Elektrizitätsbedarf in Europa verlagert sich durch Klimawandel


Einhaltung der Ziele des Pariser Klimaabkommens zwingend notwendig

Wie das Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK) am 28.08.2017 mitteilte, hat ein Wissenschaftlerteam aus Deutschland und den USA nun untersucht, wie sich der ungebremste Klimawandel auf den europäischen Elektrizitätsbedarf auswirkt: Die Tagesspitzenlast werde demnach in Südeuropa ansteigen und der Gesamtbedarf sich wohl von Norden nach Süden verlagern. Zudem werde in einem Großteil der Länder die jährliche Spitzenlast im Sommer statt im Winter auftreten. Das bedeute zusätzlichen Druck auf Europas Energieversorgungsnetze, wie die jetzt im renommierten US-Fachjournal Proceedings of the National Academy of Science (PNAS) veröffentlichte Studie nahelege. weiterlesen…

Proteste gegen Windenergie-Aus in NRW


61 Unternehmen mit offenem Brief

Die von der NRW-Landesregierung geplanten Einschränkungen der Windenergie stoßen weiter auf Protest: 61 Unternehmen aus allen Bereichen der Windenergie-Wertschöpfungskette warnen laut einer Medienmitteilung des Landesverbandes Erneuerbare Energien NRW (LEE NRW) in einem offenen Brief an die Landesregierung vor den Folgen weitreichender Restriktionen. Tausende demonstrierten mit der „Roten Linie“ gegen die Kohle. weiterlesen…

Bioenergie auf dem Weg zum flexiblen Strom- und Wärmelieferanten


Wird Biogas nicht rund um die Uhr, sondern bedarfsgerecht genutzt, hilft das Stromnetz und -markt

Mit der am 01.09.2017 endenden Ausschreibung für Bioenergie wird die Förderpolitik einer weiteren Erneuerbaren-Branche in Deutschland neu ausgerichtet. Für die Bioenergiebranche gehen – wie die Agentur für Erneuerbare Energien am 30.08.2017 mitteilte – mit der Umstellung zahlreiche Neuerungen einher. Durch die Anforderungen an die Flexibilisierung der Anlagenleistung und an den Rohstoffeinsatz von Biogasanlagen stelle die Ausschreibung Weichen für die künftigen Aufgaben der Bioenergie zum notwendigen Ausgleich des wetterabhängigen Angebots von Wind- und Solarstrom, heißt es. weiterlesen…

Erste Biomasseausschreibung läuft aus

Homann: „Werden gewonnene Erfahrungen nutzen“

„Mit dem neuen EEG hat der Gesetzgeber auch die Förderung der Biomasse auf wettbewerbliche Ermittlung umgestellt“, so eine Medienmitteilung der Bundesnetzagentur. Bis zum 01.09.2017 sollen Gebote in der ersten Ausschreibungsrunde für Biomasseanlagen am Bonner Standort der Bundesbehörde eingereicht werden. weiterlesen…

1,2 MW-Solarpark in Iran

Österreichische Unternehmen realisieren Pilotprojekt

Iran gehört zu zwar den größten Ölförderländern der Welt, will aber die Erneuerbaren stark ausbauen. Zwei österreichische Unternehmen realisierten nun bei Kerman ein erstes wichtiges Referenzprojekt: Für das PV-Kraftwerk Rafsanjan lieferte die Kärntner KPV Solar die Module. Die Wechselrichter kamen von Fronius aus Oberösterreich. Nach sechs Monaten ist die PV-Anlage mit 1,2 MW ans Netz angeschlossen worden. Weitere Solarparks mit 10 MW Leistung sind in Planung – so weiterlesen…

Erneuerbare unterbieten Fossile

Öko-Institut mit neuer Untersuchung

Längst pfeifen es die Spatzen von den (Solar-)Dächern: Investitionen in neue Koh­le- oder Gas­kraft­wer­ke sind inzwischen riskanter als solche in neu­e Wind- und So­lar­kraftwerke – jetzt schreibt es (auf Basis von Untersuchungen des Öko-Instituts) sogar auch der (bislang kaum als radikaler Vorkämpfer der Erneuerbaren aufgefallene) SPIEGEL – „Riskante Billig-Energie: Der wahnwitzige Braunkohle-Boom“: Selbst in den USA lohne sich der Bau konventioneller Kraftwerke nicht mehr, selbst wenn der Preis für Erd­gas wei­ter fal­le. Wäh­rend Er­neu­er­ba­re En­er­gi­en in Deutsch­land derzeit 50 bis 70 €/MWh Strom kosteten, lägen fos­si­le Kraft­wer­ke aktuell bei 70 bis 100 Euro. Das geht aus Ana­ly­sen des Öko-In­sti­tuts im Auf­trag der Grü­nen her­vor, auf die Franz Alt hinweist. weiterlesen…

Unterschätzte Photovoltaik

Energiequelle mit verkanntem Potenzial

Kaum zu glauben: Das Potenzial der Photovoltaik werde stark unterschätzt, schrieb im wissenschaftlichen Fachblatt Nature Energy soeben ein deutsches Forscherteam. Demnach könnte PV bis 2050 zwischen 30 und 50 Prozent der Energie liefern. Vor allem die schnelle Fortentwicklung der Technologie und stark gesunkene Kosten hätten dazu beigetragen, dass heute weit mehr Strom aus Sonnenenergie gewonnen werde als in zahlreichen Untersuchungen vorhergesagt. weiterlesen…

CO2-neutrale Verbrenner?


Kommunen rüsten Fuhrparke um – Tauber will alternative Antriebe fördern

Städte und Gemeinden – und ehemalige Bundesbehörden wie die Deutsche Post – beginnen, auf Elektrofahrzeuge umzurüsten. Dabei noch wenig beachtet: eine günstigere Alternative ist synthetisches Benzin. München und einige Kommunen im Ruhrgebiet denken bereits an sogenannte Designer-Fuels – so das Portal kommunal.de. CDU-Generalsekretär Peter Tauber will die Erforschung neuer Antriebssysteme fördern, sagte er im Berliner inforadio. weiterlesen…

Viel zu viel schmutziger Strom

Kaum zu glauben: Exporte verzehnfacht

Deutschland produziert Strom im Überfluss: In den vergangenen fünf Jahren haben sich deshalb die deutschen Stromexportüberschüsse fast verzehnfacht und lagen 2016 bei rund 54 Milliarden Kilowattstunden – so viel wie die Stromerzeugung der fünf größten deutschen Atomkraftwerke 2016. Das geht aus einem Gutachten des Berliner Beratungsunternehmens ERA (Energy Research Architecture) für die Grünen-Bundestagsfraktion weiterlesen…

Regeln für Zusammenarbeit der Netzbetreiber


VDE|FNN legt Vorgaben für Kooperation an Schnittstelle von Übertragungs- und Verteilnetz fest

Die Energiewende führt dazu, dass neue Erzeugungsanlagen überwiegend in den Verteilnetzen angeschlossen werden – mit der Folge, dass Netzbetreiber über Spannungsebenen hinweg enger zusammenarbeiten müssen, um das System weiter sicher zu betreiben. Gleichzeitig gilt weiterhin der Grundsatz, dass jeder Netzbetreiber für sein Netz verantwortlich ist. Die Übertragungsnetzbetreiber tragen außerdem weiter die Systemverantwortung in ihrer Regelzone. weiterlesen…