Koalitionsfraktionen einigen sich auf Mieterstrom

Breites Bündnis fordert: Gesetz muss bis zur Sommerpause umgesetzt werden

Am 16.02.2017 verständigten sich SPD- und Unionsfraktion darauf, die Vor-Ort- und Quartiersversorgung von Mietern mit Solarstrom künftig gezielt zu fördern. Noch in dieser Legislaturperiode soll ein gemeinsames Gesetz zum sogenannten Mieterstrom auf den Weg gebracht werden. Bundeswirtschaftsministerin Brigitte Zypries hat beim Neujahrsempfang des Bundesverbandes Erneuerbare Energien (BEE) ein solches Gesetz bis zur Sommerpause angekündigt. Rund 3,8 Millionen Mieterhaushalte könnten kostengünstigen Solarstrom vom Dach beziehen, so eine aktuelle BMWi-Studie (siehe: solarify.eu/bmwi-studie-zum-mieterstrom). Dieses Potenzial muss endlich erschlossen werden, fordert ein breites Bündnis aus Verbänden und Unternehmen. weiterlesen…

EEG könnte Klimagas-Ausstoß steigern


Studie mit pessimistischer Aussicht

EurActiv.com LogoMit freundlicher Genehmigung von Nicole SagenerEurActiv.de
Den Ausstoß von Treibhausgasen maßgeblich senken und so das Klima schützen – so lautet das erklärte Ziel des Erneuerbare-Energien-Gesetzes EEG-Novelle 2017 -Titel © www.BMWi.de(EEG), dessen Reform dieses Jahr in Kraft getreten ist. Doch eine Studie zeigt, dass das EEG genau das Gegenteil befördern könnte. Von zurzeit etwa 32 Prozent soll der Anteil von Wind-, Wasser, und Solarkraft auf 40 bis 45 Prozent im Jahr 2025 und auf 55 bis 60 Prozent im Jahr 2035 steigen, so der Plan des BMWi. Der deutsche Klimaschutzplan sieht vor, die Treibhausgas-Emissionen bis 2050 im Vergleich zu 1990 um 80 bis 95 Prozent zu vermindern. weiterlesen…

Mieter endlich von „Sonnensteuer“ befreien


Solarwirtschaft fordert Ende der Ungleichbehandlung

BSW-logo neuWie die Presseabteilung des BSW-Solar am 15.02.2017 mitteilt, fordert der Bundesverband Solarwirtschaft die Bundesregierung auf, Mietern endlich Zugang zu Solarstrom zu ermöglichen. Ein entsprechender Bundestagsbeschluss vom Sommer 2016 müsse jetzt endlich in die Tat umgesetzt werden. Anders als bei Solaranlagen auf Eigenheimen und Gewerbedächern werde Solarstrom, der auf dem Dach des Vermieters geerntet und vor Ort verbraucht werde, seit 2014 mit der vollen EEG-Umlage von derzeit rd. 7 Cent je Kilowattstunde belastet. weiterlesen…

Klima und Kasse mit LED-Lampen entlasten

BMUB bilanziert LED-Leitmarktinitiative

Alte Glüh-, neue LED-Lampen - Foto © Gerhard Hofmann, Agentur Zukunft für SolarifyAnlässlich der Konferenz LED: Klimaschutz durch Innovation stellte die LED-Leitmarktinitiative am 16.02.2017 ihre Arbeit der Öffentlichkeit vor. Die vom Bundesumweltministerium koordinierte Initiative beschleunigt die Umstellung auf energiesparende LED-Straßenbeleuchtung. Wie im BMUB-Pressedienst 064/17 vom 16.02.2017 zu lesen ist, könnten deutsche Städte und Gemeinden mit dem Einsatz von LED bei der Straßenbeleuchtung jährlich bis zu 2,2 Milliarden Kilowattstunden Strom einsparen und rund 1,4 Mio. Tonnen CO2-Emissionen vermeiden. weiterlesen…

Kohleausstieg für EnBW kein Problem

Frank Mastiaux im Greenpeace Magazin über freigesetzte Energie nach dem Atomausstieg, den Ausbau der Erneuerbaren und die Suche nach neuen Geschäftsideen

