Grüne Fernwärme bietet große Potenziale für Wärmewende

BDEW-Studie zu grüner Fernwärme analysiert Maßnahmen und Herausforderungen auf dem Weg zu einer klimaneutralen Wärmeversorgung

Die Bedeutung von grüner Fernwärme für die klimaneutrale Wärmeversorgung in urbanen Ballungsräumen wird bis zum Jahr 2050 stark wachsen. Dies zeigt eine Studie des Hamburg Instituts (HI) und der Forschungsgesellschaft für Energiewirtschaft in München (FfE) im Auftrag des BDEW. Demnach sind die Klimaziele im Wärme- und Gebäudesektor nur mithilfe eines Aus- und Umbaus der Fernwärmenetze auf Basis zunehmender Anteile von klimaneutraler Wärme aus Großwärmepumpen, Abwärme, Power-to-Heat (PtH), Solarthermie und Geothermie erreichbar. weiterlesen…

„ESYS“ mit drei neuen Positionspapieren

„Optionen für resilientes, digitalisiertes Energiesystem“ und zwei weitere

Eine verlässliche Energieversorgung ist die Grundlage unseres täglichen Lebens, vom Klingeln des Handyweckers am Morgen bis zur beleuchteten Wohnung am Abend. Ganz zu schweigen von industriellen Prozessen oder der Aufrechterhaltung von kritischen Infrastrukturen. In drei neuen Positionspapieren stellt das Akademienprojekt ESYS – Energiesysteme der Zukunft – Politikoptionen vor, die sicherstellen sollen, dass das heutige hohe Niveau der Versorgungssicherheit auch in Zukunft erhalten bleibt. weiterlesen…

„Blätter“: Die Chimäre der Klimaneutralität

Über die entlastende Wirkung eines neuen Mantras
von Guido Speckmann – mit freundlicher Genehmigung aus „Blätter für deutsche und internationale Politik“

„Binnen kürzester Zeit ist der Begriff der Klimaneutralität zu dem prägenden Wort des Klimadiskurses avanciert, das wie ein Mantra völlig unreflektiert vor sich hingebetet wird“: Klimaneutralität gelte als unverhandelbares Ziel, um dem Klimawandel beizukommen. Dahinter verstecke sich jedoch meist die gleiche Logik. Guido Speckmann entlarvt die „Klimaneutralität“ – das neue Mantra des globalen Klimaschutzes – als leeres Versprechen zum Erhalt des Status quo, das lediglich den fossilen Kapitalismus antreibe. weiterlesen…

Grüner Wasserstoff bis 2050 um 85 Prozent billiger

BNEF: Bald preiswerter als Erdgas

Grüner Wasserstoff wird zur Mitte des Jahrhunderts in vielen Ländern günstiger sein als Erdgas, schreiben auf dem australischen Portal Renew Economy. Dazu trage maßgeblich die Kostenentwicklung und der weitere Ausbau der Photovoltaik bei – eine der bisher optimistischsten Einschätzungen des Potenzials von grünem Wasserstoff, fossile Brennstoffe zu ersetzen. Die Untersuchung von BloombergNEF unter dem Titel „1H 2021 Hydrogen Levelized Cost Update“ verbessere einige signifikante der vorherigen Annahmen von BloombergNEF, die ihrerseits bereits zu den optimistischsten gehört hätten. weiterlesen…

Standortliste für künftige grüne Wasserstoffwirtschaft

Globaler H2-Potenzialatlas wird nachhaltige Standorte aufzeigen

Wasserstoff-Tanklastzug - Foto © Gerhard Hofmann für Solarify Deutschland wird auch in Zukunft langfristig auf Energie-Importe angewiesen sein; unter anderem muss es einen Großteil des grünen Wasserstoffs und seiner Syntheseprodukte aus wind- und sonnenreichen Weltregionen importieren. Das Projekt „HyPat“ unter Leitung des Fraunhofer-Institut für System- und Innovationsforschung ISI wird bis 2024 einen umfassenden, globalen Wasserstoffatlas entwickeln, wie ihn die deutsche Nationale Wasserstoffstrategie (NWS) fordert. weiterlesen…

Süßwasserseen als Methanspeicher

Kohlenstoff-neutrale „Biotreibstoffe“ aus der Talsperre

Seen speichern riesige Mengen an Methan. Umweltwissenschaftler der Universität Basel machen in einer neuen Studie Vorschläge, wie dieses gewonnen und in Form von Methanol als Energieträger genutzt werden könnte. Bei Diskussionen um die aktuelle Klimakrise steht meist CO2 im Fokus. Weniger bekannt ist das Treibhausgas Methan, das zwar wesentlich seltener in der Atmosphäre vorkommt und kürzer darin verbleibt, dafür aber die Klimaerhitzung pro Mengeneinheit 80 bis 100 Mal so stark antreibt. weiterlesen…

Sicherer und gerechter Lebensraum für Mensch und Planet

Eine Untersuchung der Earth Commission

„Die Grenzen des Planetensystems nicht überschreiten, im Einklang mit den nachhaltigen Entwicklungszielen stehen“: In einer neuen, in der Zeitschrift Earth’s Future veröffentlichten Studie, hat einer Medienmitteilung des PIK-Potsdam-Instituts zufolge ein internationales Team von Forschenden der Earth Commission seinen Ansatz zur Definition eines „sicheren und gerechten Lebensraums für Menschen und Planeten“ dargelegt. (Grafik: Sicherer und gerechter Lebensraum für Mensch und Planet – Earth Commission-Studie – © PIK-Potsdam, open access, CC-BY 4.0) weiterlesen…

AGEB mit Bericht zum Energieverbrauch 2020

Covid-Pandemie verändert Verbrauch

Der Energieverbrauch in Deutschland ist 2020 um 8,0 Prozent gegenüber dem Vorjahr zurückgegangen und erreichte eine Gesamthöhe von 11.784 Petajoule (PJ) oder 402,1 Millionen Tonnen Steinkohleneinheiten (Mio. t SKE). Wie die Arbeitsgemeinschaft Energiebilanzen (AG Energiebilanzen – AGEB) in ihrem jetzt erschienenen Jahresbericht schreibt, hat die im Vergleich zum Vorjahr etwas mildere Witterung nur geringfügig (Minus 0,6 Prozent) zu dem beträchtlichen Verbrauchsrückgang beigetragen. weiterlesen…

Gesucht: der optimale Tarif für Elektromobilisten

Wachstum um 33 Prozent: E-Autofahrer können unter 383 mobilen Ladestromtarifen wählen

Mit steigender Anzahl an Elektroautos wächst der Druck auf die öffentliche Ladeinfrastruktur. EUPD Research registriert in der aktuellen Analyse bereits 383 mobile Ladestromtarife. Angebote zum kostenlosen Laden bilden mittlerweile die Ausnahme. Die Tarifangebote bleiben weiterhin vielfältig: Sowohl überregionale als auch regionale Ladetarifangebote konkurrieren miteinander im Angebot um den optimalen Tarif für Elektromobilisten. weiterlesen…

Weltweiter EE-Rekordzubau: 260 GW

IRENA: Photovoltaik jetzt nahezu gleichauf mit Windkraft

Der bisher erreichte Rekordzubau an Erneuerbaren-Anlagen weltweit ist 2020 trotz Corona-Pandemie um fast 50 Prozent übertroffen worden. Mehr als 90 Prozent der neu installierten Kapazitäten entfielen auf Photovoltaik- und Windkraftanlagen. Die kumulierte Leistung der EE-Anlagen stieg auf 2.799 Gigawatt, schreibt weiterlesen…