Keine Trendwende bei PV

Deutschland 2014 nur noch auf Platz 2 in Europa – hinter Großbritannien! Österreich und Schweiz divers

Für dieses Jahr rechnen die Experten mit einem PV-Zubau in Deutschland von nur noch 1,2 bis 1,4 Gigawatt. Auch für 2016 sehen sie wenig Anzeichen für eine Erholung des Marktes – der eher noch kleiner werden dürfte. Über eine düstere Bestandsaufnahme und keineswegs optimistischere Erwartungen berichtete Sandra Enkhardt auf pv magazine. Bei den Eidgenossen ist der PV-Zubau leicht rückläufig und wird auch 2016 nicht großartig zunehmen. Dagegen herrscht in Österreich ein gewisser Optimismus, dass sich die neu installierte PV-Leistung positiv entwickeln wird. weiterlesen…

Neuer Offshore-Windpark am Netz

Staatssekretär Beckmeyer: Verbesserte Bauabläufe senken Kosten für Offshore-Strom – DONG Energy, LEGO Gruppe und William Demant feiern Eröffnung

Nach zwei Jahren Bauzeit ist am o9.10.2015 der Offshore-Windpark „Borkum Riffgrund 1“ in Betrieb gegangen, wie das BMWi mitteilt. 78 Windenergieanlagen mit einer Gesamtleistung von 312 Megawatt werden laut Angaben des Betreibers DONG Energy rund 320.000 Haushalte in Deutschland mit Strom versorgen. An der feierlichen Einweihung in Norden nahmen u.a. auch der Maritime Koordinator der Bundesregierung, Uwe Beckmeyer und Prinz Joachim von Dänemark (li.) teil. Der Windpark liegt in der Nordsee rund 54 Kilometer vom Festland und 37 Kilometer von der Insel Borkum entfernt. weiterlesen…

Vattenfall-Braunkohle: Citibank akzeptiert Greenpeace-Offerte

Umweltorganisation wird Unterlagen bis 20. Oktober einreichen

Nach der Interessensbekundung von Greenpeace Schweden an Vattenfalls Braunkohlegeschäft in Deutschland wurde die Umweltorganisation nun offiziell für den weiteren Prozess akzeptiert, teilte Greenpeace Deutschland mit. Die mit dem Vattenfall-Verkauf betraute Citigroup hat Greenpeace Schweden eingeladen, bis zum 20.10.2015 ein Statement of Interest abzugeben. weiterlesen…

Kupfervorräte ausreichend für Elektromobilität

Kupfer bleibt bestimmendes Funktionsmetall für das Auto der Zukunft – erhöhte Nachfrage gedeckt

Die zunehmende Verschärfung der CO2-Grenzwerte für Pkw in Europa stellt Fahrzeughersteller vor die Herausforderung, effizientere Fahrzeugantriebe zu entwickeln und zu vermarkten. Es gilt zudem, ein erschwingliches Preisniveau in der Elektromobilität zu erreichen. Der Kaufpreis von Elektrofahrzeugen muss billiger, die Reichweiten durch die Entwicklung z.B. der Lithium-Ionen-Batterie erhöht werden. Eine Mitteilung des Kupferinstituts. Der Aufbau entsprechender Infrastrukturen ist eine weitere wichtige Voraussetzung. Nur so kann der Marktanteil von gerade mal rund 32.000 angemeldeten Elektroautos in Deutschland merklich erhöht werden. weiterlesen…

Gabriel beruhigt über Atom-Rückstellungen

Wirtschaftsminister und Atomkonzerne: Stresstest bestanden – zu Recht?

„Mit einem ‚Stresstest‘ wollte Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel klären lassen, ob die Konzerne genug Geld auf der hohen Kante haben, um den Atomausstieg zu bezahlen. Das Ergebnis: Ja, aber!“ schrieb im Berliner Tagesspiegel. Am 31.12.2014 meldeten die EVU 38,3 Milliarden Euro Rückstellungen für den Rückbau ihrer Atomkraftwerke, die Zwischenlagerung, Verpackung und den Transport der Atomabfälle, sowie für die Endlagerung des Nuklearmülls. Am 10.10.2015 hat das Wirtschaftsministerium das Gutachten der Wirtschaftsprüfergesellschaft Warth & Klein Grant Thornton AG veröffentlicht. weiterlesen…

