Nachhaltiger Rohstoffabbau aus Thermalquellen in Chile

Projekt BrineMine: KIT forscht an schonender Gewinnung von Energie, Rohstoffen und Trinkwasser aus Geothermalquellen

Ob Lithium, Cäsium oder sogar Gold: Neben Energie können Geothermalwässer auch mineralische Schätze enthalten. Im Forschungsprojekt BrineMine wollen Forschende des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) dieses Potenzial nutzbar machen und einen nachhaltigeren Rohstoffabbau in Chile unterstützen. Gemeinsam mit ihren Partnern entwickeln sie Strategien und Methoden zur Förderung der Bodenschätze direkt in Geothermiekraftwerken. Dabei sollen nicht nur Energie und Mineralien gewonnen werden, sondern auch Trinkwasser. In einer Demonstrationsanlage wurden wichtige Prozessschritte bereits erfolgreich getestet. (Foto: Nachhaltiger Rohstoffabbau aus Thermalquellen in Chile – © Valentin Goldberg, KIT weiterlesen…

Extrem-Rekord: 68,9% Wirkungsgrad

Für GaAs-Dünnschichtzelle unter Laserlicht

Zwar Spezialanwendung – dennoch Rekord. Neben der klassischen Anwendung von Solarzellen auf Dächern und Freiflächen, können solche Bauelemente auch für eine effiziente Energieübertragung mit Laserlicht genutzt werden. Auf der 48. IEEE Photovoltaic Specialists Conference demonstrierten Forscher des Fraunhofer-Instituts für Solare Energiesysteme ISE einer Medienmitteilung vom 28.06.2021 zufolge, wie sie mit einer Laserleistungszelle unter monochromatischem Licht einen photovoltaischen Rekordwirkungsgrad von 68,9% erzielen. Hierfür nutzte das Forscherteam eine sehr dünne Solarzelle aus Galliumarsenid, die sie mit einem hochreflektierenden, leitfähigen Rückseitenspiegel versahen. (Foto: Dünnschichtzelle auf Basis von Galliumarsenid unter monochromatischem Licht photovoltaischen Rekordwirkungsgrad von 68,9% – © Fraunhofer ISE – Henning Helmers) weiterlesen…

Kluge Transferregeln können EU-Klimapolitik stärken

Einnahmen entsprechend der historischen Emissionen vor dem Start des Bepreisungssystems verteilen

Brüssel setzt mit dem Europäischen Grünen Deal ambitionierte Ziele – wie schafft man es, dass alle mitziehen? Eine am 25.06.2021 publizierte ökonomische Untersuchung zur Entscheidungsfindung in Staaten-Gruppen des Berliner Klimaforschungsinstituts MCC (Mercator Research Institute on Global Commons and Climate Change) und des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK) gibt Hinweise. Die Studie wurde soeben im Journal of Environmental Economics and Management veröffentlicht. (Grafik: Der Europäische Grüne Deal – © eur-lex.europa.euCC BY 4.0) weiterlesen…

enervis: „Kohleausstieg 2038 Makulatur“

CO2-Preisrally und Kohleausstieg 2030 bieten Perspektiven für Gaskraftwerke und Erneuerbare

Die neuen, deutlich ambitionierteren EU-Klimaschutz- und CO2-Minderungsziele 2030 sind beschlossen. In diesem Kontext – und nach dem Urteil des Bundesverfassungsgerichts vom 29.04.2021 zum Klimaschutzgesetz 2019 – hat sich die Bundesregierung auf die Verschärfung der deutschen Emissionsziele geeinigt und das Klimaschutzgesetz 2019 novelliert. Die enervis energy advisors GmbH hat die Folgen für den Strommarkt modelliert und am 28.06.2021 veröffentlicht. weiterlesen…

Energiewende jetzt voranbringen

BEE stellt Handlungsempfehlungen für die Legislaturperiode 2021-2025 vor

Der Bundesverband Erneuerbare Energie e.V. (BEE) stellt seine Vorschläge für die Legislaturperiode 2021-2025 vor: Im Forderungspapier „Energiewende jetzt voranbringen – Welchen Weg Deutschland in eine zukunftsfähige Energieversorgung einschlagen muss“ beschreibt er die sechs zentralen Handlungsfelder für den Zukunftsstandort Deutschland. (Titel: Energiewende jetzt voranbringen – © BEE e.V.) weiterlesen…

Kontroverse um Verbrenner

Rechenfehler bei CO2-Vergleich?

