Erster Solarradweg Deutschlands eröffnet

Förderung der Teststrecke aus der Nationalen Klimaschutzinitiative (NKI)

Bundesumweltministerin Svenja Schulze hat am 12.11.2018 in Erftstadt bei Köln den ersten mit robusten Photovoltaik-Modulen belegten und mit Sonnenergie betriebenen Radweg Deutschlands eingeweiht. Laut Pressemitteilung 220/18 des BMU wird der dabei erzeugte Strom den Radweg beleuchten, die Monitoring-Station betreiben und weitere kommunale Liegenschaften versorgen. weiterlesen…

Großbritannien macht’s vor

Erneuerbare Energien überflügeln fossile Kraftwerke

Eine rasante Erfolgsstory: Der Ausbau der Erneuerbaren Energien schreitet in Großbritannien in rasendem Tempo voran, gleichzeitig schließen immer mehr Kohlemeiler. Nun überholte die installierte Ökostrom-Kapazität erstmals Kohle- und Gaskraftwerke. Es sei „ein bedeutender grüner Meilenstein, der noch vor einigen Jahren undenkbar gewesen wäre“, schrieb , Energieexperte am Imperial College London. Eine Studie im Auftrag des Energiekonzerns Drax, durchgeführt von Staffell und Kollegen, zeigt das ganze Ausmaß: Während sich die Ökostrom-Kapazität in den vergangenen fünf Jahren verdreifachte, büßten die fossilen Energien ein Drittel ihrer installierten Leistung ein. Größtenteils weil sie schlicht das Ende ihrer Lebensdauer erreicht hatten und unrentabel wurden, wie Clemens Weiß am 10.11.2018 in energiezukunft schrieb. (Foto: Die Robin Rigg Wind Farm vor der Südwestküste war 2010 der erste Meereswindpark Schottlands. – © John, CC BY-SA 3.0) weiterlesen…

Fahrplan für den Kohleausstieg

Kohleausstieg muss durch Zubau von Windkraft- und Solaranlagen unterstützt werden

Die in der Kohlekommission beteiligten Verbände haben einen Kompromissvorschlag unterbreitet, um das Verfehlen des Klimaschutzziels 2020 abzumildern und den Kohleaussteig einzuleiten: Bis 2022 sollen 16 Gigawatt (GW) Kohle vom Netz genommen werden, davon 7,5 GW Braunkohle bereits bis 2020. Die Deutsche Umwelthilfe begrüßt den Kompromissvorschlag der Umweltverbände, um sich dem Klimaziel 2020 wieder anzunähern und betont, dass das Ziel, den Treibhausgasausstoß bis 2020 um 40 Prozent zu reduzieren, nur mit einem zusätzlichen Zubau erneuerbarer Energien erreicht werden Könne. weiterlesen…

Umweltminister fordern CO2-Abgabe vom Bund

Regierung soll sozial verträgliches Steuermodell vorlegen

Die Umweltminister der Länder haben im Rahmen ihrer Konferenz zusammen mit Bundesumweltministerin Svenja Schulze (SPD) am 09.11.2018 in Bremen beschlossen, von der Bundesregierung ein Konzept für eine CO2-Steuer zu fordern, berichtet das Regionalprogramm buten un binnen. Mit der gemeinsamen Forderung sei der Anfang der Diskussion gesetzt, sagte die nordrhein-westfälische Umweltministerin Ursula Heinen-Esser (CDU). Sie will, dass der Bund nun ein sozial verträgliches Steuermodell vorlegt. weiterlesen…

Neue Ansätze für energieeffiziente Produkte

Innovationswettbewerb der Nationalen Top-Runner-Initiative (NTRI)

Am 08.11.2018 wurden einer Medienmitteilung zufolge im BMWi im Rahmen der NTRI-Konferenz die Gewinner des Innovationswettbewerbs für energieeffiziente Produkte gekürt. Die Nationale Top-Runner-Initiative (NTRI) informiert Verbraucher über Einsparmöglichkeiten beim Stromverbrauch und unterstützt Händler bei der Beratung zur Energieeffizienz von Produkten. weiterlesen…

„Mehr Transparenz, mehr Sicherheit, mehr Mitsprache“

Michael Müller über Atomendlagersuche

Die sichere Lagerung radioaktiver Abfälle – wenn es sie denn überhaupt gibt – gehört zu den großen ungelösten Aufgaben unserer Zeit. Nach den Konflikten der vergangenen Jahrzehnte hat die von Bundesrat und Bundestag eingesetzte Endlagerkommission Kriterien für die sichere und nachhaltige Lagerung hochradioaktiver Abfälle erarbeitet und am 19.07.2016 veröffentlicht. Diese diskutiert Michael Müller in einer neuen WISO-Veröffentlichung von unter dem Titel „Das schwere Erbe der Atomenergie: Zur ungelösten Frage der sicheren Lagerung radioaktiver Abfälle“. weiterlesen…

Weitere Argumente für Subventions-Ende

Diesel-Boom und Klima: Studie untermauert Abschaffung des Diesel-Privilegs

Beim Diesel-Skandal geht es vor allem um Stickoxide. Doch was ist mit den Kohlendioxid-Emissionen? Lange galten Selbstzünder als unverzichtbare Technik zum CO2-Sparen, auch deshalb gibt es bis heute das Steuerprivileg für Dieselkraftstoff. Der Kostenvorteil hat die Zahl der neu zugelassenen Diesel-Autos in den letzten 20 Jahren in die Höhe schnellen lassen. Die Auswirkungen haben Wissenschaftler nun genau berechnet: In einer in der Zeitschrift Atmospheric Environment erschienenen Studie weisen sie nach, dass der Diesel-Boom in Europa dem Klima nicht genutzt hat. weiterlesen…

Kohleländerchefs bremsen beim Ausstieg

Regierungschefs fordern Längere Fristen bei Strukturwandel-Finanzierung

Alle gehen in Stellung gegen einen zu harten Beschluss der Kohlekommission: Die Ministerpräsidenten von Brandenburg, Sachsen und Sachsen-Anhalt haben am 19.10.2018 in Berlin wieder einmal für eine gesamtdeutsche Anstrengung zur Bewältigung des Kohleausstiegs plädiert. Wenn es nach ihnen geht, wird Deutschland noch bis in die 2040er Jahre Braunkohle zur Stromerzeugung nutzen, schreibt Petra Hannen auf pv magazine. weiterlesen…

Nüsslein sagt NEIN

…zu höheren Steuern auf Kraftstoffe und Heizöl – Scholz bremste Schulze aus

Medienberichten zufolge arbeiten Bundesumweltministerin Schulze und Bundesfinanzminister Scholz an Plänen für Steuererhöhungen auf Kraftstoff und Heizöl, um so die deutschen Klimaziele zu erreichen. Hierzu sagt Unionsfraktions-Vize Georg Nüßlein Nein. weiterlesen…

Merkur mit Diesel-Chronik

Online-Portal „Merkur.de“ fasst zusammen

Unter dem Titel „Diesel-Kompromiss im heute journal: Interview mit Slomka wird für Scheuer zum Spießrutenlauf“ hat das Online-Portal des Münchner Merkur sehr verdienstvoll die Chronik der laufenden Diesel-Ereignisse in der 45. Kalenderwoche zusammengestellt. Solarify zitiert ausschnittweise. weiterlesen…