Der Vorstandsvorsitzende des Energiekonzerns EnBW aus Baden-Württemberg glaubt, „dass die Kohlekraftwerke auf das klimapolitisch gewollte Ende zusteuern.“ Im Interview mit Bastian Henrichs vom „Greenpeace Magazin“ sagt der 52-Jährige: „Den schrittweisen Kohleausstieg haben wir in unserer Strategie bereits einkalkuliert.“ weiterlesen…

BEE: „ETS klimapolitisch leere Hülle“


Bundesverband Erneuerbare Energie fordert wirksame CO2-Bepreisung

Fritz Brickwedde - Foto © Gerhard Hofmann, Agentur Zukunft für Solarify„Die Beschlüsse des Europäischen Parlaments zementieren den Europäischen Emissionshandel auf absehbare Zeit als wirkungsloses Klimaschutzinstrument. Damit sind nationale Maßnahmen gefordert, damit das Pariser Klimaschutzabkommen noch erfolgreich umgesetzt werden kann“, erklärte BEE-Präsident Fritz Brickwedde nach der Sitzung des EU-Parlaments am 15.02.2017. weiterlesen…

SUV bremsen Emissions-Abbau

Durstige Großlimousinen verhageln Autoherstellern CO2-Bilanzen

Die Reduzierung des CO2-Ausstoßes bei Neuwagen stockt. 2016 sanken die durchschnittlichen Emissionen lediglich noch um 1,1 Prozent auf 127,4 Gramm pro Kilometer, der geringste Rückgang seit dem Abwrackprämienjahr 2009/2010; das hat das Center of Automotive Management (CAM) in Bergisch-Gladbach ermittelt. Wie die Studie zeigt, fällt es der Autoindustrie immer schwerer, den CO2-Ausstoß ihrer Fahrzeuge zu senken. Der Trend zum Geländewagen beschleunigt den Klimawandel, stellt das Handelsblatt fest. weiterlesen…

Von Deponiesickerwasser bis Polymerisationsanlagen

BMUB mit Strauß neuer Umweltgesetze

Das Bundeskabinett hat gemäß einer Medienmitteilung am 15.02.2017 Verbesserungen in zahlreichen Bereichen des Umweltrechts auf den Weg gebracht. Eine Änderung der Grundwasserverordnung soll die bisherige Beurteilung, Einstufung und Überwachung des Grundwassers um neue Parameter erweitern. Damit kann besser erkannt werden, ob Handlungsbedarf beim Schutz des Grundwassers besteht. Der Bundesrat muss der Änderungsverordnung noch zustimmen. weiterlesen…

Millionen werden sich auf den Weg machen


Klimaflucht als Unterrichtsthema

Fluchtursache Klimawandel, Titel - Foto © Ministerium für ein lebenswertes ÖsterreichSo viel aktuell über Grenzzäune und akute Hilfe für Flüchtende, über die Abschottung vor ihnen und schmutzige Deals mit Menschenrechtsverächtern debattiert wird, so wenig werden die Ursachen der Flucht diskutiert. Diese können in wenigen Begriffen zusammengefasst werden: Hunger, Not und Tod. Über Krieg und Zerstörung als Grund für die aktuellen starken Fluchtbewegungen, wird der Stellenwert der Energie- und Klimapolitik oft übersehen. Dabei steht die Klimaflucht erst am Anfang: Gegen sie wird die Zahl der Kriegsflüchtlinge aus dem Nahen Osten vernachlässigbar sein. In Österreich könnte die Klimaflucht jetzt zum Unterrichtsthema werden. weiterlesen…

Mieterstrom-Förderung überfällig

Greenpeace Energy: „Koalitionsfraktionen müssen ihr Versprechen jetzt einlösen“

Eine wirksame finanzielle Förderung von Mieterstromprojekten fordert Greenpeace Energy, wie die Presseabteilung des Ökoenergieanbieters am 15.01.2017 mitteilt. „Die politischen Entscheider in den Fraktionen müssen endlich ihr Versprechen einlösen, noch in dieser Legislaturperiode ein sinnvolles Modell auf den Weg zu bringen. Es soll Mieterstrom in großem Stil ermöglichen und die Energiewende in die Städte tragen“, sagt Marcel Keiffenheim, Leiter Politik und Kommunikation bei der Energiegenossenschaft. weiterlesen…