„COP auf Scheitern angelegt“

Ein Interview

Michael Flammer, Direktor für nachhaltige Beschaffung der Westermann-Gruppe in Braunschweig und Klimaaktivist bei „Parents for Future“ empfiehlt im Netzwerk LinkedIn ein Interview mit dem Direktor des Climate Emergency Institute und IPCC Expert Reviever Peter Carter: „Dieses Interview (https://lnkd.in/ed2T3Sg) von der COP25 zeigt, warum die Weltklimakonferenz so eingerichtet wurde, dass sie scheitert. Carter berichtet über die Ergebnisse der Konferenz. Und wenn man das Video bis zum Ende sieht, zeigt er eine verheerende Entwicklung in der Arktis: Eine plötzliche Explosion der Methankonzentrationen, die auch im Winter mindestens vier Monate lang bestehen bleiben.“ (Foto: Michael Flammer – © Flammer_LinkedIn) weiterlesen…

Klimaschutzgesetz in Kraft getreten

Erstmals CO2-Nachsteuerungsmechanismus

Das am 18.12.2019 in Kraft getretene Klimaschutzgesetz schreibt zum ersten Mal verbindliche Klimaziele für alle CO2-intensiven Bereiche vor und führt Nachsteuerungsmechanismus ein. Damit werden die Klimaschutzziele und die Klimaneutralität 2050 gesetzlich verankert und als Zwischenschritt bis 2030 die Verminderung der Treibhausgasemissionen um 55 Prozent gegenüber dem Jahr 1990 festgeschrieben. weiterlesen…

Deutschland erreicht fünf von 14 Nachhaltigkeits- und Wohlfahrtszielen

IMK-Check: Gute Werte bei Staatsfinanzen, Defizite bei Umwelt- und Sozialkriterien

Anhand von 14 Indikatoren überprüft das Institut für Makroökonomie und Konjunkturforschung (IMK) der Hans-Böckler-Stiftung regelmäßig die Nachhaltigkeit der Wirtschaftspolitik in Deutschland. Lediglich bei 5 davon geben die Forscher in einer neuen Studie „Das Neue Magische Viereck der Wirtschaftspolitik„ grünes Licht. Beim Klima- und Umweltschutz habe Deutschland bislang zu wenig erreicht. Auch Ungleichheit und Armut blieben trotz der günstigen wirtschaftlichen Entwicklung der vergangenen Jahre ein Problem, während die Ziele bei den Staatsfinanzen sogar übererfüllt seien. weiterlesen…

In 15 Jahren auf Null

Neue NGO „German Zero“ legt „1,5-Grad-Klimaplan für Deutschland“ vor – Ähnlichkeiten

„Ein Plan, den man durchaus ambitioniert nennen kann“, schrieb die taz über eine neue Initiative: Die noch junge, eben als gemeinnütziger Verein anerkannte Bürgerinitiative „German Zero“ will ein Gesetz einbringen, dass der Politik höhere Ziele setzt, das Klima zu schützen: Bis spätestens 2035 soll Deutschland klimaneutral sein – German Zero hält das für dringend nötig, denn sonst drohe eine unumkehrbare Entwicklung mit katastrophalen Folgen für die Welt. Schon 2022 sollen Bundestag und Bundesrat ein Klimagesetz verabschieden. Ziel: Eine Erderwärmung von nicht mehr als 1,5 Grad – statt drei Grad. weiterlesen…

„SmartQuart“ beginnt im Januar 2020

Förderbescheid für erstes Reallabor der Energiewende

Im Sommer hatte das BMWI die Gewinner des „Ideenwettbewerbs Reallabore der Energiewende“ ausgewählt. Neun Partner sind am ersten Konsortium namens „SmartQuart“ beteiligt, das von Innogy geführt wird. Sie wollen ab 2020 energieoptimierte Quartiere in verschiedenen Städten in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz realisieren, bei denen fossile Energieträger weitgehend überflüssig sein sollen – berichtet am 16.12.2019 im Portal pv magazine. Am gleichen Tag hatte Minister Peter Altmaier (CDU) den ersten Förderbescheid an das Konsortium „SmartQuart“ übergeben. weiterlesen…

