Zukunftsbilder vernetzter Mobilität

Studie zeigt, wie wir 2030 unterwegs sind

Eine neue acatech-Studie zeigt, wie automatisierter und vernetzter Verkehr natürliche Ressourcen, Raum, Fahrzeuge und Infrastrukturen besser nutzen kann. Zwölf Zukunftsbilder sollen darin zeigen, wie neue Mobilitätskonzepte Städte und Kommunen entlasten können. Wissenschaft, öffentliche Verkehrsunternehmen, Kommunen, Automobilbranche und Mobilitätsdienstleister haben am Konzept für den Verkehr ab 2030 mitgewirkt. Schwerpunkte darin: Verkehr, automatisiertes und vernetztes Fahren, intelligente Mobilität, Digitalisierung. weiterlesen…

acatech: Kann Bioenergie das Klima retten?

Potenziale viel zu gering

Bioenergie ist vielseitig einsetzbar und liefert in Deutschland mehr Energie als Wind- und Wasserkraft, Solarenergie und Geothermie zusammen. Aber vor allem Biokraftstoffe stehen wegen der Konkurrenz zur Lebensmittelerzeugung und ihrer schädlichen Umweltauswirkungen in der Kritik. Welchen Beitrag kann Bioenergie also tatsächlich zum Klimaschutz leisten? Darüber diskutierten Gernot Klepper (Institut für Weltwirtschaft Kiel), Markus Rarbach (Clariant) und Jenny Walther-Thoß (WWF Deutschland) am 01.10.2019 bei einer Dialogveranstaltung von acatech am Dienstag in München auf Basis der Ergebnisse des Akademienprojekts „Energiesysteme der Zukunft“ (ESYS). weiterlesen…

EEG-Umlage-Drückeberger im Visier

Industrie drohen Nachzahlungen in Milliardenhöhe

Privathaushalte können sich der EEG-Umlage kaum entziehen. Doch für die Wirtschaft gibt es Ausnahmen – und offenbar ein riesiges Schlupfloch, das nach SPIEGEL-Informationen Hunderte Unternehmen genutzt haben, wie Frank Dohmen am 04.10.2019 in spiegel online schrieb. weiterlesen…

Festkörperelektrolyte mit hervorragender Polymerchemie

Membranen mit hohem Coulomb-Wirkungsgrad und stabilem Zellbetrieb bei höheren Spannungen

Sichere, kostengünstige und langlebige elektrische Energiespeicher sind unerlässlich, um den Fortschritt im Bereich des elektrischen Transports, der Technologie mobiler Geräte und autonomer Maschinen einschließlich Drohnen und fortschrittlicher Robotik aufrechtzuerhalten. Ein sehr gefragter Weg zu solchen Geräten führt über die Entwicklung der heutigen Lithium-Ionen-Batterien zu sogenannten „Metallbatterien“, welche die Graphitanode durch einen Alkalimetallblock, einschließlich Lithium, Natrium und Kalium, ersetzen. Jetzt haben sieben Wissenschaftler der Cornell University, Ithaca, im Staat New York vernetzte Polymernetzwerke entworfen, die entweder als Li-Metallanodenbeschichtung oder als alle Festkörperelektrolyte dienen – und in Nature Communications darüber berichtet. Ihre hervorragende Polymerchemie ist für die beeindruckende Leistung der Lithium-Nickel-Cobalt-Mangan–Vollzellen verantwortlich. weiterlesen…

Lesehinweis: „Man blamiert sich schneller als erwartet“

SPON-Kolumne von Christian Stöcker

Das Wasser steigt, der Wald leidet: Die zerstörerische Kraft der Erderhitzung setzt die Regierungen der Welt unter Zeitdruck. Viele aber ziehen es vor, nicht die Krise anzugehen – sondern die, die vor ihr warnen“ – so Christian Stöcker in einer Kolumne auf SPIEGEL-Online, die er mit dem Satz beginnt: „Die Wortfolge der Woche lautet: ‚Schneller als erwartet.'“ Als ersten Beleg nennt Stöcker Landwirtschaftsministerin Julia Klöckner, die gesagt hatte , der Klimawandel habe uns „deutlich schneller getroffen als erwartet“. Dass Klöckner jetzt so tue, als komme das alles überraschend, sei „nicht überraschend, aber trotzdem peinlich“. weiterlesen…