Wieder eine pseudowissenschaftliche Geisterdebatte: Mit einem offenen Brief an die EU-Kommission, wonach die realen CO2-Emissionen von Elektroautos doppelt so hoch seien wie bisher dargestellt, wirbeln Wissenschaftler um KIT-Professor Thomas Koch derzeit Staub auf. Verbrennungsmotorexperte Koch und weitere 170 Automobilexperten wollen in einer 44seitigen Schrift darlegen, dass durch die Zunahme von E-Autos ständig mehr konventioneller Strom nötig sei – folglich wachse der CO2-Ausstoß. weiterlesen…

Internationales Konsortium will Solartechnik grundlegend erneuern

3,18 Mio. Für ein klimaneutrales Europa

Mit dem Projekt LIGHT-CAP fördert die Europäische Union in den kommenden vier Jahren die Entwicklung von Technologien, um Solarenergie besser umwandeln und speichern zu können. Die Forschenden, darunter ein Team des Zentrums für Materialforschung der Justus-Liebig-Universität Gießen (JLU), werden einer JLU-Medienmitteilung folgend modernste Nanotechnologie anwenden, um Systeme zu bauen, die Sonnenlicht absorbieren, umwandeln und gleichzeitig die damit verbundene Energie auf nachhaltige Weise und zu niedrigen Produktionskosten speichern sollen. weiterlesen…

Wege zur Klimaneutralität

Langfristszenarien für Transformation des deutschen Energiesystems

Die energie- und klimapolitischen Ziele Deutschlands erfordern einen grundlegenden Umbau des Energiesystems. Das Fraunhofer-Institut für System- und Innovationsforschung (ISI) hat zusammen mit Consentec, der TU Berlin und dem Institut für Energie- und Umweltforschung Heidelberg (IFEU) im Auftrag des BMWi untersucht, ob und wie Deutschland durch klimaneutralen Strom, grünen Wasserstoff oder synthetische Kohlenwasserstoffe Treibhausgasneutralität erreichen kann. Die Projektergebnisse wurden am in einem Webinar vorgestellt. weiterlesen…

CINES: Sieben Empfehlungen zum Gelingen der Energiewende

Fraunhofer mit konkreten Vorschlägen

Die verschärften europäischen Klimaschutzziele und das neue deutsche Klimaschutzgesetz sind sehr ambitioniert und erfordern drastische Sofortmaßnahmen. Dazu hat das Fraunhofer Cluster of Excellence Integrated Energy Systems (CINES) sieben Empfehlungen für ein Gelingen der Energiewende erarbeitet. Diese wurden am 23.06.2021 im Rahmen einer Web-Session vorgestellt. weiterlesen…

Neue Erneuerbare billiger als alle fossilen Energieträger

EE brächten Schwellenländern Kosteneinsparungen von 156 Mrd. USD

Der Anteil der erneuerbaren Energien, deren Kosten unter der wettbewerbsfähigsten fossilen Brennstoffoption liegen, verdoppelte sich im Jahr 2020, wie ein Bericht der Internationalen Agentur für Erneuerbare Energien (IRENA) zeigt. 162 GW bzw. 62 % der gesamten Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien, die im letzten Jahr zugebaut wurden, wiesen niedrigere Kosten als die billigste neue fossile Brennstoffoption auf. (Titel: Kosten der regenerativen Stromerzeugung im Jahr 2020 – © IRENA.org) weiterlesen…