Günstige Zeiten für arbeitnehmerfreundlichen Braunkohle-Ausstieg

Kommentar von Luke Haywood, DIW Berlin – mit freundlicher Genehmigung

Der Kampf um die Klimapolitik in Deutschland ist zurzeit ein Kampf um die Braunkohle. Dabei geht es inzwischen nur noch um eine Frage: Wann ist Schluss? Den Klimaaktivisten, die sich am 13.05.2016 in der Lausitz versammelten, um für einen schnellen Braunkohleausstieg zu werben, stehen die Landesregierungen und Gewerkschaften entgegen. Diese kannten im Rahmen des geplanten Verkaufs von Vattenfalls Braunkohleaktivitäten nur ein Mantra: Möglichst lange die Beschäftigung in der Braunkohle retten! Wichtiger für die Beschäftigten ist jedoch eine geregelte Verkleinerung der Braunkohlewirtschaft zur rechten Zeit. Die Zeiten für einen Strukturwandel waren noch nie so günstig, und der größte Teil ist schon geschehen – 90 Prozent der Arbeitsplätze in der Lausitzer Braunkohle sind bereits weggefallen.
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2015: 22 Prozent mehr Schwefelhexafluorid

Statistisches Bundesamt: 1.119 Tonnen des stärksten bisher bekannten Treibhausgases

2015 haben Gashändler in Deutschland rund 1.119 Tonnen des extrem stark wirkenden Treibhausgases Schwefelhexafluorid (SF6) zur Verwendung in verschiedenen Wirtschaftsbereichen abgegeben. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, waren das rund 22 % oder 203 Tonnen mehr als 2014. Diese Menge gelangte allerdings nicht komplett in die Atmosphäre, zu Teilen wird das Gas auch in geschlossene Systeme gefüllt und damit (vorerst) nicht als Emission freigesetzt. weiterlesen…

Pakt zur Förderung wissenschaftlichen Nachwuchses

1.000 neue Tenure-Track-Professuren

Die Bundesregierung legt einen Pakt zur „Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses“ vor. Das kündigte der Parlamentarische Staatssekretär im BMBF, Thomas Rachel, vor dem Bundestags-Bildungs-Ausschuss am 11.05.2016 in Berlin an. Der Bund will 1.000 Tenure-Track-Professuren schaffen und dafür im Laufe von zehn Jahren eine Milliarde Euro ausgeben. Zurzeit laufen die Verhandlungen zwischen Bund und Ländern dazu, am 16.06.2016 soll der Pakt verabschiedet erden. weiterlesen…

PERC dank Laser in Serie

ISE: Technologiewandel bei Solarzellen

Ein Laser-basierter Fertigungsprozess des Fraunhofer ISE in Freiburg revolutioniert den Photovoltaik-Markt. Erstmals können punktkontaktierte Solarzellen in Serie hergestellt werden. Mehrere Millionen Zellen mit deutlich höherem Wirkungsgrad sind bereits auf dem Markt – so eine Pressemitteilung der Fraunhofer Gemeinschaft. weiterlesen…

WamS: Gabriel kürzt Windförderung

Bisher stärkster Einschnitt

„Würgt Berlin den Windkraft-Boom ab?“ fragt , und begründet die Frage damit,  Wirtschaftsminister Gabriel wolle nicht „gleich zu Beginn seiner möglichen Kanzlerkandidatur einen Strompreisschock verantworten“. Gestern erst (21.05.2016) hatte die Süddeutsche Zeitung gemeldet, das BMWi fürchte eine starke Erhöhung der EEG-Umlage. weiterlesen…

Jobmotor Erneuerbare Energien

Arbeitswelt Energiewende

Während die meiste Energie der Schulabgänger dieses Jahrgangs noch in Abschlussklausuren und mündliche Prüfungen fließt, rücken die Termine für einen möglichen Berufseinstieg in die Energiewelt immer näher. Die zweite Halbzeit der Bewerbungsphase für Ausbildungsberufe mit Einstieg im Spätsommer 2016 hat längst begonnen und für Jugendliche, die sich für den Einstieg in einen zulassungsbeschränkten Studiengang zum Wintersemester 2016/17 interessieren, ist der 15.07.2016 Stichtag. Spätestens jetzt beginnt für alle Schulabgänger des aktuellen Jahrgangs, die noch keine konkreten Vorstellungen haben, die heiße Orientierungsphase. „Wer sich für einen Einstieg in die Energiewirtschaft interessiert, kommt heute ohne Interesse an den Erneuerbaren Energien nicht mehr aus“, sagt Philipp Vohrer, Geschäftsführer der Agentur für Erneuerbare Energien. weiterlesen…

„Wissenschaftliche Ohrfeige für Energiewende-Horrorszenarien“

Erster Energiekosten-Indikator für die Industrie – Deutsche Energierechnung um ein Zehntel gesunken

Alter Stromzähler - Foto © Gerhard Hofmann/Agentur ZukunftDie Unternehmen zahlen monatlich rund 320 Millionen Euro weniger für Energie als 2010. Gemessen an der Wirtschaftsleistung fielen die Kosten sogar um 21 Prozent. Die energieintensiven Branchen profitierten am stärksten vom Verfall der Öl- und Strompreise – so der erste aktuelle Energiekostenindex der Industrie (EKI) der European Climate Foundation (ECF). „Das Ergebnis gleicht einer wissenschaftlichen Ohrfeige für viele Energiewende-Horrorszenarien. Der Grund: Statt mehr zahlen Unternehmen inzwischen im Schnitt deutlich weniger für ihre Energierechnung“, resümiert die Deutsche Welle. weiterlesen…

Speicherförderung befördert Energiewende

Erster Energiekosten-Indikator für die Industrie – Deutsche Energierechnung um ein Zehntel gesunken

Alter Stromzähler - Foto © Gerhard Hofmann/Agentur ZukunftDie Unternehmen zahlen monatlich rund 320 Millionen Euro weniger für Energie als 2010. Gemessen an der Wirtschaftsleistung fielen die Kosten sogar um 21 Prozent. Die energieintensiven Branchen profitierten am stärksten vom Verfall der Öl- und Strompreise – so der erste aktuelle Energiekostenindex der Industrie (EKI) der European Climate Foundation (ECF). „Das Ergebnis gleicht einer wissenschaftlichen Ohrfeige für viele Energiewende-Horrorszenarien. Der Grund: Statt mehr zahlen Unternehmen inzwischen im Schnitt deutlich weniger für ihre Energierechnung“, resümiert die Deutsche Welle. weiterlesen…

Klimawandel kommt arme Länder teuer zu stehen

Anpassung noch teurer als bisher angenommen

Die Kosten der Anpassung an den Klimawandel für Entwicklungsländer sind deutlich höher als bisher veranschlagt, so ein Bericht des Umweltprogramms der Vereinten Nationen (UNEP). Sie könnten bis 2050 auf bis zu 500 Milliarden Dollar steigen. Ein Bericht von energiezukunft.eu – mit freundlicher Genehmigung. weiterlesen…