Deutsche Luftfahrt will CO2-neutral werden

Masterplan Klimaschutz im Luftverkehr

Der Luftverkehr hat derzeit einen Anteil von 2,8 Prozent an den weltweiten CO2-Emissionen. Bezogen auf die weltweite Klimaerwärmung insgesamt ist der globale Luftverkehr für 3 bis 5 Prozent dieser Erwärmung verantwortlich. Die deutsche Luftfahrt will CO2-neutral werden – so jedenfalls eine Medienmitteilung des Bundesverbands Deutsche Luftverkehrswirtschaft (BDL). Wie es gelingen kann, Luftverkehr stärker mit dem Klimaschutz in Einklang zu bringen, zeigen die Unternehmen der deutschen Luftverkehrswirtschaft in ihrem „Masterplan Klimaschutz im Luftverkehr“ auf. weiterlesen…

Die harten Entscheidungen stehen noch aus

Weitere Stimmen zur EEG-Novelle

Der Bundesrat hat am 18.12.2020 Grünes Licht für die 320 Seiten starke EEG-Novelle gegeben. Damit kann die Reform zum 01.01.2021 in Kraft treten. Aus Bundesländern, Medien und Verbänden gab es wenig Lob, aber deutliche Kritik an dem im Bundestag beschlossenen Entwurf. Vor allem die Annahmen zum künftigen Stromverbrauch sowie die Beibehaltung des Ziels „65 Prozent Ökostrom bis 2030“ wurden bemängelt. weiterlesen…

Regierung: 28% Ökostromanteil im Verkehr bis 2030

Flasbarth: Grünstrom, Biosprit und Syn-Fuels sollen stark steigen

Um das Klima-Sorgenkind Straßenverkehr ökologischer zu gestalten, soll der Anteil Erneuerbarer Energien in Form von Ökostrom, Biosprit oder alternativen Kraftstoffen in den kommenden zehn Jahren kräftig steigen. Wie Umwelt-Staatssekretär Jochen Flasbarth am 19.12.2020 laut zahlreicher Medien mitteilte, soll der EE-Anteil auf 28 Prozent steigen, das entspreche einer Treibhausgas-Verringerung von 22 Prozent. Aktuell liegt diese Quote bei sechs Prozent. weiterlesen…

EU-Energieminister einigen sich bei Offshore-Wind und Wasserstoff

Allianz für grenzübergreifende Energiewende auf See

Ein Jahr lang hatte Deutschland die Präsidentschaft der Nordsee-Energiekooperation (NSEC – engl. North Seas Energy Cooperation) inne. Neun Länder und die Europäische Kommission arbeiten darin gemeinsam am Ausbau der Offshore-Windenergie und der Netzinfrastruktur auf See. Das BMWi zieht eine erste Bilanz. weiterlesen…

Gute Vorsätze für 2021: 74 Prozent für klimafreundlicheren Konsum

LichtBlick-Umfrage: Müllvermeidung, Energiesparen und Umstieg auf Bio-Lebensmittel im Fokus – fast jeder Zehnte plant Wechsel zu Ökostrom

74 Prozent der Deutschen haben gute Klima-Vorsätze für 2021 und wollen umweltbewusster konsumieren. Mehr als die Hälfte wollen Verpackungsmüll vermeiden (56 %). Jeder Dritte will energiesparender Leben (35 %) und 28 Prozent haben sich vorgenommen, mehr Bio-Lebensmittel einzukaufen. Lediglich jeder Vierte (26 %) will sein Konsumverhalten nicht ändern. Das ist das Resultat einer repräsentativen Civey-Umfrage unter 5000 Deutschen im Auftrag des Klimaschutz-Unternehmens LichtBlick hervor. weiterlesen…

10-mal leistungsfähigere, flexible, wiederaufladbare Batterie

Silberoxid-Zink-Batterie, im Siebdruckverfahren herstellbar

Ein Forscherteam der University of California San Diego und der in Kalifornien ansässigen Firma ZPower hat – so eine Medienmitteilung vom 07.12.2020 – eine flexible, wiederaufladbare Silberoxid-Zink-Batterie entwickelt, deren flächenbezogene Energiedichte fünf- bis zehnmal höher als der Stand der Technik ist. Die Batterie ist auch einfacher herzustellen; während die meisten flexiblen Batterien unter sterilen Bedingungen, unter Vakuum, hergestellt werden müssen, kann diese hier unter normalen Laborbedingungen im Siebdruckverfahren hergestellt werden. Das Gerät kann sowohl in flexibler, dehnbarer Elektronik für Wearables als auch in der Soft-Robotik eingesetzt werden. weiterlesen…

