Nachhaltigkeitsrat und Leopoldina mit Papier zur Klimaneutralität

Schnelles Handeln gefordert: Jetzt die Weichen stellen

Die Nationale Akademie der Wissenschaften Leopoldina und der Rat für Nachhaltige Entwicklung (RNE) legten bei der 20. RNE-Jahreskonferenz am 08.06.2021 ein gemeinsames Positionspapier vor, in dem Wege zur Klimaneutralität bis 2050 vorgestellt werden. Leopoldina und RNE zeigen darin Handlungsoptionen für die erforderlichen Veränderungen in Gesellschaft, Politik und Wirtschaft auf, die angesichts der großen Dringlichkeit und der historischen Dimension der vor uns liegenden Transformation erforderlich sind. weiterlesen…

EU genehmigt EEG 2021 im Wesentlichen

Beihilferechtliches OK aus Brüssel – noch Prüfbedarf bei einzelnen Regelungen

Die Europäische Kommission hat am 29.04.2021 die beihilferechtliche Genehmigung für das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) 2021 erteilt. Das schreibt die Bundesregierung – so der parlamentseigene Pressedienst heute im bundestag – in ihrer Antwort (19/29461) auf eine Kleine Anfrage (19/28932) der FDP-Fraktion. Die Genehmigung der Europäischen Kommission umfasse die wesentlichen Teile des EEG. weiterlesen…

Energiepolitik in der Kritik

Öffentliche Anhörung im Bundestags-Ausschuss für Wirtschaft und Energie

Aktuelle energiepolitische Vorhaben sind bei einer Anhörung im Bundestags-Ausschuss für Wirtschaft und Energie mit kritischen Anmerkungen versehen worden – so der parlamentseigene Pressedienst heute im bundestag. Der Sitzung unter der Leitung von Klaus Ernst (Die Linke) lagen eine Verordnung der Bundesregierung zur Umsetzung des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (19/29793), ein Entwurf von Bündnis 90/Die Grünen für ein EEG-Sofortmaßnahmegesetz (19/29288) sowie ein Gesetzentwurf der Bundesregierung zur Umsetzung unionsrechtlicher Vorgaben und zur Regelung reiner Wasserstoffnetze im Energiewirtschaftsrecht (19/27453) zugrunde. weiterlesen…

Vier populäre Irrtümer zum Thema CO2-Bepreisung

MCC widerlegt Denkfehler – Spiegel warnt, das Thema im Bundestagswahlkampf kaputt zu reden

„Warum der CO2-Preis an die Bürger fließen muss“ – unter dieser Überschrift berichtete der Spiegel am 05.06.2021 über neue Berechnungen zur Verteilungswirkung einer CO2-Bepreisung bei Sprit und Heizkosten, die jetzt erstellt wurden vom Berliner Klimaforschungsinstitut MCC (Mercator Research Institute on Global Commons and Climate Change). Die Studie räumt mit einigen Irrtümern auf, die derzeit die politische Debatte bestimmen, und ist auf der MCC-Website verfügbar. weiterlesen…

Mit welchem Rechtsrahmen erreichen wir 2045 Klimaneutralität?

Stiftung Umweltenergierecht startet öffentlichen Dialog für neues Forschungsprogramm „Klimaschutzrecht 2031“

Anlässlich ihres 10. Geburtstags erarbeitet die Stiftung Umweltenergierecht gemeinsam mit ihrem Forschungsnetzwerk das Forschungsprogramm „Klimaschutzrecht 2031“, um zielgerichtet entscheidende Fragen und Maßnahmen für das Ziel Klimaneutralität 2045 vorauszudenken. Am 07.06.2021 startete ein öffentlicher Dialog mit der Fachöffentlichkeit. Deren Impulse und Beiträge sollen in das Forschungsprogramm einfließen und im Rahmen der Tagung „Ziel Klimaneutralität – (Wie) hält das Energierecht Schritt?“ am 20. und 21. Oktober präsentiert und diskutiert werden. weiterlesen…

