Spritfresser auf dem Vormarsch

Deutsche kaufen immer mehr SUVs und Geländewagen

Die Deutschen kaufen immer mehr neue Autos – darunter auch deutlich mehr Fahrzeuge mit alternativen Antrieben als 2016 – deren Marktanteil stieg von 2 auf 3,4 Prozent. Allerdings ist auch der durchschnittliche CO2-Ausstoß aller neu zugelassenen Fahrzeuge 2017 angestiegen (+0,4 g/km). Denn verbrauchsstarke SUVs und Fahrzeuge der oberen Mittelklasse werden immer beliebter – während sich ähnliche emissionsärmere Pkw schlechter verkaufen. Das sind einer Medienmitteilung vom zufolge die zentralen Ergebnisse des jährlich erscheinenden Monitoringberichts der Deutschen Energie-Agentur (dena) über die Entwicklung CO2-effizienter Pkw. weiterlesen…

Schneller sozialverträglicher Kohleausstieg möglich

Vor Sitzung der Kohlekommission: WWF und LichtBlick veröffentlichen Kohle-Report

Deutschland kann sozialverträglich aus der Kohle aussteigen und so Klimabilanz und Wettbewerbsfähigkeit deutlich verbessern. Der nötige Strukturwandel in den betroffenen Kohleregionen hat bereits weitgehend stattgefunden. So ist die Zahl der direkt in der Braunkohle Beschäftigten in den vergangenen dreißig Jahren bereits um über 80 Prozent auf weniger als 20.000 zurückgegangen. Das zeigt der Report „Sackgasse Kohle – Warum die Kohlenutzung keine Zukunft hat“, den der WWF und LichtBlick anlässlich der Sitzung der Kohlekommission am 23.08.2018 vorlegen. Der Report analysiert umfassend die Rolle der Kohle im deutschen Energiesystem – vom Strukturwandel über den Klimaschutz bis hin zur Versorgungssicherheit. (Titel: Sackgasse Kohle – © WWF; Lichtblick;) weiterlesen…

Wirtschaft warnt vor übereiltem Kohleausstieg

Konzerne fürchten Milliardenverluste – Netzagentur: Rein politische Entscheidung

Energieintensive Branchen schlagen (wieder einmal) Alarm: Der Kohleausstieg werde die Verbraucher Milliarden kosten, denn er könnte zu einer Verknappung führen, folglich die Strompreise antreiben, warnen Experten laut Handelsblatt. Über die Folgen für die deutsche Wirtschaft zeigt sich das Wirtschaftsblatt besorgt. weiterlesen…

Die Zeche zahlen die Kleinen

Mehr als 2200 Unternehmen beantragen Teil-Befreiung von EEG-Umlage

Die verminderte EEG-Umlage könnte für eine Rekordmenge von 119 Terawattstunden Strom gelten, wie aus der Antwort der Bundesregierung auf eine Frage der energiepolitischen Sprecherin der Grünen hervorgeht. Julia Verlinden fordert angesichts des neuen Rekords eine Einschränkung des Kreises der begünstigten Unternehmen, wie Sandra Enkhardt am 20.08.2018 im pv magazine berichtet. weiterlesen…

Windenergie zuverlässige Leittechnologie der Energiewende

BWE: „Sicherheitsstandards werden kontinuierlich weiterentwickelt“/strong>

Die Antwort der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage der FDP zum Thema Anlagensicherheit zeige, dass die Windenergie die zuverlässige Leittechnologie der Energiewende ist. Wenn die Standards für Errichtung und Betrieb geordnet und mit dem Blick auf Nachhaltigkeit weiterentwickelt würden, werde der Ausstieg aus der fossilen und atomaren Energie zu einem Gewinn für die ganze Gesellschaft, heißt es in der Pressemitteilung des Bundesverbandes WindEnergie (BWE) am 20.08.2018. weiterlesen…

