Was das Meer zur Kli­mare­gu­lie­rung bei­trägt

Neue Er­kennt­nis­se hel­fen bei der Be­rech­nung

Kohlendioxid (CO2) ist ein wesentlicher Verursacher der globalen Erwärmung. In komplexen Computermodellen berechnen Forscher die weltweite Zirkulation des Treibhausgases. Die Meere haben dabei großen Einfluss auf die Klimaregulierung. Neue wissenschaftliche Erkenntnisse helfen nun, diesen Einfluss genauer zu berechnen. Sie sind das Resultat eines Forschungsprojekts von Wissenschaftlern des Max-Planck-Instituts für Marine Mikrobiologie und der Jacobs University in Bremen in Zusammenarbeit mit Kollegen vom Alfred-Wegener-Institut in Bremerhaven, dem Marum – Zentrum für Marine Umweltwissenschaften der Universität Bremen sowie der Universität Göteborg. weiterlesen…

Günstiger grüner Wasserstoff für klimafreundliche Mobilität

Power-to-Gas-Leuchtturmprojekt am Hochrhein eingeweiht

H2 grün - SymbolWasserstoff aus Ökostrom macht die Mobilität zwar klimafreundlicher und reduziert den Schadstoffausstoß entscheidend – er ist derzeit aber noch zu teuer. Eine Power-to-Gas-Anlage in Megawattgröße im süddeutschen Grenzach-Wyhlen soll nun den Weg ebnen, um die Kosten deutlich zu senken. Am 15.11.2018 wurde das Leuchtturmprojekt im Beisein von Baden-Württembergs Wirtschaftsministerin Nicole Hoffmeister-Kraut offiziell eingeweiht. Der Strom für den Wasserstoff stammt aus einem benachbarten Wasserkraftwerk am Rhein. Das Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg (ZSW) koordiniert das Vorhaben. weiterlesen…

Stromerlös 2017 um 1,3 % gestiegen

EVU nahmen im Durchschnitt 16,27 ct/kWh ein

Die Energieversorgungsunternehmen nahmen im Jahr 2017 bei der Abgabe von Strom an alle Letztverbraucher im Durchschnitt 16,27 Cent für die Kilowattstunde ein. Einer Medienmitteilung des Statistischen Bundesamtes (DESTATIS) zufolge ist damit der Durchschnittserlös bei Strom 2017 um 1,3 % gegenüber dem Vorjahr gestiegen, wobei der Grenzpreis zur Berechnung der Konzessionsabgabe +0,2 % im Vergleich zum Vorjahr beträgt. weiterlesen…

Neue ehrgeizige Ziele für Energieeffizienz und erneuerbare Energien

Europäisches Parlament billigt verbindliches Ziel 2030 für erneuerbare Energien

Das Europäische Parlament bestätigte am 13.11.2018 die mit dem Rat im Juni erzielte vorläufige Einigung über Energieeffizienz (434 zu 104 Stimmen bei 37 Enthaltungen), erneuerbare Energien (495 zu 68 Stimmen bei 61 Enthaltungen) und die neue Governance-Struktur für die Energie-Union (475 zu 100 Stimmen bei 33 Enthaltungen) – drei wichtige Legislativvorschläge, die Teil des Pakets „Saubere Energie für alle Europäer“ sind. Bis 2030 muss sich die Energieeffizienz in der EU um 32,5 % verbessert haben, während der Anteil der Energie aus erneuerbaren Energien mindestens 32 % des Bruttoendenergieverbrauchs der EU betragen sollte. Beide Ziele sollen bis 2023 überprüft werden. Laut Pressemitteilung des EU-Parlaments vom selben Tag können diese Ziele nur angehoben, nicht gesenkt werden. weiterlesen…

Energiemix der G20 „mehr braun als grün“

G20 (noch) nicht auf Kurs zu Pariser Klimazielen – Größte Problembereiche Kohle und Verkehr

Bisher kommen die G20-Staaten bei der Umsetzung des Pariser Klimaabkommens nicht ausreichend voran – der notwendige Ausstieg aus Kohle, Öl und Gas bis 2050 würde bei Fortsetzung der schwachen Dynamik klar verfehlt. Dennoch gibt es in einigen Bereichen erste Fortschritte, die in den kommenden Jahren ausgebaut und beschleunigt werden müssten. Das sind einige Kernaussagen des am 14.11.2018 im Vorfeld des G20-Gipfels vorgestellten „Brown to Green“-Reports der internationalen Initiative Climate Transparency. Ein Resümee des Reports von Jan Burck, Referent für Klima und Energie bei Germanwatch. weiterlesen…

