Klima und Kasse mit LED-Lampen entlasten

BMUB bilanziert LED-Leitmarktinitiative

Alte Glüh-, neue LED-Lampen - Foto © Gerhard Hofmann, Agentur Zukunft für SolarifyAnlässlich der Konferenz LED: Klimaschutz durch Innovation stellte die LED-Leitmarktinitiative am 16.02.2017 ihre Arbeit der Öffentlichkeit vor. Die vom Bundesumweltministerium koordinierte Initiative beschleunigt die Umstellung auf energiesparende LED-Straßenbeleuchtung. Wie im BMUB-Pressedienst 064/17 vom 16.02.2017 zu lesen ist, könnten deutsche Städte und Gemeinden mit dem Einsatz von LED bei der Straßenbeleuchtung jährlich bis zu 2,2 Milliarden Kilowattstunden Strom einsparen und rund 1,4 Mio. Tonnen CO2-Emissionen vermeiden. weiterlesen…

Kohleausstieg für EnBW kein Problem

Frank Mastiaux im Greenpeace Magazin über freigesetzte Energie nach dem Atomausstieg, den Ausbau der Erneuerbaren und die Suche nach neuen Geschäftsideen

Der Vorstandsvorsitzende des Energiekonzerns EnBW aus Baden-Württemberg glaubt, „dass die Kohlekraftwerke auf das klimapolitisch gewollte Ende zusteuern.“ Im Interview mit Bastian Henrichs vom „Greenpeace Magazin“ sagt der 52-Jährige: „Den schrittweisen Kohleausstieg haben wir in unserer Strategie bereits einkalkuliert.“ weiterlesen…

BEE: „ETS klimapolitisch leere Hülle“


Bundesverband Erneuerbare Energie fordert wirksame CO2-Bepreisung

Fritz Brickwedde - Foto © Gerhard Hofmann, Agentur Zukunft für Solarify„Die Beschlüsse des Europäischen Parlaments zementieren den Europäischen Emissionshandel auf absehbare Zeit als wirkungsloses Klimaschutzinstrument. Damit sind nationale Maßnahmen gefordert, damit das Pariser Klimaschutzabkommen noch erfolgreich umgesetzt werden kann“, erklärte BEE-Präsident Fritz Brickwedde nach der Sitzung des EU-Parlaments am 15.02.2017. weiterlesen…

SUV bremsen Emissions-Abbau

Durstige Großlimousinen verhageln Autoherstellern CO2-Bilanzen

Die Reduzierung des CO2-Ausstoßes bei Neuwagen stockt. 2016 sanken die durchschnittlichen Emissionen lediglich noch um 1,1 Prozent auf 127,4 Gramm pro Kilometer, der geringste Rückgang seit dem Abwrackprämienjahr 2009/2010; das hat das Center of Automotive Management (CAM) in Bergisch-Gladbach ermittelt. Wie die Studie zeigt, fällt es der Autoindustrie immer schwerer, den CO2-Ausstoß ihrer Fahrzeuge zu senken. Der Trend zum Geländewagen beschleunigt den Klimawandel, stellt das Handelsblatt fest. weiterlesen…

Von Deponiesickerwasser bis Polymerisationsanlagen

BMUB mit Strauß neuer Umweltgesetze

Das Bundeskabinett hat gemäß einer Medienmitteilung am 15.02.2017 Verbesserungen in zahlreichen Bereichen des Umweltrechts auf den Weg gebracht. Eine Änderung der Grundwasserverordnung soll die bisherige Beurteilung, Einstufung und Überwachung des Grundwassers um neue Parameter erweitern. Damit kann besser erkannt werden, ob Handlungsbedarf beim Schutz des Grundwassers besteht. Der Bundesrat muss der Änderungsverordnung noch zustimmen. weiterlesen…

