Klimaschutz spielt wichtige Rolle

E.ON Umfrage: Fast jeder dritte Hausbesitzer plant eigene Solarstrom-Anlage

Für viele Hausbesitzer eine verlockende Aussicht: Selbsterzeugter Sonnen-Strom vom eigenen Dach, für die Nacht oder sogar die Wintermonate zwischengespeichert, und auch für das „Betanken“ des E-Autos nutzbar. Der Energieversorger E.ON hat die deutschen Hausbesitzer gefragt, wie es in Sachen Photovoltaik ganz konkret aussieht.*) weiterlesen…

Mini-EEG-Novelle bringt keine Konjunkturimpulse

Umweltinstitut München und Deutsche Gesellschaft für Sonnenenergie legen 10-Punkte-Plan für Solaroffensive vor

Im Rahmen des geplanten Konjunkturprogramms zur Bekämpfung der wirtschaftlichen Folgen der Corona-Krise müssen die bestehenden finanziellen und bürokratischen Hürden für den Ausbau der Solarenergie beseitigt werden. Das fordern das Umweltinstitut München und die Deutsche Gesellschaft für Sonnenenergie (DGS) in ihrem am 13.05.2020 veröffentlichten „10-Punkte-Plan für eine Solaroffensive“. weiterlesen…

Großes Echo und Forderungen vor EEG-Abstimmung

DUH: Union muss Widerstand gegen Abschaffung des Photovoltaik-Deckels aufgeben

Am 14. Mai stimmt der Bundestag über die EEG-Änderungen ab. Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) fordert erneut (im Verein mit allen PV-Betroffenen), endlich auch den Photovoltaik-Deckel zu streichen. Denn das sei „mehr als überfällig. Ein ergebnisloser Wortwechsel in der Bundespressekonferenz am 13.05.2020, Frust von LEE-Chef Priggen und weitere Forderungen des BEE. weiterlesen…

Wien macht PV-Dächer zur Pflicht

Gemeinde schreibt Solaranlagen auf Wohnhäusern vor

Die Stadtregierung Wien will eine Solaranlagen-Pflicht für Wohnbauten. Geht es nach der Opposition sollte Rot-Grün eher vor der eigenen Türe kehren, schreibt Peter Schöggl am 13.05.2020 in der Kleinen Zeitung. Seit Kurzem kühlt die Sonne die wohl größte Gefriertruhe Wiens. Auf den Vereinigten Eisfabriken wurde eine riesige PV-Anlage installiert, welche die Kühlanlagen betreibt. Rund 15.000 Palettenplätze stehen in den sechs Hallen zur Verfügung. Jedes Unternehmen, das Waren weit unter dem Gefrierpunkt unterbringen muss, kann sich hier einmieten. Medikamente, Tiefkühlkost und Pharmaprodukte finden hier bei knapp -30 Grad Platz. weiterlesen…

Defossilisierung jetzt

Kohlenstoffdividende kann Verbrauchern zugute kommen und gleichzeitig Dynamik hin zu Erneuerbaren Energien schaffenBlog von Gérard Reid & Gérard Wynn.

Eine Welt, die aus dem wirtschaftlichen Stillstand herauskommt, kann die Gelegenheit ergreifen, auf einem nachhaltigen Pfad zum Wachstum zurückzukehren, indem sie eine Kohlenstoffabgabe einführt, die dringend benötigte Investitionen in eine saubere Infrastruktur motiviert, Investoren und Unternehmen regulatorische Sicherheit bietet und eine Welle des Unternehmertums auslöst, die gut für die Wirtschaft und die Umwelt ist. weiterlesen…

„Rollback beim Klimaschutz“

BUND zum Positionspapier der Unionsfraktion

Anlässlich des Positionspapiers der CDU/CSU-Bundestagsfraktion „Für einen ‚Green Deal‘ – Klimaschutz und nachhaltige Entwicklung mit wirtschaftlicher Erholung, Wettbewerbsfähigkeit, sozialer Ausgewogenheit und Stabilität verbinden“ erklärt Antje von Broock, Geschäftsführerin Politik und Kommunikation beim Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND): „Die CDU/CSU-Fraktion missbraucht die Coronakrise, um an liebgewonnenen Positionen festzuhalten.“ weiterlesen…