Brandenburgs Energiestrategie in der Kritik

Grüne: „…das Gegenteil einer zielgerichteten und konsequenten Energiepolitik“

Dem aktuellen Maßnahmenkatalog „Energiestrategie 2030“ der rot-roten Landesregierung in Brandenburg folgend, sollen Erneuerbare Energien bis 2030 mindestens 32 Prozent des Primärenergieverbrauchs ausmachen – eine Steigerung von 13 Prozent gegenüber dem aktuellen Anteil. Zu wenig, finden die Grünen im Brandenburger Landtag und kritisieren vor allem die Aufrechterhaltung des Braunkohle-Tagebaus, wie Manuel Först am 15.08.2018 in energiezukunft berichtet. weiterlesen…

PIK warnt vor sommerlichem Blockadewetter

Sonnige Tage können zu Hitzewellen werden – und zu Waldbränden

Ob Regen oder Sonnenschein – das Wetter im Sommer in Nordamerika, Europa und Teilen Asiens bleibt länger gleich. Doch wenn sich Wetterlagen für mehrere Tage oder Wochen festsetzen, können diese zu Extremen werden: Hitzewellen, die dann Dürren, Gesundheitsrisiken und Waldbrände zur Folge haben; oder anhaltende Regenfälle, die zu Überschwemmungen führen. Ein Team von Wissenschaftlern vom Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK) präsentierte am 20.08.2018 den ersten umfassenden Überblick über die Forschung zu sommerlichem Blockadewetter und Jetstream. weiterlesen…

Zügiger Kohleausstieg sichert Klimaziel 2030

DIW Berlin: Erfolgreicher Klimaschutz in Deutschland und NRW möglich

„Der Kohleausstieg in Deutschland ist aus Klimaschutzgründen notwendig und energiewirtschaftlich sinnvoll: Braunkohle bis 2030, Steinkohle bis 2040“, schreiben Leonard Göke, Martin Kittel, Claudia Kemfert, Casimir Lorenz, Pao-Yu Oei und Christian von Hirschhausen in einer neuen Untersuchung des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin) – und: „Auch das traditionelle Energieland NRW sollte den Kohleausstieg vornehmen und den Anteil der erneuerbaren Energien im Sinne des Klimaschutzplans wesentlich steigern.“ weiterlesen…

Bis 2020 „mindestens 100.000 Ladepunkte zusätzlich“

FDP-Anfrage zweifelt an E-Mobilitäts-Politik der Regierung

Die „einseitige Konzentration auf lediglich eine Antriebsform“ sehen die Liberalen im Bundestag in der Begründung einer Kleinen Anfrage unter dem Titel „Innovative Infrastruktur – Chancen für den technologieoffenen Mobilitätsmix“ als „weder progressiv noch innovativ“ an und propagieren eine Mischung aus verschiedenen Antriebsformen mit unterschiedlichem Grad an Elektrifizierung. Darunter auch der Verbrennungsmotor, er könne durch weitere Effizienzgewinne oder die Nutzung synthetischer Kraftstoffe ebenso wie die Antriebsart Wasserstoff einen Beitrag zu klimaschonender Mobilität leisten. Ausschnitte aus den Antworten der Bundesregierung. weiterlesen…

Methanisierung organischer Ressourcen in Ballungsräumen

Konsortium erforscht biochemische Umwandlung kommunaler Abfälle

Die Aufbereitung kommunaler, organischer Abfälle in Ballungsräumen stellt Kommunen vor große Herausforderungen. In einem vom deutsch-französischen Beratungsunternehmen Tilia geführten Konsortium mit Beteiligung des Deutschen Biomasseforschungszentrums DBFZ soll, unter der Projektträgerschaft der französischen Entsorgungsunternehmen Syctom und SIAAP, bis spätestens zum Jahr 2024 ein funktionierendes System zur CO-Methanisierung für Fraktionen von Klärschlamm und den organischen Bestandteilen von Haushaltabfälle entwickelt werden, mit dem eine Maximierung der Energierückgewinnung, die Minimierung von entsorgungswürdigen Rest- und Nebenprodukten, eine optimierte Verwertung sowie eine Optimierung der Umwandlung von Kohlenstoff im Großraum Paris erreicht werden kann. weiterlesen…