G7 öffnet Kohlenstoffmarkt-Plattform weltweit

Auftakttreffen der G7 Plattform für den globalen Kohlenstoffmarkt

Die beim Gipfeltreffen der G7-Staaten beschlossene Plattform für den globalen Kohlenstoffmarkt wurde am 10.10.2015 in Berlin gegründet. Neben Vertretern der G7-Staaten nahmen auch die UNFCCC (United Nations Framework Convention in Climate Change), Weltbank, OECD und die International Carbon Action Partnership (icap) an dem Treffen teil. Die Plattform dient dem strategischen Dialog zur Weiterentwicklung des internationalen Kohlenstoffmarkts. weiterlesen…

EU-Märkte müssen flexibel für EE werden

BEE-Stellungnahme zum EU-Strommarktdesign

„Die Europäische Kommission hat richtig erkannt, dass die bestehenden Energiemärkte in Europa erst noch fit gemacht werden müssen für mehr Erneuerbare Energien“, kommentiert BEE-Geschäftsführer Hermann Falk die öffentliche Konsultation zum Umbau der Märkte. Mit dem Umbau des Energiesystems mache sich die Kommission auf den Weg für eine sichere Versorgung auf Basis Erneuerbarer Energien. Mit dem Bestreben, Marktverzerrungen weiter abzubauen und mehr Flexibilität in die Märkte zu bekommen, sei sie auf dem richtigen Weg, meint Falk. Darauf verweist der BEE in seiner Stellungnahme zum EU-Strommarktdesign zum Abschluss der Konsultationsphase. weiterlesen…

Lagarde für CO2-Steuer

„…werden uns in Hühnchen verwandeln und alle gebraten, gegrillt, getoastet und geröstet“

Christine Lagarde, geschäftsführende Direktorin des Internationalen Währungsfonds (IWF) mit Ambitionen auf eine zweite Amtszeit, hat mit einem dramatischen Appell die drohende Klimakatastrophe angesprochen: Wenn sich alle wegduckten, „werden wir uns in Hühnchen verwandeln und wir werden alle gebraten, gegrillt, getoastet und geröstet“, formulierte sie drastisch im Rahmen des IWF-Jahrestreffens in Lima vor Politikern und Ökonomen aus 188 Ländern, allen voran Weltbank-Präsident Jim Yong Kim und UN-Klimachefin Christiana Figueres.
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Erst ein Viertel Trassen fertig

487 Kilometer Stromleitungen realisiert

Nach dem Energieleitungsausbaugesetz (EnLAG) sind zwar 1.876 Leitungskilometer geplant – bisher (bis zum 30.06.2015) sind aber erst 487 Kilometer abgeschlossen. Das teilt die Bundesregierung in ihrem als Unterrichtung (18/6270) vorgelegten Bericht nach Paragraph 3 EnLAG mit und rechnet aus, damit seien rund ein Viertel der erforderlichen Stromtrassen in den 380-kV- beziehungsweise in einen 220-kV-Probebetrieb genommen worden – sechs Vorhaben vollständig, fünf teilweise. weiterlesen…

Rekord: Erstmals unter 12 Minuten

VDE|FNN-Störungsstatistik 2014: Stromkunde muss im Zeitraum von 10 Jahren nur noch mit 2,4 Stromausfällen rechnen

Ein deutscher Stromkunde muss im Zeitraum von 10 Jahren nur noch mit 2,4 Stromausfällen rechnen – oder anders gesagt: Deutschland verfügt weiter über eines der zuverlässigsten Stromnetze in Europa. Das zeigt die aktuelle Auswertung der Störungs- und Verfügbarkeitsstatistik 2014 des Forums Netztechnik/Netzbetrieb im VDE (VDE|FNN). Statistisch kam es zu Versorgungsunterbrechungen von durchschnittlich 11,9 Minuten pro Anschluss ohne Einbeziehung höherer Gewalt (2013: 15 Minuten). Erstmals seit Beginn der Datenerhebung vor zehn Jahren lagen die Werte damit unter 12 Minuten. Die durchschnittliche Nichtverfügbarkeit unter Berücksichtigung höherer Gewalt betrug 2014 nur 13,1 Minuten (2013: 27,6 Minuten). Höhere Gewalt bezeichnet extreme Wetterereignisse wie Stürme und Hochwasser sowie Unterbrechungen infolge behördlicher Anordnung. Wichtigste Ursache für die deutlich höheren Werte 2013 waren die schweren Sommerhochwasser im Süden und Osten Deutschlands. weiterlesen…