…an der Realität vorbei

Flüssigerdgas-Lkw bei Treibhausgasen gleichauf mit Diesel-Lkw

Der Großteil der Lkw, die mit verflüssigtem Erdgas fahren, verursacht ungefähr gleich viel Treibhausgase wie Diesel-Lkw. So entstehen je nach Antriebstechnologie der sogenannten LNG-Lkw (Liquified Natural Gas) zwischen 969 und 1.051 Gramm Treibhausgase pro Kilometer; ein Diesel-Fahrzeug verursacht fast 1.060 Gramm pro Kilometer. Der Grund für die hohen Emissionen: Beim Verbrennen des Erdgases, aber auch beim Tanken und bei der Produktion des Flüssigerdgases entweicht Methan – ein Treibhausgas, das eine deutlich stärkere Wirkung auf das Klima besitzt als CO2. Das ergibt eine aktuelle Studie von Öko-Institut e.V. und dem International Council on Clean Transportation (ICCT) im Auftrag des Umweltbundesamtes. weiterlesen…

Finanzhilfe von NATURSTROM soll „52-GW-Deckel“ trotzen

NATURSTROM spannt Rettungsschirm für PV-Projekte von Bürgerenergie-Partnern auf

Seit Monaten blockiert die Bundesregierung die Abschaffung des sogenannten Solardeckels (auch „52-GW-Deckel“ oder „PV-Deckel“). Dabei handelt es sich um ein Relikt aus dem Jahr 2012, das besagt, dass deutschlandweit ab 52 Gigawatt installierter Solarleistung nur noch Anlagen ohne Förderung gebaut werden können. NATURSTROM hat sich nach Gesprächen mit seinen Bürgerenergie-Partnern deshalb entschlossen, einen PV-Rettungsschirm in Höhe von 30.000 Euro für die verbundenen Bürgerenergie-Gesellschaften aufzusetzen und kurzfristig finanzielle Hilfe zu leisten, sollte ein Schaden durch die Nichtabschaffung des PV-Deckels entstehen. Mit diesen Partnern betreibt NATURSTROM deutschlandweit lokale Regionalstromtarife und hat mit ihnen gemeinsam zahlreiche Wind-, PV-, Wärme- und Mieterstromprojekte umgesetzt. Der NATURSTROM-Rettungsschirm soll diese Bürgerenergiegesellschaften vor Ort bei ihren aktuellen Vorhaben unterstützen und Vorlaufkosten bei PV-Projekten, die durch den Solardeckel gefährdet sind, absichern, sodass Projekte in der Anfangsphase trotzdem vorangetrieben werden können. weiterlesen…

Altmaiers neue Windkraft-Ideen

„Zustimmung zu neuen Windrädern erkaufen“ – Offshore-Vereinbarung

Am 27.02.2020 schrieb die Wochenzeitung Die Zeit (u.a.), in den festgefahrenen Konflikt zwischen SPD und CDU sowie Bund und Kommunen wegen der Abstandsregelung von Windgeneratoren zu Wohnsiedlungen komme „offenbar Bewegung“. Bundeswirtschaftsminister Altmaier wolle Kommunen mehr Entscheidungsspielraum geben. Doch daraus wurde nichts. Nun schlägt der Wirtschaftsminister finanzielle Vorteile für Kommunen und Anwohner vor – so das Nachrichtenmagazin Der SPIEGEL am 12.05.2020. weiterlesen…

Salzwasser statt Trinkwasser

Elektrolyse von Meerwasser könnte neuen Schub für Wasserstoff als Energieträger liefern

Wasserstoff als Energieträger könnte ein wesentlicher Eckpfeiler einer neuen, CO2-neutralen Energieversorgung werden. Idealerweise wird die dafür notwendige Elektrolyse von Wasser durch erneuerbare Energiequellen wie Sonne, Wasser, Geothermie oder Wind angetrieben. Der heutige Stand der Technik erfordert für diese Art der Elektrolyse allerdings Wasser in Trinkwasserqualität – ein global immer teureres Gut. Gemeinsam mit internationalen Kollegen hat Prof. Peter Strasser, Leiter des Fachgebiets Technische Chemie an der TU Berlin, jetzt eine Studie über die Möglichkeiten und technischen Herausforderungen der Elektrolyse von Salzwasser in Nature Energy veröffentlicht. weiterlesen…