Mit welchem Rechtsrahmen erreichen wir 2045 Klimaneutralität?

Stiftung Umweltenergierecht startet öffentlichen Dialog für neues Forschungsprogramm „Klimaschutzrecht 2031“

Anlässlich ihres 10. Geburtstags erarbeitet die Stiftung Umweltenergierecht gemeinsam mit ihrem Forschungsnetzwerk das Forschungsprogramm „Klimaschutzrecht 2031“, um zielgerichtet entscheidende Fragen und Maßnahmen für das Ziel Klimaneutralität 2045 vorauszudenken. Am 07.06.2021 startete ein öffentlicher Dialog mit der Fachöffentlichkeit. Deren Impulse und Beiträge sollen in das Forschungsprogramm einfließen und im Rahmen der Tagung „Ziel Klimaneutralität – (Wie) hält das Energierecht Schritt?“ am 20. und 21. Oktober präsentiert und diskutiert werden. weiterlesen…

Klimarisiken für die Finanzwelt begrenzen

Zentralbanken und Wissenschaft veröffentlichen Szenarien

Mehr als 90 Zentralbanken haben sich einer Medienmitteilung des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK) vom 07.06.2021 zufolge mit der Wissenschaft zusammen getan, um das Management von Klimarisiken im Finanzsektor zu verbessern. Gemeinsam veröffentlichten Forscher und Finanzexperten des „Network for Greening the Financial System“ (NGFS) eine neue Reihe von Szenarien eines geordneten Übergangs, eines verzögerten Übergangs, und eines Versagens der Klimapolitik. weiterlesen…

1 kWh für weniger als 1 Eurocent

Dii mit Untersuchung „Potenzial grünen Wasserstoffs in Golfregion“

Die Dii Desert Energy und Roland Berger bündeln ihre Kräfte, um die Energiewende in den Golf-Kooperationsländern mit einer neuen Studie über das Potenzial der Lokalisierung der Wasserstoff-Wertschöpfungskette und die Möglichkeiten zur Schaffung von Arbeitsplätzen zu beschleunigen. Die 38seitige Untersuchung The Potential for Green Hydrogen in the GCC Region (Das Potenzial für grünen Wasserstoff in der Golf-Kooperations-Region) skizziert die massiven Chancen für die Schaffung von grünen Arbeitsplätzen und die Lokalisierung bestimmter Teile der Wertschöpfungskette für grünen Wasserstoff. weiterlesen…

Eine der größten Lithium-Lagerstätten gefunden

Wer hebt den Schatz?

Bisher kaum bekannt: In Deutschland gibt es genug Lithiumvorräte, um Millionen Batterien zu bauen – nur die Förderung wird nicht einfach. Ein Vorkommen im Erzgebirge wird auf mehr als 125.000 Tonnen veranschlagt. Insgesamt werden die deutschen Vorkommen auf etwa 2,6 Millionen Tonnen geschätzt. Im Schwarzwald vermuten Fachleute in mehr als 1.000 Metern Tiefe aufgelöst in kochend heißem Wasser Europas größtes Lithium-Vorkommen, ausreichend für 400 Millionen Elektroautos. Die Vorkommen haben laut Focus und Zeit einem Marktwert von mehreren Milliarden Euro. weiterlesen…

Grüne alarmieren EU-Kommission wg. „Green-Washings“

Zweifel, ob nationale Pläne dem Geist des Green Deal entsprechen

Grüne EU-Parlamentarier warnten am 03.06.2021 in einem Offenen Brief vor der Förderung nicht nachhaltiger – lediglich als Klimaschutz getarnter – Maßnahmen im Rahmen des Green Deal/Corona-Wiederaufbaufonds, schreibt Tilman Weber in Erneuerbare Energien. Die von der EU-Kommission bisher abgegebenen Stellungnahmen zu den eingereichten nationalen Plänen weckten bei Ska Keller, Philippe Lambert, Damian Boeselager, Ernest Urtasun, Alexandra Geese, Jordi Solé und Bas Eickhout die Besorgnis, die Pläne stellten nicht genug sicher, „dass die nationalen Pläne mit dem Buchstaben – und dem Geist – des Gesetzes in Einklang stehen“. (Foto: Plenartagung des EU-Parlaments in Straßburg – © Europäisches Parlament) weiterlesen…

