Energieverbrauch im 1. Halbjahr insgesamt auf Vorjahresniveau


Erdgas und Erneuerbare legen spürbar zu

Der Energieverbrauch in Deutschland erreichte nach Angaben der Arbeitsgemeinschaft Energiebilanzen (AGEB) in den ersten sechs Monaten des laufenden Jahres eine Höhe von 6.882 Petajoule (PJ) beziehungsweise 234,8 Millionen Tonnen Steinkohleneinheiten (Mio. t SKE) und lag damit um 0,8 Prozent höher als im gleichen Zeitraum des Vorjahres. Die positive Konjunkturentwicklung sowie die etwas kühlere Witterung zu Beginn des Jahres begünstigten den Absatz von Mineralölprodukten und Erdgas. Bei den erneuerbaren Energien führten gute Windverhältnisse und eine hohe Zahl von Sonnenstunden zu einer deutlichen Zunahme der Stromeinspeisungen. weiterlesen…

BEE zur Wahl: „Höchste Zeit für die Energie der Zukunft“

Acht Vorschläge

Der Bundesverband Erneuerbare Energien (BEE) hat acht Vorschläge zur Bundestagswahl aufgestellt – in einer Medienmitteilung darüber heißt es: „Die Energiewende ist eines der größten Modernisierungsprojekte unserer Gesellschaft. Wenn wir die Erderhitzung auf deutlich unter zwei Grad Celsius beschränken und unseren Nachkommen so eine lebenswerte Welt mit einer wettbewerbsfähigen Volkswirtschaft hinterlassen wollen, müssen wir bis 2050 vollständig CO2-neutral wirtschaften. weiterlesen…

Kohlenstoffarmer Verkehr


Wuppertal-Institut: Auf dem Weg zur Dekarbonisierung

Die CO2-Emissionsstandards und Steuermaßnahmen für neue Pkw in den G20-Ländern hat ein eben in ScienceDirect veröffentlichter Artikel des Wuppertal-Instituts zum Gegenstand. Darin zeigen die Autoren, dass nur ein Mix aus regulatorischen und fiskalpolitischen Maßnahmen zum besten Ergebnis führt. weiterlesen…

Dieselverbrennung auf Rekordhoch

Täglich 121 Millionen Liter – Dieselprivileg überprüfen

2016 wurden in Deutschland täglich 121 Millionen Liter Dieselkraftstoff abgesetzt, dessen Verbrennung einen großen Teil zu den Belastungen durch Stickoxide beiträgt. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) auf Basis der Energiesteuerstatistik weiter mitteilte, ist der Absatz von Dieselkraftstoff zwischen 1999 (93 Mio. l) und 2016 um 30 % angestiegen. Dagegen ging der tägliche Benzinabsatz seit 1999 von 112 Mio. l um 41 % auf 66 Mio. l zurück. Durch diese Entwicklung hat sich der Anteil von Diesel am Kraftstoffabsatz insgesamt zwischen 1999 und 2016 von 45 % auf den neuen Rekordwert von 65 % erhöht.

weiterlesen…

Dauerregen in Deutschland: Wie können wir vorsorgen?

Überschwemmungen können durch Klimawandel häufiger auftreten.

Im Sommer 2017 lösten Dauerregen und Überschwemmungen in Ost- und Mitteldeutschland Katastrophenalarm aus. 2016 verursachte Starkregen in Süd- und Westdeutschland schwere Schäden und kostete sogar Menschenleben. Durch den Klimawandel können solche Niederschläge häufiger und heftiger werden. Die jüngsten Ereignisse zeigen, dass wir uns besser auf die Wassermassen vorbereiten müssen. Das Umweltbundesamt (UBA) macht Vorschläge zur Vorsorge bzw. für Anpassungsmaßnahmen – etwa z. B. „Schwammstadt“. weiterlesen…

Schienenpersonenverkehr – Schlüssel zum Erreichen des 2030-Emissionsziels im Verkehr

GERMANWATCH-Blog-Beitrag von Manfred Treber

„Die These: Die Schiene muss bei der Umsetzung der Ziele des Paris Klimaabkommens im Verkehr in Deutschland endlich eine Schlüsselrolle bekommen. Was Angebot bei und Nachfrage nach Schienenpersonenverkehr angeht, bewegt sich Deutschland lediglich im europäischen Mittelfeld. Andere Industriestaaten zeigen, was bereits jetzt möglich ist. weiterlesen…

Massen-H2-Produktion mit MX2-Katalysatoren

Billiger Wasserstoff

Wasserstoff-Gewinnung ist bislang energieaufwändig und daher teuer. Das veranlasste US-Wissenschaftler um Brandon Wood und Yuanyue Liu der kalifornischen Ex-Waffenschmiede Lawrence Livermore National Laboratory (LLNL), auf Materialien aus der Gruppe der Übergangsmetall-Dichalkogenide (MX2) zu setzen. Sie entwickelten einen kostengünstigen Katalysator, der die Effektivität der Elektrolyse drastisch verbessert und verbilligt. Denn die bisher gebräuchlichen Katalysatoren mit Edelmetallen und sind auf Dauer zu teuer. Ein Artikel in nature energy. weiterlesen…

Schon wieder Kohlendioxid-Rekord

CO2-Konzentration steigt so schnell wie nie seit Messungs-Beginn

Die Konzentration von CO2 in der Atmosphäre hat 2016 so schnell zugenommen wie seit 58 Jahren nicht. Im weltweiten Durchschnitt hat sie 402,9 ppm erreicht – und damit die Marke von 400 überschritten. Die Zunahme von 3,5 ppm im Vergleich zu 2015 ist ein Rekordwert seit Beginn der Aufzeichnungen. Die CO2-Konzentration ist damit so hoch wie noch nie seit 800.000 Jahren, wie der Vergleich mit Eisbohrkernen ergab. Das geht aus dem am 11.08.2017 veröffentlichten Jahresbericht der US-Klimabehörde NOAA (27th annual State of the Climate report) hervor. weiterlesen…

„Klimaschutz muss raus aus der Öko-Ecke“

Business-as-Usual in der Klimawandel-Kommunikation nicht zielführend
mit freundlicher Genehmigung von Lars Grotewold (aus Tagesspiegel Background)

Ich hatte vor kurzem die Freude, der Europapremiere von Al Gores neuem Film beiwohnen zu dürfen: „Immer noch eine unbequeme Wahrheit.“ In der Tat. Da stand er nun auf der Bühne, einer der großen Vorkämpfer für globalen Klimaschutz, und kündigte sein neues Werk an. Dann folgten gut zwei Stunden Film mit ganz vielen bedrückenden Szenen von schweren Stürmen, Überflutungen und Dürren – und ganz viel Al Gore. Ja, ein paar Lösungen wurden auch genannt, vor allem die ermutigenden Entwicklungen bei den Erneuerbaren Energien. weiterlesen…

NYT-Klimareport war gar nicht exklusiv

„Washington Post“ geht hart mit „New York Times“ ins Gericht

Zwei angesehene, Trump-kritische Groß-Zeitungen streiten – unnötig wie ein Kropf – und geben sich damit der Lächerlichkeit preis: Die altehrwürdige Washington Post (WP) wirft der ebenso renommierten New York Times (NYT) „Vollversagen bei Klimareport“ („large screw-up on climate-change story“) vor, weil das Blatt am 08.08. seinen Lesern den neuen Regierungs-Klimabericht (Solarify berichtete als erste) als bisher unveröffentlicht und exklusiv verkauft hatte. weiterlesen…