13,8 Mrd. für Braunkohle-Strukturwandel

Nur noch knapp 20.000 Beschäftigte

Die vier deutschen Braunkohlereviere haben in den vergangenen fünf Jahren insgesamt mindestens 13,8 Milliarden Euro Fördermittel zur Bewältigung des Strukturwandels erhalten. Das geht aus der Antwort (19/5519) auf eine Kleine Anfrage (19/4792) der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen hervor. Die tatsächlichen Förderungen dürften größer sein, schreibt die Bundesregierung weiter: Die Regionen profitierten auch von Förderprogrammen, bei denen keine regionale Aufteilung möglich sei. weiterlesen…

EU-Geld für Natur- und Klimaschutz

Rund 243 Millionen Euro EU-weit – 43 für Deutschland

Die Europäische Kommission stellt einer Medienmitteilung vom 25.10.2018 zufolge EU-weit 243 Mio. Euro für Projekte im Rahmen des EU-Programmes LIFE (L’Instrument Financier pour l’Environnement) bereit. Sie fördern den Übergang in eine nachhaltige und emissionsärmere Zukunft. In Deutschland werden durch LIFE sechs Projekte mit insgesamt 43 Mio. Euro unterstützt. Da acht weitere grenzübergreifende Projekte finanziert werden, wird LIFE sich auf alle EU-Mitgliedstaaten auswirken. weiterlesen…

Energiewende voranbringen

vzbv-Forderungen: Prinzip „Energieeffizienz zuerst“ und Prosumenten-Rechte stärken

Am heutigen 13.11.2018 geht es im Europäischen Parlament (EP) um zwei neue Ziele bis zum Jahr 2030: 32,5 Prozent für Energieeffizienz und 32 Prozent für den Ausbau der Erneuerbaren Energien. Es geht aber auch um verbesserte Effizienzmaßnahmen für private Verbraucher und um die Stärkung der Prosumenten, teilt der Verbraucherzentrale Bundesverband mit und listet noch einmal seine Forderung an die europäischen Parlamentarier auf. weiterlesen…

Elektrobusse gegen den Klimawandel

Europas Städte tun sich schwer

Laut einer Studie von Transport and Environment (T&E) machen vollelektrische Busse nur neun Prozent des Verkaufs von Stadtbussen in Europa aus. Hohe Vorlaufkosten seien das größte Hindernis für einen breiter angelegten Einsatz. Tatsächlich können Elektrobusse in der Anschaffung doppelt so teuer sein wie Diesel. Damit wird die saubere Alternative für viele europäische Städte unattraktiv – insbesondere in weniger wohlhabenden Regionen, die laut T&E in der Regel auch diejenigen mit der schlechtesten Luftqualität sind. Mit den richtigen Anreizen könnten Elektrobusse dennoch zur ersten Wahl avancieren, so das Ergebnis der Studie, die die Organisation für grünen Verkehr am 09.11.2018 veröffentlicht hat. Frédéric Simon hat sich für EURACTIV.com die Studie angesehen. weiterlesen…

Netzausbau wirkt

Stromerzeugung aus Erneuerbaren Energien steigt deutlich

Der aus Erneuerbaren Energien gewonnene Strom ist im Jahr 2017 in Schleswig-Holstein deutlich gegenüber dem Vorjahr gestiegen. Diese Entwicklung wird seit 09.11.2018 auch ganz offiziell durch die Statistik zur Stromerzeugung 2017 des Statistikamtes Nord belegt. „Die Zahlen zeigen, dass die in die Netze aufgenommene Strommenge aus den Erneuerbaren Energien deutlich weiter zulegt und den Atom- und Kohlestrom zunehmend ersetzt“, bilanziert der schleswig-holsteinische Energiewendeminister Jan Philipp Albrecht. „Unser Netzausbau zeigt also eine deutliche Wirkung.“ (Foto: Strommasten und Windenergie bei Nauen, Brandenburg – © Dieter Fichtner für Solarify) weiterlesen…