„Der deutsche Flickenteppich der Energiewende“

UFZ-Forscher erstellen detaillierte Landkarte: Starke Küsten, schwache Metropolen

Die Energiewende, der ambitionierte Wandel zur klimafreundlichen Versorgung mit Energie, vollzieht sich in allen Bundesländern. Doch regional klaffen große Unterschiede. Diese identifizierten nun Wissenschaftler am Berliner Helmholtz Zentrum für Umweltforschung (UFZ). In ihrer ersten Detailstudie (erschienen in Applied Energy) zur „räumlichen Struktur der deutschen Stromversorgung entstand eine detaillierte Energiewende-Landkarte. Sie stellt Vorreiter und Nachzügler unter allen 12.066 deutschen Gemeinden klar heraus“. weiterlesen…

Germanwatch: „Eindrucksvolles Startsignal“

Rekord-Ratifizierung muss genauso entschiedene Umsetzung folgen

Positiv bewertet in ihrer Pressemitteilung vom 04.10.2016 die Umwelt- und Entwicklungsorganisation Germanwatch die Turbo-Ratifizierung des Weltklimaabkommens (siehe: www.solarify.eu). Nach der erfreulich breiten Mehrheit im EU-Parlament könne das Pariser Klimaabkommen in Rekordzeit verbindlich werden. Voraussichtlich am 07.10.2016 solle die Ratifizierungsurkunde bei den UN hinterlegt werden, dann könne das Abkommen genau zu Beginn des Weltklimagipfels COP22 in Marrakesch (Marokko) – 30 Tage später – in Kraft treten. weiterlesen…

Lausitzer Braunkohle endgültig verkauft

Vattenfall schließt Geschäft mit Tschechen ab

Der Verkauf der deutschen Braunkohlensparte von Vattenfall an den tschechischen Energiekonzern EPH und dessen Finanzpartner PPF Investments wurde mit dem Wechsel in der Eigentümerstruktur wurde am 30.09.2016 abgeschlossen. Der Verkauf umfasst alle Kraftwerke und Tagebaue von Vattenfall in Brandenburg und Sachsen: Die Kraftwerke Jänschwalde, Boxberg, Schwarze Pumpe sowie der 50-Prozent-Anteil am Kraftwerk Lippendorf sowie die aktiven Tagebaue Jänschwalde, Nochten, Welzow-Süd und Reichwalde. So eine Mitteilung des schwedischen Staatskonzerns. weiterlesen…

Mehr Strom durch neue Leitungen transportieren

Durch Hochtemperaturleiter Transportfähigkeit vorhandener Trassen nahezu verdoppeln

Im deutschen Stromnetz wächst die Strommenge aus Windenergie- und PV-Anlagen die über große Entfernungen in Ballungsräume und Industrieschwerpunkte geleitet werden muss. Um über die bestehenden Stromtrassen eine höhere Maximalleistung führen zu können, bieten sich neu entwickelte Hochtemperatur-Leiter an. Das BINE-Projektinfo „Der heiße Draht im Netz“ (13/2016, siehe aktuelle Pressemitteilung) stellt die neuen Leitungen vor. Bei vergleichbarem Leiterquerschnitt kann sich so die Transportfähigkeit vorhandener Trassen nahezu verdoppeln. weiterlesen…

Blaue Plakette: unverzichtbarer Schritt hin zu einer nachhaltigen Mobilität

Offener Brief des SRU an die Bundesminister Hendricks, Dobrindt und die Verkehrsminister der Länder

Blaue Umweltplakette - Foto © umweltplakette.orgDie Frage bleibt hochaktuell, wie die gesundheitsschädlichen Nox-Emmissionen in den Städten gemindert werden können. Der SRU hält die Einführung der blauen Plakette für unverzichtbar, um die Gesundheitsbelastung durch Stickstoffoxide kurzfristig zu mindern und zu gewährleisten, dass in naher Zukunft die europäischen Immissionsgrenzwerte eingehalten werden können. Daher hat sich der SRU in einem offenen Brief an die Bundesumweltministerin, den Bundesverkehrsminister und die Verkehrsministerinnen und Verkehrsminister der Länder zur Einführung der blauen Plakette geäußert. (Foto: Blaue Umweltplakette – © umweltplakette.org) weiterlesen…

Kraftwerk Buschhaus vorläufig stillgelegt

BMWi: Beginn der Sicherheitsbereitschaft

Am 01.10.2016 wurde laut einer Pressemitteilung aus dem BMWi das Braunkohlekraftwerk Buschhaus bei Helmstedt als erstes Kraftwerk für vier Jahre vorläufig stillgelegt und damit in die sogenannte Sicherheitsbereitschaft überführt. Danach wird es endgültig vom Netz genommen. weiterlesen…

AKW Fessenheim vor Stilllegung

Kretschmann in Paris: Atomkraftwerk geht bald vom Netz – Greenpeace: 32 französische Reaktoren mit Mängeln

Das umstrittene französische Atomkraftwerk Fessenheim am Rhein an der Grenze zu Baden-Württemberg wird nach den Worten des baden-württembergischen Ministerpräsidenten Winfried Kretschmann (Medienberichten folgend) stillgelegt. Greenpeace teilte unterdessen mit, in 32 französischen Atomreaktoren drohe ein massiver Störfall – verantwortlich seien fehlerhafte Bauteile aus dem Stahlwerk Creusot Forge. Das gelte auch für die Reaktoren in Fessenheim und Cattenom. weiterlesen…

Traum von der „Wiedergeburt der Atomenergie“

Vertrag zum Bau des britischen Subventionskraftwerks Hinkley Point wurde unterzeichnet, während Atomkraftgegner in Frankreich gegen Neubau in Flamanville demonstrierten

In Großbritannien und Frankreich träumt die Atomlobby wieder einmal von einer Renaissance der Atomkraft. Den Traum hatte in Frankreich schon vor acht Jahren die konservative Sarkozy-Regierung (Proteste gegen Sarkozys Atom-Renaissance in Paris), aber auch die Sozialisten träumen ihn weiter. Die hängen nun die Rettung ihrer Pleite-Atomindustrie am Projekt im britischen Hinkley Point auf, das die französische EDF umsetzen soll – schreibt Ralf Streck auf Telepolis. weiterlesen…