Schaumstoff aus CO2

„Dream Production“ oder ökologischer Albtraum?

„Die Euphorie ist groß, von ‚Dream Production‘ ist bei Covestro die Rede: Kohlendioxid wird zum Rohstoff für Schaumstoff. Schlafen auf Klimagift, heißt es“, schreibt Thomas Käding in der Frankfurter Rundschau. Denn für die Matratze werde Polyurethan eingesetzt, zu dem Bayers ausgegliederte Kunststoff-Sparte jetzt 20 Prozent CO2 verarbeite. Umweltschützer reagieren ablehnend. weiterlesen…

Solar Impulse 2 von New York gestartet

Erster solargetriebener, emissionsfreier Transatlantikflug
Parallele zu Lindberg, aber erneuerbar

Bertrand Piccard ist am Morgen des 20.06.2016um 02:30 Uhr Ortszeit am Steuer von Si2 in New York gestartet, um erstmals nur mit Solarenergie getrieben und ohne schädliche Emissionen den Atlantik zu überqueren. In dem einsitzigen, treibstofffreien Flugzeug nahm er Kurs auf Europa, wo er nach vier Tagen und Nächten voraussichtlich am 23.06.2016 in Sevilla landen wird. weiterlesen…

BUND früh-bilanziert Endlager-Kommission

Bilanz zwei Wochen vor Ende der Kommission „Lagerung hoch radioaktiver Abfallstoffe“

Endlager-Kommission - Foto © Gerhard Hofmann, Agentur ZukunftDer BUND ist mit seinem stellvertretenden Vorsitzenden Klaus Brunsmeier in der Atommüll-Kommission vertreten. Ziel der Arbeit des BUND in der Kommission ist es, eine schnelle Überarbeitung des Standortauswahlgesetzes zu erreichen. Gorleben muss als völlig ungeeigneter Standort aus dem Suchprozess ausscheiden. Wichtig ist dem BUND zudem, aus einem politischen Konsens über den Neubeginn bei der Suche nach einem Atommülllager einen gesellschaftlichen Konsens zu machen. weiterlesen…

Nachhaltige Mobilität unterschätzt

Vorteile liegen auf der Hand – Projektergebnisse in World Transport Policy and Practices veröffentlicht

Die neue Ausgabe der World Transport Policy and Practices (WTPP) konzentriert sich ganz auf die Ergebnisse des EU Evidence Projekts, das Entscheidungsträgern Hinweise über die sozio-ökonomischen Nutzen von Politikinstrumenten, Maßnahmen, Projekten und Initiativen im Bereich nachhaltiger Mobilität geben soll und will. weiterlesen…

Deutschland auf Weg in Kreislaufwirtschaft?

FES-Publikation zur Kreislaufwirtschaft erschienen

Deutschland ist in Bezug auf seine Recycling-Quote Weltmeister, doch von der Kreislaufwirtschaft ist es noch weit entfernt. So das Urteil von Henning Wilts vom Wuppertal Institut, der den aktuellen Stand der Kreislaufwirtschaft in Deutschland für die Friedrich-Ebert-Stiftung (FES) analysiert hat. Ihre Weiterentwicklung ist nicht nur aus klima- und umweltpolitischen Gründen gerechtfertigt, sie ist auch aus wirtschaftspolitischer Sicht integraler Bestandteil einer Ressourceneffizienz-Strategie. weiterlesen…

Transformation Europas zu nachhaltigem Ressourcenmanagement


EEA Report „More from less – material resource efficiency in Europe“ und 32 Länderprofile erschienen

Europäische Umweltagentur logoViele europäische Staaten setzen inzwischen auf die wirtschaftlichen Vorteile einer effizienteren Nutzung von Ressourcen wie Metalle, fossile Brennstoffe und Mineralien. Aber noch besteht Handlungsbedarf, um diesen Trend zur Ressourceneffizienz mit wirksamen Politiken zur Energie- und Materialeffizienz, zur Abfall- sowie zur Kreislaufwirtschaft zu verstetigen. Factsheets zum Stand von Ressourceneffizienz und Kreislaufwirtschaft in allen 32 europäischen Ländern sowie einen Gesamtbericht hat nun die Europäische Umweltagentur (EEA) herausgebracht. weiterlesen…