Klimarisiken für die Finanzwelt begrenzen

Zentralbanken und Wissenschaft veröffentlichen Szenarien

Mehr als 90 Zentralbanken haben sich einer Medienmitteilung des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK) vom 07.06.2021 zufolge mit der Wissenschaft zusammen getan, um das Management von Klimarisiken im Finanzsektor zu verbessern. Gemeinsam veröffentlichten Forscher und Finanzexperten des „Network for Greening the Financial System“ (NGFS) eine neue Reihe von Szenarien eines geordneten Übergangs, eines verzögerten Übergangs, und eines Versagens der Klimapolitik. weiterlesen…

1 kWh für weniger als 1 Eurocent

Dii mit Untersuchung „Potenzial grünen Wasserstoffs in Golfregion“

Die Dii Desert Energy und Roland Berger bündeln ihre Kräfte, um die Energiewende in den Golf-Kooperationsländern mit einer neuen Studie über das Potenzial der Lokalisierung der Wasserstoff-Wertschöpfungskette und die Möglichkeiten zur Schaffung von Arbeitsplätzen zu beschleunigen. Die 38seitige Untersuchung The Potential for Green Hydrogen in the GCC Region (Das Potenzial für grünen Wasserstoff in der Golf-Kooperations-Region) skizziert die massiven Chancen für die Schaffung von grünen Arbeitsplätzen und die Lokalisierung bestimmter Teile der Wertschöpfungskette für grünen Wasserstoff. weiterlesen…

Grüne alarmieren EU-Kommission wg. „Green-Washings“

Zweifel, ob nationale Pläne dem Geist des Green Deal entsprechen

Grüne EU-Parlamentarier warnten am 03.06.2021 in einem Offenen Brief vor der Förderung nicht nachhaltiger – lediglich als Klimaschutz getarnter – Maßnahmen im Rahmen des Green Deal/Corona-Wiederaufbaufonds, schreibt Tilman Weber in Erneuerbare Energien. Die von der EU-Kommission bisher abgegebenen Stellungnahmen zu den eingereichten nationalen Plänen weckten bei Ska Keller, Philippe Lambert, Damian Boeselager, Ernest Urtasun, Alexandra Geese, Jordi Solé und Bas Eickhout die Besorgnis, die Pläne stellten nicht genug sicher, „dass die nationalen Pläne mit dem Buchstaben – und dem Geist – des Gesetzes in Einklang stehen“. (Foto: Plenartagung des EU-Parlaments in Straßburg – © Europäisches Parlament) weiterlesen…

Großes Potenzial für eine ökologische Steuerreform in Deutschland

Konsequentes Bepreisen von Umwelt- und Gesundheitsschäden würde hunderte Milliarden Euro mobilisieren. Analyse des Energiewende-Projekt Ariadne mit Beteiligung des MCC

Es ist eine zentrale Erkenntnis der Umweltökonomie: Wenn der Staat die sogenannten Externalitäten des Wirtschaftens in die Produktpreise einfließen lässt, kann er den Wohlstand maximieren. Externalitäten sind zum Beispiel Klimawandel, Luftverschmutzung, Überdüngung, Plastikmüll oder Staus – also Schäden für Umwelt und Gesundheit, für die ohne politische Eingriffe niemand explizit die Kosten übernimmt. Wie groß diese Schäden sind, und was sich daraus an möglichem Handlungsspielraum für die nächste Bundesregierung ableitet, das beschreibt jetzt so umfassend wie noch nie eine wissenschaftliche Analyse unter starker Beteiligung des Berliner Klimaforschungsinstituts MCC (Mercator Research Institute on Global Commons and Climate Change). weiterlesen…

Kippelemente können einander destabilisieren

PIK-Risikoanalyse zeigt Klima-Domino-Effekte

Kipp-Elemente im Erdsystem können sich gegenseitig destabilisieren, mit dem Risiko von Klima-Domino-Effekten, wenn die globale Erwärmung weiter voranschreitet. Die Eisschilde auf Grönland und der Westantarktis sind hierbei mögliche Ausgangspunkte für Kippkaskaden, wie eine neuartige Netzwerkanalyse vom Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK) zeigt. (Foto: Eisbergtunnel vor Portal Point (Antarktische Halbinsel) – © Derek Oyen / Unsplash) weiterlesen…