Bundesrat stimmt Mini-EEG-Novelle zu

„Kleiner Schritt auf langem Weg“

Der Bundesrat hat am 15.05.2020 den tags zuvor den vom Bundestag beschlossenen „Gesetz zur Änderung des Erneuerbare-Energien-Gesetzes 2017 und weiterer energierechtlicher Bestimmungen“ – der sogenannten „Mini-EEG-Novelle“ – zugestimmt. Der Landesverband Erneuerbare Energien Nordrhein-Westfalen (LEE NRW) begrüßte die „krisenbedingten Änderungen des EEG“. Die Solarbranche drängt allerdings weiterhin auf die Aufhebung des Deckels. Auch der VKU versteht nicht, warum der Solardeckel weiter besteht. weiterlesen…

„Mini-EEG“ in erster Lesung

Solardeckel immer noch in Kraft – Privileg für Bürgerenergiegesellschaften gestrichen

Der Bundestag hat am 14.05.2020 einen Antrag der Grünen-Fraktion abgelehnt, den Solardeckel zu streichen: Um den absehbaren Markteinbruch bei der Neu-Installation von Photovoltaik im Segment bis 750 kWp abzuwenden, sollte der 52 GW-Deckel vor dessen Erreichung ersatzlos gestrichen werden. Dies hätte zur Folge gehabt, dass die bereits geltenden Regelungen des EEG unverändert weiter gelten und eine Vergütung nach dem EEG für Photovoltaik-Anlagen im Segment bis 750 kWp, die nicht an der Ausschreibung teilnehmen, weiter in Anspruch genommen werden könne. weiterlesen…

SRU fordert Budgetierung – Deutschland muss 2038 CO2-neutral sein, nicht erst 2050

SRU-Gutachten 2020: „Für eine entschlossene Umweltpolitik in Deutschland und Europa“

Der Sachverständigenrat für Umweltfragen veröffentlichte am 14.05.2020 sein 556-seitiges Umweltgutachten 2020 mit dem Titel „Für eine entschlossene Umweltpolitik in Deutschland und Europa“ und erörterte es in einer Videokonferenz mit Bundesumweltministerin Svenja Schulze. Hauptforderung: Deutschland muss viel früher CO2-neutral sein, nämlich 2038, nicht 2050. Vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie verlören Klimawandel und Biodiversitätsverlust zwar aktuell an Aufmerksamkeit. Die langfristige Bedrohung der ökologischen Lebensgrundlagen bleibe aber bestehen. weiterlesen…

ISE senkt Messunsicherheit auf 1,1 Prozent

Kalibrierlabor CalLab PV Modules mit weltweiter Bestmarke

Das Kalibrierlabor CalLab PV Modules des Fraunhofer-Instituts für Solare Energiesysteme ISE hat von der Deutschen Akkreditierungsstelle (DAkkS) die Reakkreditierung als unabhängiges Kalibrierlabor gemäß der neuen Norm DIN EN ISO/IEC 17025: 2018 erhalten. Dabei erreichte das Labor einen weltweiten Spitzenwert von 1,1 Prozent Messunsicherheit in der Kalibrierung von Photovoltaikmodulen. Die Reproduzierbarkeit der Messungen liegt sogar bei lediglich 0,2 Prozent. (Foto: An einem selbst entwickelten Sonnensimulator vermessen die Mitarbeitenden des CalLab PV Modules bifaziale Module, die auf beiden Seiten Strom erzeugen – © Fraunhofer ISE) weiterlesen…

Indiens CO2-Emissionen sinken zum ersten Mal seit vier Jahrzehnten

CarbonBrief-Analyse: Folge des Coronavirus

Umweltschadstoffe aus der Verbrennung fossiler Energieträger sind für mindestens drei Millionen Todesfälle durch Luftverschmutzung pro Jahr verantwortlich, so das neue unabhängige finnische Forschungsinstitut Centre for Research on Energy and Clean Air (CREA). Allerdings würden eben 11.000 luftverschmutzungsbedingte Todesfälle in Europa vermieden, nachdem infolge der COVID-19-Pandemie der Verbrauch von Kohle und Öl drastisch gesunken sei. Lauri Myllyvirta, leitender CREA-Analyst und sein Kollege Sunil Dahiya haben zudem errechnet, dass Indiens CO2-Emissionen zum ersten Mal seit vier Jahrzehnten im Jahresvergleich gesunken sind – so der carbonbrief am 12.05.2020. weiterlesen…