Bundesrat billigt „grundsätzlich“ Ausschreibungen

Grundsätzliche Billigung des Systemwechsels bei der Öko-Stromförderung

Bundesratsplenum mit Schrift auf Glas - Foto © Gerhard Hofmann, Agentur ZukunftTrotz zahlreicher Änderungsvorschläge stimmte der Bundesrat am 17.06.2016 mit der grundsätzlichen Zielrichtung des Gesetzentwurfs der Bundesregierung zum Erneuerbare-Energien-Gesetz 2016 und der darin vorgesehenen Umstellung des Fördersystems von einer staatlich festgesetzten Vergütung zu einem Bieterwettbewerb überein. „Der Zuwachs an erneuerbaren Energie wird künftig ausgeschrieben. Damit soll die Ausbaumenge gesteuert und an den Markt herangeführt werden. Zugleich sollen so die Kosten des Ausbaus begrenzt werden. Ferner soll die Akteursvielfalt in diesem Sektor erhalten bleiben.“ So heißt es auf der Bundesrats-Webseite.
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Treibhausgasneutraler Güterverkehr ist nötig – und möglich

Krautzberger: Mehr Güter auf die Schiene, fossile Kraftstoffe ersetzen

Autotransport im Bahnhof Spandau - Foto © Gerhard Hofmann, Agentur Zukunft für Solarify 20160519Um Deutschlands Klimaziele zu erreichen, muss der Verkehr in Deutschland bis spätestens 2050 treibhausgasneutral werden – dies gilt gerade für den stark wachsenden Güterverkehr. Zwei aktuelle Studien des Umweltbundesamtes (UBA) zeigen nun, wie das gehen kann. Kernpunkte sind die konsequente Verlagerung des Güterverkehrs auf die Schiene sowie eine Energiewende hin zu postfossilen Antrieben und Kraftstoffen. weiterlesen…

BBU fordert sofortige Schließung von Uranfabriken

UMK verlangt Stilllegung – BBU will Zeitplan

Die Umweltminister der Länder haben am 17.06.2016 die Bundesregierung aufgefordert, die Urananreicherung im westfälischen Gronau stillzulegen. NRW-Minister Johannes Remmel - Foto © Gerhard Hofmann Agentur Zukunft für SolarifyDie UMK hat einem entsprechenden Antrag aus Nordrhein-Westfalen zugestimmt, wie das Düsseldorfer Umweltministerium mitteilte. NRW-Ressortchef Johannes Remmel (Grüne) sagte, es sei „nicht vermittelbar, dass Gronau trotz Ausstiegsbeschlusses in Deutschland weiterhin Brennelemente auch für marode ausländische AKW produziere“. Der BBU fordert einen konkreten Zeitplan. weiterlesen…

Von grenznahen AKW bis Pappbechern

UMK fasst reichhaltige Beschlüsse – TTIP/CETA dürfen keine Umweltstandards absenken – Rheinland-Pfalz für Hochwasserschutz und Abschalten grenznaher AKW

Rheinland-Pfalz hat sich bei der Umweltministerkonferenz (UMK) in Berlin am 17.06.2016 erfolgreich für den Hochwasserschutz und das Abschalten grenznaher Atomkraftwerke eingesetzt. Bayern will den Verbrauch von Einwegbechern bei Coffee to go-Angeboten senken. Thüringen will deutlich stärkere Bemühungen um den Klimaschutz. Die UMK beschloss weiter einstimmig eine gemeinsame Initiative von Baden-Württemberg und Bayern zum Thema „Starkregen“. Schließlich forderten die Länder-Umweltminister die Bundesregierung auf, die Urananreicherung im westfälischen Gronau stillzulegen, und sie forderten die Bundesregierung auf, einen konkreten Zeitplan für den Kohleausstieg vorzulegen. weiterlesen…