DUH: Wiederverwendung und Recycling von Dämmstoffen stärken

Neues DBU-gefördertes Projekt: Durch innovative Wärmedämmung mehr Klimaschutz beim Bauen

Um die Umweltauswirkungen von Bau-und Dämmprodukten entlang des gesamten Produktlebenszyklus‘ zu verringern, startet die Deutsche Umwelthilfe (DUH) einer Medienmitteilung vom 16.10.2019 zufolge das neue Projekt „Innovationen Wärmedämmung“. Das von der fachlich und finanziell geförderte Projekt möchte einen 2jährigen Dialogprozess zur Förderung innovativer Produkte und Verfahren im Bereich des klima- und ressourcenschonenden Bauens durchführen, dabei innovative Ansätze im Bereich Wärmedämmung zum Schutz des Klimas und der Umwelt bekannt machen und in die Umsetzung bringen. Unternehmen mit Ideen zur Verbesserung der Gebäudedämmung sind aufgefordert, sich aktiv in das Projekt einzubringen. weiterlesen…

Deutschland weit entfernt von UN-Nachhaltigkeitszielen

Beratung zu SDGs im Parlamentarischen Beirat für nachhaltige Entwicklung

Deutschland (und die anderen UN-Staaten) sind von den in der Agenda 2030 angestrebten Nachhaltigkeitszielen noch weit entfernt. Das wurde am 16.10.2019 im Rahmen eines öffentlichen Fachgesprächs des Parlamentarischen Beirats für nachhaltige Entwicklung deutlich – so der parlamentseigene Pressedienst heute im bundestag. Das Gespräch diente der Nachbereitung des „High-level Political Forums on Sustainable Development“ (Hochrangiges Politisches Forum zu nachhaltiger Entwicklung) im Juli 2019 sowie des Nachhaltigkeitsgipfels der Vereinten Nationen auf Ebene der Staats- und Regierungschefs im September 2019. An der Sitzung unter Vorsitz von Andreas Lenz (CSU) nahmen die Parlamentarische Staatssekretärin bei der Bundesministerin für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit, Rita Schwarzelühr-Sutter (SPD), die Parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesminister für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, Maria Flachsbarth (CDU), sowie die Jugenddelegierten für Nachhaltige Entwicklung, Rebecca Freitag und Felix Kaminski, teil. weiterlesen…

Regierung täuscht mit Klimaprogramm

Kabinettsbeschluss zum Klimapaket: Es wird nicht besser

Den Beschluss des Bundeskabinetts vom16.10.2019, mit dem weitere Teile des Klimapakets auf den Weg gebracht wurden, kritisiert Ernst-Christoph Stolper, stellvertretender Vorsitzender des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), die Bundesregierung versuche „mit gesetzgeberischem Aktionismus darüber hinwegzutäuschen“, dass ihr Klimapaket weder die 1,5-Grad-Grenze von COP21 noch ihre eigenen Ziele für 2030 „nicht ansatzweise“ erfüllen. weiterlesen…

Endlich: Kabinett beschließt steuerliche Förderung der Gebäudesanierung

Altmaier: „Gut für Klimaschutz wie auch Handwerk und Arbeitsplätze vor Ort“

Das Kabinett hat am 16.10.2019 den vom Bundesfinanzministerium vorgelegten Gesetzesentwurf zur Einführung einer steuerlichen Förderung energetischer Gebäudesanierungen gebilligt. Die Bundesregierung macht damit einen weiteren wichtigen Schritt zur Umsetzung der Eckpunkte des Klimaschutzprogramms 2030. Die steuerliche Förderung soll die bestehenden, investiven Förderprogramme des Bundeswirtschaftsministeriums ergänzen. Für die Einführung dieser zweiten Säule der Gebäudeförderung hat sich das BMWi nach eigenen Angaben seit Jahren eingesetzt. weiterlesen…

Windflaute vernichtet Jobs und schadet dem Klima

Windenergie: Fehlender Ausbau bedroht Arbeitsplätze und Klimaschutz

Bis 2030 will die Bundesregierung einen Anteil Erneuerbarer Energien von 65 Prozent am Stromverbrauch erreichen. Damit das funktioniert, ist ein zügiger Ausbau von Wind- und Solarenergie notwendig. Doch für die Windenergiebranche droht sich die Talfahrt fortzusetzen. Mit aktuell 545 MW Zubau in diesem Jahr rückten die Pariser Klimaziele in weite Ferne, heißt es in einer Pressemitteilung des Landesverbandes Erneuerbare Energien NRW vom 16.10.2019. Zudem drohe der Windbranche zum wiederholten Male eine Entlassungswelle, sollte nicht zügig die Ausbaublockade beendet werden. weiterlesen…

CO2-Preis: Inflation vergessen?