Ticketsteuer hilft dem Fiskus, aber nicht dem Klima

…und wird niemanden vom Fliegen abhalten

Um das Klima zu retten und die Deutschen vom vielen Fliegen abzuhalten, war eine heftige Maßnahme im Gespräch: Die Luftverkehrsteuer sollte verdreifacht werden. Doch nun plant die Regierung mit deutlich geringeren Aufschlägen, wie aus der Süddeutsche Zeitung vom 04.10.2019 zu erfahren war. weiterlesen…

„Verbotene“ Verbindung aus Cer und Wasserstoff

Wasserstoffreiche Supraleiter bei geringen Temperaturen entdeckt

Forscher aus China, den USA und Russland haben die Regeln der klassischen Chemie gebrochen und eine „verbotene“ Verbindung aus Cer und Wasserstoff synthetisiert, die bei einem relativ niedrigen Druck von 1 Million Atmosphären Supraleitung zeigt – so eine Medienmitteilung aus dem Moscow Institute of Physics and Technology (MIPT). Sie wollten neue wasserstoffreiche Supraleiter (HTc) bei niedrigstem Druck entdecken und berichten in einem in Nature Communications publizierten Artikel über Vorhersage und experimentelle Synthese über ein Cer-Superhydrid – CeH9 – in einer laserbeheizten Diamant-Ambosszelle. Die Entdeckung dieses Superhydrids biete eine praktische Plattform, um die konventionelle Supraleitung in wasserstoffreichen Superhydriden weiter zu untersuchen und zu verstehen. weiterlesen…

Mit Wasserdampf H2 herstellen

Sunfire liefert Total Hochtemperatur-Elektrolyseur im Megawatt-Maßstab

Sunfire wird einer Medienmitteilung zufolge im Rahmen des Forschungs- und Entwicklungsprojekts E-CO2MET einen Hochtemperatur-Elektrolyseur im Megawattbereich für den Einsatz in industriellen Umgebungen bereitstellen. Er soll im Rahmen des Forschungsprojekts „E-CO2MET“ in der Total-Raffinerie Mitteldeutschland (Leuna) synthetisches Methanol produzieren. Den Wasserstoff lässt Total mit hochkonzentriertem CO2 aus den Raffinerieprozessen reagieren, um synthetisches Methanol zu produzieren. weiterlesen…

Klimaschutz schadet Wirtschaft nicht – im Gegenteil

FES-Studie untersucht Bedeutung der Energiewende für künftige Beschäftigung in Deutschland

„Die Ergebnisse zeigen, dass eine Reduktion der Treibhausgas-Emissionen bis 2050 um 95 Prozent gegenüber dem Stand von 1990 mit positiven wirtschaftlichen Effekten verbunden ist.“ Das ist das recht nüchterne Resümee einer Studie der SPD-nahen Friedrich-Ebert-Stiftung. Verglichen hatten die Forscher ihre Annahmen mit einem „Weiter-so“-Szenario. Clemens Weiß hat die FES-Studie für energiezukunft gelesen. (Studie: Jobwende – für ein besseres Morgen – Titel © FES) weiterlesen…

Photokatalytische Wasserspaltung verbessert

Bisher noch kein praktikables Verfahren

Seit Jahrzehnten sind erneuerbare Energieträger aufgrund des dramatischen Klimawandels durch die Verbrennung fossiler Brennstoffe und der Zurückhaltung bei der weiteren Nutzung der Kernenergie dringend gefragt. Daher hat die photokatalytische Wasserspaltung zunehmend an Bedeutung gewonnen und gilt als vielversprechender Ansatz zur Umwandlung von Sonnenenergie in chemische Energie in Form von Wasserstoff als Kraftstoff – aber es sei noch kein praktikables Verfahren gefunden worden, so die Autoren aus Oxford und Hongkong im Abstract des Berichts „Photocatalytic water splitting by N-TiO2 on MgO (111) with exceptional quantum efficiencies at elevated temperatures“ (Photokatalytische Wasserspaltung durch N-TiO2 auf MgO (111) mit außergewöhnlichen Quantenwirkungsgraden bei erhöhten Temperaturen) in Nature Communications. weiterlesen…