IFEU-Studie: E-Mobilität vorne

E-Autos klimafreundlicher als Wasserstoff und synthetische Kraftstoffe

Fahrer, die sich umweltschonend fortbewegen wollen, sollten auf Autos mit Batterie wechseln. Es gebe dafür keine bessere Technologie, heißt es in einer Studie, über die unter anderen Die Zeit berichtete. Denn Autos mit reinem Elektroantrieb seien klimaverträglicher als alle anderen Antriebsformen. So eine Studie des Heidelberger verkehrswissenschaftlichen Instituts für Energie- und Umweltforschung (Ifeu) für den Think Tank Agora Energiewende. weiterlesen…

Wirtschaftsministerium behindert Energiewende

Gastkommentar: Blockade-Republik Deutschland

„Die Transformation unserer Energiesysteme wäre ein gigantisches Investitions- und Konjunkturprogramm. Doch das Wirtschaftsministerium bremst sie mit unsinniger Bürokratie aus“ – das ist die These eines Gastkommentars von Klaus Mindrup und Eicke Weber am 17.12.2019 im Handelsblatt. (Fotos: Klaus Mindrup – © Thomas Imo; Eicke Weber – © Solarify) weiterlesen…

Energiewende: Windenergie überholt Braunkohle

Dennoch Warnung vom Bundesverband WindEnergie

Bedingt durch weltweit gute Windbedingungen haben 30.000 Windgeneratoren bis Mitte Dezember 118 Terawattstunden Strom geliefert – das sei zum ersten Mal mehr als aus der Verbrennung von Braunkohle gewonnen wurde. Damit werde die Windenergie erstmals wichtigster Energieträger in der Stromerzeugung – aber die „Zahlen dürfen nicht über die aktuelle Krise hinwegtäuschen“, so der Bundesverband WindEnergie (BWE) am 13.12.2019 in einer Medienmitteilung. weiterlesen…

„Von der Leyens Green Deal – viel heiße Luft“

Kommentar von Klaus Oberzig

Ein neues Gespenst geht um in Europa. Es nennt sich „European Green Deal“ und wird von einer CDU-Politikerin Ursula von der Leyen verantwortet. Sie ist inzwischen EU-Kommissionschefin und behauptet ganz große Brocken rocken zu können. Dieser europäische Deal soll als großes Investitions-, Gesetzes- und Strategiepaket verstanden werden, mit dem viele Lebensbereiche „klimafreundlich“ umgestaltet werden sollen. Also etwa die Landwirtschaft, der Verkehr, die Energiewirtschaft und das Bauwesen. Dazu vorgesehen sind unterschiedliche Instrumente. So soll etwa der Emissionszertifikatehandel (ETS) ausgeweitet werden, der Seeverkehr, der seine Emissionen bislang völlig frei in den Himmel über den Ozeanen pustet, soll erstmals eingebunden werden und bei den Lenkungsinstrumenten könnte möglicherweise auch ein anderer Weg gegangen werden. Da ist inzwischen sogar eine CO2-Grenzsteuer im Gespräch. (Foto: Klaus Oberzig – © privat) weiterlesen…

Vor lauter Bäumen auch den noch Wald sehen

Um den Klimawandel zu bekämpfen, aufs große Ganze schauen (See the Forest for the Trees)!

Während sich die Welt um die Bekämpfung der Entwaldung bemüht, warnen Experten davor, dass unsere Bemühungen weitaus weniger Nutzen bringen könnten, als wir denken, schrieb Isabella Kaminski am 12.11.2019 im Portal Undark. Sie begann malerisch: „Wenn sich die meisten Menschen einen Wald vorstellen, haben sie ein dichtes Netz von Bäumen vor Augen, deren Kronen sich hoch oben bogenförmig wölben, und zwischen den Blättern blinkt und blinzelt die Sonne hindurch. Manchem kommt vielleicht auch Vogelgezwitscher in den Sinn und Insektensurren, oder er denkt an dicke Laubschichten im Unterholz, das Knirschen und Knacken kleiner Äste unter den Füßen, oder an überwucherte Pfade, die durch das Dickicht mäandern.“- (Foto: Österreichischer Bergwald – © Dieter Fichtner für Solarify) weiterlesen…