Politik-Versagen oder Schlamperei?

Einen „massiven Fehler“ prangern 15 Professoren der Verkehrsplanung beim Thema CO2-Bepreisung an. Sie wollen entdeckt haben, dass die Regierung bei ihrer Rechnung die Inflation vergessen hat. Eigentlich soll der – schon von vielen Seiten als zu niedrig kritisierte CO2-Preis laut Klimaprogramm 2030 finanzielle Anreize für ein verändertes Verkehrsverhalten setzen. Doch in einer gemeinsamen Erklärung diagnostizieren die Verkehrsexperten – u.a. aus Dortmund, Wuppertal, Duisburg-Essen und Aachen – gravierende Rechenfehler, so Prof. Christian Holz-Rau von der TU Dortmund, Hauptautor des Papiers. weiterlesen…

Kabinett verabschiedet Innovationsausschreibungsverordnung

Branchenverband sieht manch Gutes daran

Das Bundeskabinett hat am 16.10.2019 die vom BMWi vorgelegte Innovationsausschreibungsverordnung beschlossen. Damit – so eine Medienmitteilung aus dem Ministerium – sollen Innovationen im Bereich der Erneuerbaren Energien gefördert werden. Technische Innovation dabei: Die Förderung von Anlagenkombinationen aus fluktuierenden und nicht fluktuierenden erneuerbaren Energien (Wind und Wasser, PV plus Biomasse). weiterlesen…

acatech-Festveranstaltung zu Mobilität und Klimaschutz

Beitrag von Technologie und Innovation zu Umwelt- und Klimaschutz

Die diesjährige acatech-Festveranstaltung am 15.10.2019 im Berliner Konzerthaus befasste sich mit Mobilität und Klimaschutz. acatech-Präsident Karl-Heinz Streibich leitete den Abend mit der Botschaft ein: „Wir brauchen eine neue Phase gesellschaftlichen und technologischen Fortschritts, damit die Menschheit wachsen und besser leben kann, ohne ihre Lebensgrundlagen zu zerstören.“ Als Festredner betonte Kanzleramtsminister Helge Braun: „Aktuelle Technologiesprünge bergen enorme Chancen – für neue Wertschöpfung in unseren Unternehmen, für mehr Mobilität und für eine nachhaltigere Zukunft. Den Wandel müssen wir gemeinsam gestalten: Mit Erfindergeist und Zukunftsfreude und im intensiven Dialog zwischen Wissenschaft, Wirtschaft, Politik und Gesellschaft. Hierbei spielt acatech eine wesentliche Rolle.“ weiterlesen…

EEG-Umlage steigt 2020 um 5,5 Prozent

Eine Kilowattstunde wird um 0,351 Cent teurer

Die „EEG-Umlage“ genannte Sonderabgabe zur Förderung des Ökostroms wird – laut einer Mitteilung der Bundesnetzagentur – im kommenden Jahr wieder steigen, meldet der strom-report. Die Abgabe klettert 2020 von aktuell 6,405 Cent auf den neuen Wert von 6,756 Cent je Kilowattstunde [kWh]. Das ist ein Anstieg von 5,5 Prozent und entspricht 0,351 Cent pro Kilowattstunde. Der neue EEG-Umlagesatz gilt ab 01. 01.2020. weiterlesen…

CAI prangert größte Klimasünder an

Nur 20 Firmen emittieren ein Drittel des weltweiten CO2

Einer Studie des amerikanischen Climate Accountability Institute (CAI) zufolge sind weltweit nur 20 Firmen für mehr als ein Drittel aller menschengemachten CO2-Emissionen verantwortlich, 12 davon Staatskonzerne. Das CAI veröffentlichte einen neuen Datensatz, der quantifiziert, wie viel jedes der größten Öl-, Gas- und Kohleunternehmen seit 1965 zur Klimakrise beigetragen hat. Der Guardian: „Die Analyse von Richard Heede vom Climate Accountability Institute in den USA, der weltweit führenden Autorität für die Rolle von Big Oil bei der eskalierenden Klimakrise, bewertet, was die Weltkonzerne aus dem Boden herausgeholt haben und für welche Emissionen diese fossilen Brennstoffe seit 1965 verantwortlich sind.“ weiterlesen…