Keine Einkommensteuerpflicht mehr für Photovoltaik-Anlagen bis zehn Kilowatt

Ohne Gewinnerzielungsabsicht Liebhaberei

Einer am 02.06.2021 veröffentlichten Mail des Bundesfinanzministeriums an die Finanzverwaltungen zufolge können sich Betreiber kleiner PV-Anlagen bis 10 kW von der Einkommensteuer befreien lassen. In dem Schreiben heißt es, „veranlagte Gewinne und Verluste aus zurückliegenden Veranlagungszeiträumen, die verfahrensrechtlich einer Änderung noch zugänglich sind“, seien nicht mehr zu berücksichtigen. weiterlesen…

Natürliche Lebensräume sollen besser geschützt werden

BMU unterstützt neue UN-Dekade zur Wiederherstellung von Ökosystemen

Mit dem heutigen (05.06.2021) Weltumwelttag beginnt einer Medienmitteilung aus dem BMU zufolge die neue UN-Dekade für die Wiederherstellung von Ökosystemen, zu der die Generalversammlung der Vereinten Nationen die Jahre 2021 bis 2030 erklärt hat. Sie folgt auf die UN-Dekade Biologische Vielfalt, die mit dem Jahr 2020 zu Ende gegangen ist. Innerhalb der neuen Dekade soll die immer weiter voranschreitende Degradierung von Ökosystemen gestoppt und deren Wiederherstellung eingeleitet werden. weiterlesen…

Tesla stellt Antrag auf Batterieproduktion in Grünheide

Und: Maßnahmen zur Begrenzung des Wasserverbrauchs

Tesla will zusätzlich zu seiner E-Mobil-Produktion wie erwartet Batteriezellen fertigen. Außerdem enthält der Antrag an das Umweltministerium in Potsdam verschiedene Maßnahmen zur Reduzierung des Wasserverbrauchs. Ob die Öffentlichkeit beteiligt werden muss, will das brandenburgische Landesamt für Umwelt in den nächsten Tagen entscheiden; die Beteiligung gilt als wahrscheinlich. Dann ließe sich der für Juli 2021 vorgesehene Termin für den Produktionsstart allerdings nicht einhalten, schreibt Petra Hannen am 04.06.2021 auf pv magazine. (Bild: Tesla-Fabrik Grünheide, Modell – © tesla.com, twitter Elon Musk 15072020 – e1594889986473) weiterlesen…

Risiken einer EEG-Umlagesenkung

BUND/Germanwatch/Klima-Allianz: Sozialere und ökologischere Alternative möglich

Die Senkung der EEG-Umlage als Instrument für niedrigere Strompreise sei eine vergleichsweise kostspielige Maßnahme, die soziale und ökologische Belange nicht zielgerichtet genug berücksichtige. Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), Germanwatch und die Klima-Allianz Deutschland sehen wirksamere Lösungen und fordern eine Klimaprämie kombiniert mit Förderprogrammen für den Klimaschutz. Zu diesem Ergebnis kommt eine am 02.06.2021 veröffentlichte Untersuchung des Forums Ökologisch-Soziale Marktwirtschaft (FÖS). weiterlesen…

Regierung: 150 Gigawatt Photovoltaik bis 2030

Sofortprogramm sieht bundesweite PV-Pflicht vor

Die Bundesregierung hat offenbar vor, die Standards für Neubauten deutlich zu verschärfen. Einem Planentwurf des „Klimaschutz-Sofortprogramms 2022“ aus dem Finanzministerium (das verschiedenen Medien vorliegt) zufolge geht es dabei auch um eine Pflicht zur Installation von Solarmodulen auf jedem neuen Dach. Momentan befindet sich der Entwurf noch in der Ressortabstimmung. Außerdem sind verschärfte Dämmungsregelungen vorgesehen. Alle Neubauten müssen ab 2023 dann den Energie-Standard EH-55 erfüllen. Auch bei Windenergie an Land soll das Ausbauziel steigen. weiterlesen…