Klimaschutz spielt wichtige Rolle

E.ON Umfrage: Fast jeder dritte Hausbesitzer plant eigene Solarstrom-Anlage

Für viele Hausbesitzer eine verlockende Aussicht: Selbsterzeugter Sonnen-Strom vom eigenen Dach, für die Nacht oder sogar die Wintermonate zwischengespeichert, und auch für das „Betanken“ des E-Autos nutzbar. Der Energieversorger E.ON hat die deutschen Hausbesitzer gefragt, wie es in Sachen Photovoltaik ganz konkret aussieht.*) weiterlesen…

Mini-EEG-Novelle bringt keine Konjunkturimpulse

Umweltinstitut München und Deutsche Gesellschaft für Sonnenenergie legen 10-Punkte-Plan für Solaroffensive vor

Im Rahmen des geplanten Konjunkturprogramms zur Bekämpfung der wirtschaftlichen Folgen der Corona-Krise müssen die bestehenden finanziellen und bürokratischen Hürden für den Ausbau der Solarenergie beseitigt werden. Das fordern das Umweltinstitut München und die Deutsche Gesellschaft für Sonnenenergie (DGS) in ihrem am 13.05.2020 veröffentlichten „10-Punkte-Plan für eine Solaroffensive“. weiterlesen…

Großes Echo und Forderungen vor EEG-Abstimmung

DUH: Union muss Widerstand gegen Abschaffung des Photovoltaik-Deckels aufgeben

Am 14. Mai stimmt der Bundestag über die EEG-Änderungen ab. Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) fordert erneut (im Verein mit allen PV-Betroffenen), endlich auch den Photovoltaik-Deckel zu streichen. Denn das sei „mehr als überfällig. Ein ergebnisloser Wortwechsel in der Bundespressekonferenz am 13.05.2020, Frust von LEE-Chef Priggen und weitere Forderungen des BEE. weiterlesen…

Wien macht PV-Dächer zur Pflicht

Gemeinde schreibt Solaranlagen auf Wohnhäusern vor

Die Stadtregierung Wien will eine Solaranlagen-Pflicht für Wohnbauten. Geht es nach der Opposition sollte Rot-Grün eher vor der eigenen Türe kehren, schreibt Peter Schöggl am 13.05.2020 in der Kleinen Zeitung. Seit Kurzem kühlt die Sonne die wohl größte Gefriertruhe Wiens. Auf den Vereinigten Eisfabriken wurde eine riesige PV-Anlage installiert, welche die Kühlanlagen betreibt. Rund 15.000 Palettenplätze stehen in den sechs Hallen zur Verfügung. Jedes Unternehmen, das Waren weit unter dem Gefrierpunkt unterbringen muss, kann sich hier einmieten. Medikamente, Tiefkühlkost und Pharmaprodukte finden hier bei knapp -30 Grad Platz. weiterlesen…

Defossilisierung jetzt

Kohlenstoffdividende kann Verbrauchern zugute kommen und gleichzeitig Dynamik hin zu Erneuerbaren Energien schaffen – Blog von Gérard Reid & Gérard Wynn.

Eine Welt, die aus dem wirtschaftlichen Stillstand herauskommt, kann die Gelegenheit ergreifen, auf einem nachhaltigen Pfad zum Wachstum zurückzukehren, indem sie eine Kohlenstoffabgabe einführt, die dringend benötigte Investitionen in eine saubere Infrastruktur motiviert, Investoren und Unternehmen regulatorische Sicherheit bietet und eine Welle des Unternehmertums auslöst, die gut für die Wirtschaft und die Umwelt ist. weiterlesen…