Millionen werden sich auf den Weg machen


Klimaflucht als Unterrichtsthema

Fluchtursache Klimawandel, Titel - Foto © Ministerium für ein lebenswertes ÖsterreichSo viel aktuell über Grenzzäune und akute Hilfe für Flüchtende, über die Abschottung vor ihnen und schmutzige Deals mit Menschenrechtsverächtern debattiert wird, so wenig werden die Ursachen der Flucht diskutiert. Diese können in wenigen Begriffen zusammengefasst werden: Hunger, Not und Tod. Über Krieg und Zerstörung als Grund für die aktuellen starken Fluchtbewegungen, wird der Stellenwert der Energie- und Klimapolitik oft übersehen. Dabei steht die Klimaflucht erst am Anfang: Gegen sie wird die Zahl der Kriegsflüchtlinge aus dem Nahen Osten vernachlässigbar sein. In Österreich könnte die Klimaflucht jetzt zum Unterrichtsthema werden. weiterlesen…

Mieterstrom-Förderung überfällig

Greenpeace Energy: „Koalitionsfraktionen müssen ihr Versprechen jetzt einlösen“

Eine wirksame finanzielle Förderung von Mieterstromprojekten fordert Greenpeace Energy, wie die Presseabteilung des Ökoenergieanbieters am 15.01.2017 mitteilt. „Die politischen Entscheider in den Fraktionen müssen endlich ihr Versprechen einlösen, noch in dieser Legislaturperiode ein sinnvolles Modell auf den Weg zu bringen. Es soll Mieterstrom in großem Stil ermöglichen und die Energiewende in die Städte tragen“, sagt Marcel Keiffenheim, Leiter Politik und Kommunikation bei der Energiegenossenschaft. weiterlesen…

BMVI untersagt Aussage

Abgas-Untersuchungsausschuss: Bald konkretere EU-Regelungen

Der parlamentseigene Pressedienst „heute im bundestag“ meldet: Ein Beamter des Bundesverkehrsministeriums (BMVI) zeigte sich am 13.02.2016  im Abgas-Untersuchungsausschuss des Bundestages zuversichtlich, dass es auf europäischer Ebene zu Konkretisierungen bei der Abgasgesetzgebung kommt. Ebenso wie Deutschland sähen mittlerweile auch andere wichtige Produktionsländer wie Frankreich und Italien, dass es hier Lücken gebe, sagte BMVI-Unterabteilungsleiter Guido Zielke. weiterlesen…

Ölausstieg im Heizungskeller

Wie Wohnungen 2030 warm werden: Fünf Millionen Wärmepumpen, gleichviel Gas, viel weniger Öl

Wenn Deutschland sein Klimaschutzziel erreichen will – 80 bis 95 Prozent weniger CO2 als 1990 – dann muss sich in deutschen Heizungskellern eine Menge tun. Das Ziel ist ehrgeizig. Der Gebäudesektor soll in gut 30 Jahren praktisch klimaneutral sein. Womit sollen aber im Jahr 2050 die Häuser geheizt werden, wenn Energieträger wie Öl und Erdgas nicht mehr verwendet werden dürfen? Und was muss schon bis zum Jahr 2030 getan werden, damit die richtigen Weichen gestellt werden bis 2050? Um diese Fragen geht es in der Studie Wärmewende 2030 (15.02.2017), deren Ergebnisse Patrick Graichen, Direktor von Agora Energiewende vorab in einer Pressemitteilung analysierte. (Titel: Agora Studie Wärmewende 2030) weiterlesen…

80 % weniger CO2 im Wärmemarkt möglich

Studie zeigt den Weg zur Dekarbonisierung: Ausstieg aus Öl, hocheffiziente Technologien und Einstieg in regeneratives Gas

Bis 2050 sollen die in der Bundesrepublik verursachten CO2-Emissionen um mindestens 80 Prozent reduziert werden. Der Wärmemarkt ist dabei ein Vorreiter. Bis 2015 wurden bereits rund 30 Prozent CO2 im Vergleich zum Referenzjahr 1990 eingespart.
Die Studie „Wärmemarkt 2050“, die Zukunft ERDGAS am 13.02.2017 im Rahmen der E-world vorstellte, untersucht, wie sich der Wärmemarkt der Zukunft entwickeln muss, um die politisch anvisierten 80 Prozent CO2-Reduktion zu erreichen.
weiterlesen…