Verschläft Politik die Brennstoffrevolution?

Power-to-X: Politik am Zug

beschreibt im Handelsblatt Möglichkeiten und Chancen der Umwandlung von Strom in Brennstoffe. Allerdings sei der großtechnische Maßstab bislang noch nicht erreicht. Die erforderlichen Technologien stünden „noch in den Anfangsstadien der Entwicklung“ heiße es in einer noch unveröffentlichten Studie, die das Beratungsunternehmen Frontier Economics für den Energiekonzern Innogy angefertigt habe. Das bestätigt zudem das vom BMBF bis 2019 geförderte Forschungscluster „MANGAN“ (s.: solarify.eu/mangan-wissenschafts-cluster). weiterlesen…

EU-Rechnungshof prüft PV und Wind-Förderungen

EU-Prüfer untersuchen Erzeugung von Wind- und Solarenergie

Der Europäische Rechnungshof prüft derzeit die Frage, ob die von der EU und ihren Mitgliedstaaten bereitgestellten Fördermittel für die Stromerzeugung aus Windkraft und Potovoltaik wirksam sind. Die Stromerzeugung ist der Sektor mit dem höchsten Verbrauch von Energie aus erneuerbaren Quellen. Windkraft und Photovoltaik sind zurzeit die beiden Hauptquellen für zu diesem Zweck genutzte erneuerbare Energie und werden sich in absehbarer Zeit zu den beiden günstigsten Arten der Stromerzeugung entwickeln. weiterlesen…

Bürgerenergie bleibt Schlüssel für erfolgreiche Energiewende

Ein Drittel der installierten EE-Leistung in Bürgerhand

Für eine erfolgreiche Energiewende in Deutschland spielen die Bürgerinnen und Bürger als Energieproduzenten eine Schlüsselrolle. Wie aus einer Studie des Instituts trend:research für die Agentur für Erneuerbare Energien (AEE) hervorgeht, sind Privatpersonen weiterhin die mit Abstand wichtigsten Investoren für Erneuerbare-Energien-Anlagen. Ihnen gehört in Deutschland knapp ein Drittel der installierten Leistung zur regenerativen Stromproduktion. Damit liegen sie weit vor Energieversorgern, Projektierern, Gewerbebetrieben, Fonds und Banken. „Bürgerengagement bleibt ein entscheidender Erfolgsfaktor für den weiteren erfolgreichen Ausbau der Erneuerbaren Energien“, betont AEE-Geschäftsführer Philipp Vohrer. weiterlesen…

Kritische Reaktionen auf Koalitions-Papier

CDU-SPD-CSU „kneifen beim Klimaschutz“ – Diesel wird dilatorisch behandelt

Das deutsche Klimaziel 2020 wird laut Papier der Großen Koalition offiziell aufgegeben und statt dessen 2030 angepeilt – mit gesetzlichen Zielen für Energie, Verkehr und Landwirtschaft. Eine Kommission aus Politik, Wirtschaft, Gewerkschaften und Umweltverbänden soll bis Ende 2018 einen Masterplan für Kohleausstieg und damit einhergehenden Strukturwandel entwickeln. Wenig kommt zum Thema Dieselgate. Dennoch soll Deutschland „Klimaschutzpionier bleiben und wieder werden“, so Umweltministerin Barbara Hendricks. weiterlesen…

CO2 braucht einen Preis

Acht Verbände und NGO appellieren an die neue Regierung

eaD, AEE, DEN, GIH, NABU, FÖS, ING BW und BUND BW fordern die künftige Bundesregierung in einem gemeinsamen Statement dazu auf, die Klimaschutzziele von Paris in den Mittelpunkt ihrer Energiepolitik zu stellen und eine effektive CO2-Abgabe einzuführen. Angesichts der hohen Wahrscheinlichkeit, dass die Klimaziele für 2020 verfehlt würden, bedürfe es einer dringenden Neujustierung der deutschen Klimapolitik. Bei dauerhaft niedrigem Preisniveau für fossile Energieträger fehlten die Anreize, in Energieeffizienzmaßnahmen zu investieren und dadurch den CO2-Ausstoß zu verringern. weiterlesen…