EU-Umweltrat gegen Obsoleszenz

Neuer Kreislaufwirtschaftsaktionsplan für EU-weites Recht auf Reparatur und längere Haltbarkeit von Produkten

Der EU-Umweltrat hat am 18.12.2020 unter Leitung von Bundesumweltministerin Svenja Schulze unter anderem seine Position zum Kreislaufwirtschaftsaktionsplan der EU Kommission beschlossen. Der Plan enthält laut einer Medienmitteilung zahlreiche Maßnahmen, um den Übergang hin zu einer ressourceneffizienten und kreislauforientierten Wirtschaft in der EU zu beschleunigen: unter anderem den verstärkten Einsatz des Recyklings, ein Verbraucher-Recht auf Reparatur für wichtige Elektrogeräte und ein stabileres, umweltfreundlicheres Geräte-Design. weiterlesen…

Bundestag und Bundesrat verabschieden EEG-Novelle – Reaktionen

Kritische Würdigungen von Verbänden und Medien

Die nach langen Koalitionsquerelen von Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier eingebrachte und am 17.12.2020 vom Bundestag (am 18.12.2020 vom Bundesrat) verabschiedete EEG-Novelle stößt – was zu erwarten war – auf unterschiedliches Echo. Laut einer Medienmitteilung des BMWi wird damit zwar der Weg bereitet für den weiteren Ausbau der Erneuerbaren Energien und das Gelingen der Energiewende – doch geht das kurz vor Torschluss gezimmerte Gesetz vielen nicht weit genug. Altmaier dagegen gibt sich zufrieden und sieht in der EEG-Novelle 2021 „ein klares Zukunftssignal für mehr Klimaschutz und mehr Erneuerbare Energien. Erstmals verankern wir gesetzlich das Ziel der Treibhausgasneutralität noch vor dem Jahr 2050 in der Stromversorgung in Deutschland“. Schon der Umfang der Novelle zeigt laut Altmaier, dass das Gesetz ein „großer und zentraler Schritt für die Energiewende“ sei. weiterlesen…

EEG-Novelle verabschiedet: Bundestag kippt Hürden für Solarenergie

Last-Minute-Nachbesserungen

„Deutschland, Land der aufgehenden Sonne?“ titelte Martin Polansky vom ARD-Hauptstadtstudio auf tagesschau.de seinen Bericht über die Verabschiedung der EEG-Novelle: Am 17.12.2020 hat der Bundestag die Reform des Erneuerbare-Energien-Gesetzes beschlossen. „In den Nachverhandlungen der vergangenen Tage haben sich Union und SPD noch auf einige Verbesserungen gegenüber dem völlig unzureichenden Gesetzesentwurf von Bundeswirtschaftsminister Altmaier geeinigt“, schrieb das Umweltinstitut München. weiterlesen…

Rekord-CO2-Ausstoß im Baubereich

Gebäude- und Bausektor hinkt Klimaziel hinterher

Der Bau- und Gebäudesektor liegt laut dem am 16.12.2020 vorgelegten Bericht des UN-Umweltprogramms „2020 Global Status Report for Buildings and Construction – Towards a zero-emissions, efficient and resilient buildings and construction sector“ beim Treibhausgasausstoß weltweit auf Rekordniveau und droht damit, die im Pariser Klimaschutzabkommen von COP21 festgelegte Grenze („well below 2 degrees“) zu überschreiten. Der Sektor macht mittlerweile 38 Prozent (9,95 Gt CO2) der globalen CO2-Emissionen aus. „Insgesamt hat sich der Gebäude- und Bausektor nicht in Richtung auf das im Paris-Abkommen festgelegte Ziel bewegt, die globale Durchschnittserwärmung weit unter zwei Grad Celsius zu halten, sondern davon weg bewegt“, so der Bericht. weiterlesen…