Gutachter: Paris und Marrakesch unzureichend

Wissenschaftlicher Beirat beim BMWi veröffentlicht Gutachten zur Klimapolitik

Der Wissenschaftliche Beirat beim Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) hat am 06.02.2017 das Gutachten „Die essentielle Rolle des CO2-Preises für eine effektive Klimapolitik“ veröffentlicht. Die Gutachter sehen die bisherigen klimapolitischen Vereinbarungen, die in Paris und Marrakesch getroffen wurden, als unzureichend an. Anstelle von national festgelegten Klimaschutzanstrengungen plädiert der Beirat dafür, eine gemeinsame Verpflichtung zur Einhaltung von Mindestpreisen für CO2 zum Ziel internationaler Klimapolitik zu machen. Um sicherzustellen, dass klimapolitische Vereinbarungen eingehalten werden, empfiehlt der Beirat darüber hinaus, Belohnungs- und Bestrafungsmechanismen zu entwickeln, die dem Prinzip der Reziprozität folgen. weiterlesen…

Treibhausgase 2015 leicht gesunken

Im zweiten Jahr in Folge – Energiewende beginnt zu wirken – Emissionen des Verkehrs stagnieren aber weiter

2015 wurden in Deutschland insgesamt 901,9 Millionen Tonnen CO2-Äquivalente ausgestoßen – 2,3 Millionen Tonnen bzw. 0,3 Prozent weniger als 2014 und 27,9 Prozent weniger im Vergleich zu 1990. Das zeigen jetzt an die Europäische Kommission übermittelte Berechnungen des Umweltbundesamts (UBA). Die größten Minderungen erzielte laut einer Medienmitteilung mit 11,8 Millionen Tonnen die Energiewirtschaft. weiterlesen…

Neue FVEE-Sprecher

Aktuelle Herausforderungen der Energieforschung benannt

Wie die Presseabteilung des ForschungsVerbunds Erneuerbare Energien (FVEE) am 09.02.2017 mitteilte, hat das FVEE-Direktorium den Programmdirektor für Energie des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR), Bernhard Milow, zum neuen Sprecher und zu seinem Stellvertretenden Sprecher den wissenschaftlichen Geschäftsführer des Deutschen Biomasseforschungszentrums (DBFZ), Prof. Dr. Michael Nelles, gewählt. weiterlesen…

DIW: Keine neuen Braunkohletagebaue nötig

Kohleausstieg: Vorhandene ostdeutsche Lager reichen bis zum Ausstieg aus – Handlungsbedarf bei langfristiger Finanzierung und Strukturwandel in der Region

DIW-Simulationen zeigen: Um die deutschen Klimaschutzziele einzuhalten, sind keine Braunkohle-Tagebau-Erweiterungen nötig. Doch Höhe und Insolvenzsicherheit der Rückstellungen für die Rekultivierung sind nicht klar. Daher sollte der Braunkohleausstieg frühzeitig und sozialverträglich geplant werden. weiterlesen…

Dunkelflaute lässt Überschuss kräftig steigen

EEG-Konto mit mehr als 3,5 Mrd. Euro im Plus

Der Überschuss auf dem EEG-Konto der Übertragungsnetzbetreiber ist im Januar kräftig gewachsen. Nach den 09.02.2017 veröffentlichten Zahlen stieg er um knapp 680 Millionen Euro auf 3,564 Milliarden Euro an. Seit Januar beträgt die EEG-Umlage für den nicht-privilegierten Letztverbrauch 6,88 Cent pro Kilowattstunde. weiterlesen…

ESYS mit „Rohstoffe für die Energiewende“


Recycling: Rohstoffe nicht ver-, sondern nur gebrauchen

Weltweit gibt es genügend Metalle und Energierohstoffe für die Energiewende. Die Versorgung hängt jedoch davon ab, wie sich die Rohstoffpreise entwickeln, wie transparent und zugänglich die Märkte sind und ob hohe Umwelt? und Sozialstandards im Bergbau erzielt werden können. Zu diesem Ergebnis kommt eine Arbeitsgruppe des Akademienprojekts „Energiesysteme der Zukunft“ (ESYS) in ihrer am 08.02.2017 veröffentlichten Stellungnahme. weiterlesen…

Treibhausgasneutral bis 2050?

ESYS-Konferenz zur aktuellen Energie- und Klimapolitik

Was bewirkt der Klimaschutzplan 2050 der Bundesregierung, und auf welche energiepolitischen Fragen kann das Akademienprojekt „Energiesysteme der Zukunft“ (ESYS) Antworten geben? Darüber – und über Strategien zur Erreichung der Klimaschutzziele – diskutierten rund 60 ESYS-Projektmitglieder auf ihrer internen Konferenz am 03.02.2017 im Harnack-Haus in Berlin. weiterlesen…

E-Mobilität forciert EE-Zubau…

…und senkt laut Energy BrainReport 2017 CO2-Emissionen

Die Umstellung auf 100 Prozent Elektromobilität im Privatverkehr würde einen zusätzlichen Zubau von 63 Gigawatt an Solar- und Windkapazität bringen und die CO2-Emissionen um 70 Prozent senken helfen – so der Energy BrainReport 2017, das jährlich aktualisiertes Strompreisszenario bis 2050 für Deutschland. Zusätzlich untersuchen die Berliner Experten die Auswirkungen eines völligen Umstellens auf Elektromobilität. weiterlesen…

Europäische PV-Bilanz negativ

Globale PV-Nachfrage wuchs 2016 um fast 50 %; Rückgang um 20 % in Europa

PV auf Bio bei Wittenburg-Hagenow, Meck-Pomm - Foto © Gerhard Hofmann, Agentur Zukunft für SolarifyDie globale Solarstrom-Nachfrage wuchs 2016 um fast die Hälfte, während sie in Europa um ein Fünftel abnahm. Asien und Amerika übernehmen schnell die preiswerte und saubere Solarenergie, die Europäische Union schließlich muss ihre politischen Rahmenbedingungen anpassen, um auf die nächste solare Wachstumswelle vorbereitet zu sein – meldet der europäische Solar-Verband SolarPower Europe (früher Epia). weiterlesen…

Onshore-Windbranche sieht „fordernde Zeiten“ voraus

Analyse deutscher Markt 2016 und Ausblick 2017 – guter Ausbau, aber noch unter 2014

Die Pressemitteilung wörtlich: „Mit einem Zubau von 4.625 Megawatt an Land (4.259 MW netto) hat die deutsche Windindustrie die von BWE und VDMA Power Systems im Juli 2016 abgegebene Prognose (siehe solarify.eu/onshore-wind-gutes-jahr) für den Heimatmarkt erfüllt. Wie die Analyse der Deutschen WindGuard bestätigt, entspricht das einem Wachstum gegenüber dem Vorjahr von knapp einem Viertel, bleibt aber unter dem Volumen aus dem Jahr 2014. Dank technologischer Weiterentwicklung konnten systemdienliche und hoch effiziente Anlagen in allen Regionen Deutschlands installiert werden. Beide Verbände erwarten auch für die Übergangsjahre 2017 und 2018 zum neuen Ausschreibungssystem einen starken Zubau. Dieser ist potenziell erforderlich, um auch den Wärme- und den Verkehrssektor mit Strom aus erneuerbaren Energien zu versorgen, so wie von der Politik angestrebt.“ weiterlesen…