Forschung für nachhaltiges Energiesystem

ESYS mit Empfehlungen zum 7. Energieforschungsprogramm der Bundesregierung

Die Energieforschung braucht Freiräume für Kreativität und Innovationen, flexible und praxisnahe Förderprojekte, mehr Partizipation und internationale Kooperationen. Das betonen Wissenschaftler des Akademienprojekts „Energiesysteme der Zukunft“ (ESYS) laut einer Medienmitteilung in einem Positionspapier. Sie haben sich am Konsultationsprozess zum 7. Energieforschungsprogramm der Bundesregierung beteiligt und Empfehlungen ausgesprochen. Damit leisten sie einen Beitrag, die Energieforschung in Deutschland weiterzuentwickeln und damit die Energiewende voranzutreiben. weiterlesen…

Bundesrat zu EE – Bundestag rechnet mit Fehlentwicklungen

Ausbau der Windenergie

Der Bundesrat hat am 02.02.2018 einen Antrag Niedersachsens zur Änderung des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) beraten und in die Fachausschüsse überwiesen. Um Fehlentwicklungen beim Ausbau der Onshore-Windenergie zu verhindern, hat die Länderkammer zudem beschlossen, einen Gesetzentwurf – auf Antrag Nordrhein-Westfalens, TOP 2b – Drs. 3/18(B) – zur Änderung des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) in den Deutschen Bundestag einzubringen. Dieser sieht vor, die Sonderregelungen für Bürgerenergiegesellschaften bei sämtlichen Ausschreibungen im Jahr 2018 und im ersten Halbjahr 2019 auszusetzen und das Fördervolumen vorübergehend schrittweise zu erhöhen. weiterlesen…

Zillertalbahn fährt mit Wasserstoff in die Zukunft

Erste der Welt

Eine Medienmitteilung der Zillertaler Verkehrsbetriebe: „Die Würfel sind gefallen. Die Zillertalbahn soll in Zukunft als erste Schmalspurbahn der Welt mit Wasserstoff fahren. Diese Entscheidung hat der Aufsichtsrat nach eingehender Variantenprüfung getroffen und Landeshauptmann Günther Platter und seinem Stellvertreter Josef Geisler präsentiert.“ Auch das Ostallgäu ist interessiert. weiterlesen…

USA fördern erstmals mehr Erdöl als Saudi-Arabien

US-Schieferöl gefragt

„Amis stoßen Saudi-Scheichs vom Öl-Thron“, titelte wie immer saftig die BILD-Zeitung. Und: „Die Saudi-Scheichs müssen sich warm anziehen: Erstmals seit 1991 fördern die Vereinigten Staaten mehr Rohöl und erdölverwandte Stoffe als die jahrelange Nummer eins Saudi-Arabien.“ Allerdings bleibt Russland einer Meldung der Financial Times folgend zwar weiterhin der globale Top-Förderer für Erdöl, die USA haben allerdings erstmals Saudi-Arabien den Rang abgelaufen und stehen nun an zweiter Stelle in der Liste der Erdölstaaten. weiterlesen…

Kuhlmann wirbt für Wärmewende

Deutsche Wärmekonferenz

Im Rahmen der Deutschen Wärmekonferenz am 30.01.2018 in Berlin hat Andreas Kuhlmann, Sprecher der Allianz für Gebäude-Energie-Effizienz (geea) und Vorsitzender der Geschäftsführung der Deutschen Energie-Agentur (dena), dringend notwendige Maßnahmen für die Energiewende im Gebäudebereich skizziert: Um die Wärmewende endlich in Schwung zu bringen, brauche es so schnell wie möglich neue Anreize für die energetische Sanierung, vor allem mittels einer gut ausgestatteten steuerlichen Förderkomponente. weiterlesen…