Exxon-Forscher prophezeiten Temperaturanstieg präzise vor fast 40 Jahren
Ölmulti sah Klimakrise kommen – und täuschte die Öffentlichkeit mit gefälschten „Erkenntnissen“
Die jüngsten Rekordmeldungen der NOAA-Station am Mauna Loa auf Hawaii, am 13.05.2019 habe die CO2-Konzentration erstmals 415,50 ppm überschritten, regte Wissenschaftler des Pulitzerpreisträgers Inside Climate News dazu an, sich noch einmal über die Meldungen zu beugen, der Ölmulti Exxon Mobil habe bereits vor fast 40 Jahren über den Klimawandel Bescheid gewusst. Mit erstaunlichem Resultat: Schon 1982 hatten Exxon-Experten die Temperaturentwicklung infolge steigender CO2-Emissionen mit erschreckender Genauigkeit vorausberechnet. Dass Exxon getrickst, getäuscht und bestochen hatte, wusste man – neu war die Präzision der Erkenntnisse, die dann umgelogen werden mussten. weiterlesen…
Eine erfolgreiche Energiewende umfasst die Transformation zu einem vollständig dekarbonisierten, atomenergiefreien sowie sozial- und wirtschaftsverträglichen Energiesystem. Dass dies machbar ist, belegen Peter Hennicke, Jana Rasch und Judith Schröder vom Wuppertal Institut sowie Daniel Lorberg von der Bergischen Universität Wuppertal in ihrem am im Mai 2019 erschienenen Buch „Die Energiewende in Europa“. Das im Oekom-Verlag erschienene Buch basiert auf der Auswertung zahlreicher Studien und präsentiert Beispiele aus der Praxis, wie das
Bundeskanzlerin Angela Merkel hat sich Anfang der Woche positiv zu Frankreichs Initiative zur Treibhausgasneutralität der EU bis 2050 geäußert. Deutschland kann dazu einen Beitrag leisten und bis Mitte des Jahrhunderts Treibausgasneutralität erreichen – und zwar naturverträglich! Zu diesem Ergebnis kommt die vom NABU beauftragte und am 17.05.2019 in Berlin vorgestellte
1979, vor 40 Jahren, wurde der Verband mittelständischer Solarindustrie e.V. als einer von vier Vorgängerverbänden des Bundesverbandes Solarwirtschaft (BSW-Solar) gegründet – Ziel war die Förderung der Stromerzeugung durch Photovoltaik in Deutschland. In einer
Inspiration statt Frustration, Handeln statt Lähmung – dies will das Konzept des „Carbon Handprint“ schaffen, indem es positive Auswirkungen von Klimaschutz sichtbar und erzählbar macht. Denn auch wenn Informationen über Klimasünden wichtig sind, wirken sie häufig eher demotivierend. Wer sich intensiver mit Klimaschutz beschäftigt, stößt rasch auf den sogenannten „
Mit ambitionierten Klimazielen soll die Europäische Union zu einer „Klimaschutz-Union“ weiterentwickelt werden, fordert die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen in einem Antrag (
Die Erfolgsgeschichte der Brennstoffzellenzüge bekommt gerade einen herben Dämpfer: Wie die
„Wieder einmal dient die Schweiz als Vorbild. Diesmal nicht auf dem Feld der politischen Partizipation oder der Schuldenbremse, sondern in der Klimapolitik: Bundesumweltministerin Svenja Schulze (SPD) will sich am Schweizer Vorgehen orientieren, um dem Ausstoß von Kohlendioxid ein Preisschild zu verpassen und auf zugleich praktikable, wirksame und sozial gerechte Weise die Emissionen spürbar zu verringern. Das hat sie auf dem Petersberger Klimadialog bekräftigt. In der Tat inspirieren die Eidgenossen wieder einmal mit einer innovativen Idee – doch man kann bei ihr auch besichtigen, welche Fallstricke es in der Anwendung zu vermeiden gilt.