„Im Interesse von Klimaschutz und Arbeitsplätzen endlich handeln!“
IG Metall Küste und Bundesverband Erneuerbare Energie e.V. appellieren an die Bundesregierung:
„Der Klimaschutz sichert Arbeit und Wertschöpfung in Deutschland. Die IG Metall Küste und der Bundesverband Erneuerbare Energie (BEE) fordern die Bundesregierung deshalb auf, nach der Entscheidung für einen Kohleausstieg den Ausbau von Wind-, Solar- und Biomasseenergie voranzutreiben. Die Bundesregierung muss im Interesse des Klimaschutzes und der Arbeitsplätze endlich handeln. Die CO2-freie Energiewirtschaft sorgt für einen Innovationsschub und sichert den Industriestandort Deutschland, so dass Wachstum, Nachhaltigkeit, Sicherung und Aufbau von Beschäftigung sowie Ressourcenschonung miteinander möglich sind“, heißt es in einem gemeinsamen Positionspapier, das Meinhard Geiken, Bezirksleiter der IG Metall Küste, und BEE-Präsidentin Simone Peter anlässlich der 47. Ordentlichen Bezirkskonferenz der Gewerkschaft am 09.05.2019 in Hamburg vorstellten. weiterlesen…
Auf der A5 in Hessen ist einer
Worauf kommt es bei der Umsetzung des Kohlekompromisses jetzt an? Das wollten das NGO-Bündnis Klima Allianz und der Deutsche Naturschutzring am 08.05.2019 in Berlin wissen. Eingeladen waren ehemalige Mitglieder der Kohlekommission, Bundesumweltministerin Svenja Schulze (SPD) und die Schülerin Franziska Wessel von Fridays for Future. Diese legte gleich zu Beginn den Finger in die Wunde: „Wenn wir das 1,5-Grad-Ziel nicht einhalten, ist egal, was ihr Politiker Kleines getan habt.“ Wir müssen handeln, jetzt und entschlossen, das ist ihr Appell. Allein: Die am Abend versammelten Experten und Politiker musste sie davon gar nicht mehr überzeugen.
Der Wert staatlicher Ölreserven beläuft sich auf knapp 11 Milliarden Euro. Dies geht aus der Antwort (
Beim letzten Gipfel vor der Europawahl im rumänischen Sibiu wollte die EU den Aufbruch in eine Zukunft ohne Großbritannien inszenieren – eigentlich. Doch ausgerechnet bei dem Zukunftsthema sperrte sich die Kanzlerin: Der EU-Rat setzte Klimaschutz nicht höher auf die Agenda. Die Bundesregierung beweist sich in Bezug auf das EU-Klimaziel für 2050 nicht handlungsfähig. Darüber zeigt sich die
Das fragt sich und andere
Die Klimaklage von
Wenn es nach den Grünen geht, soll der Klimaschutz ins Grundgesetz aufgenommen werden. „Nach dem Vorbild der Schuldenbremse braucht es eine CO2-Bremse in der Verfassung“, sagte Parteichefin Annalena Baerbock dem Berliner
Vor dem EU-Gipfel in Sibiu forderten acht Mitgliedsländer, darunter Frankreich, den CO2-Ausstoß der Gemeinschaft bis 2050 auf netto null abzusenken. Zudem soll mindestens ein Viertel des EU-Budgets für den Kampf gegen den Klimawandel genutzt werden. Deutschland gehört der Allianz nicht an. Und das, obwohl sich Bundeskanzlerin Merkel bei eben jenem EU-Gipfel im Sibiu positiv über die Initiative äußerte: „Ich habe für die Bundesrepublik Deutschland gesagt, dass ich diese Initiative sehr unterstütze und dass wir bezüglich der 2050er-Ziele bei uns noch einmal nachdenken und auch unsere Ziele verschärfen oder schärfen müssen.“ Sie könne sich aber mit Blick auf die Abweichungen bei den Klimazielen für 2050 aber den neun „noch nicht voll anschließen“.