Carbon spart Zement

Spannender Beton


Beton ist zwar der meistgenutzte Baustoff weltweit, hat aber eine miserable CO2-Bilanz. Forschende der Eidgenössische Materialprüfungs- und Forschungsanstalt (Empa) haben jetzt eine Methode entwickelt, mit der man genauso viel bauen kann, aber weniger Beton braucht. Bei Konstruktionen, die sehr stabil sein müssen, spannt man bisher den Beton sozusagen in Stahl ein. Aber Stahl rostet. Deshalb muss der Beton sehr dick aufgetragen werden, der Verbrauch steigt. Deshalb wollte man den Beton lieber in Kunststoffstäbe einspannen. Das war lange instabil und hat deshalb nicht gut funktioniert. Das Empa-Team hat – so eine Mitteilung auf der Empa-Webseite vom 15.07.2020 – jetzt aber eine spezielle Rezeptur weiterlesen…

“Besonders widerlich”

Die Lüge von der nachhaltigen Bioenergie und die Zerstörung des Waldes

Mit Subventionen für Biomasse zerstört die EU wertvolle Wälder und betrügt ihre Bürger. Statt Nachhaltigkeit fördert sie Verwüstung und Klimawandel. Während weltweit Initiativen entstehen, um mehr Bäume zu pflanzen, finanzieren wir die Verstromung von ganzen Biotopen. Absurd, unglaublich und erschütternd – aber leider wahr, wie der Journalist und Filmemacher Walter Tauberauf Wikistade schreibt. weiterlesen…

AKW werden weltweit weniger

Bayern ohne Windkraft-Zubau

Die Statistiken der International Atomic Energy Agency (IAEA) zeigen für das erste Halbjahr 2020 ein weiteres Schrumpfen der weltweiten AKW-Zahl. Drei große AKW wurden endgültig abgeschaltet. Null wurden in Betrieb genommen und mit dem Bau von null AKW wurde begonnen. Doch worauf steuert Bayern zu? fragt Raimund Kamm, Vorsitzender des bayerischen Landesverbandes Erneuerbare Energien. weiterlesen…

Lesehinweis: MDR-Dossier „Stand der Energiewende“

Zwischen Wunsch und Wirklichkeit – wie steht es um die Energiewende?

Vollversorgung mit erneuerbaren Energien. 100 Prozent Energie aus Wind, Sonne und Co. – treibhausgasneutral bis 2050. Das ist das Ziel der deutschen Energiewende. Wie steht es aktuell um dieses Großprojekt? Das MDR-Dossier gibt Antworten zum Umbau des Energiesystems. 2020 wird wohl als das Jahr in die Geschichtsbücher eingehen, in dem die Erneuerbaren Energien erstmals mehr als die Hälfte des deutschen Stroms erzeugt haben. Was nach einer guten Nachricht für das Gelingen der Energiewende klingt, ist aber nur die halbe Wahrheit. weiterlesen…

Bald Photovoltaik-Fenster

Skalierbare halbtransparente Module auf Basis von Nicht-Fulleren-Akzeptoren mittels Laser-Musterung

Semitransparente organische Photovoltaik (OPV) besitzt einzigartige Eigenschaften, die sie für ihre Integration in semitransparente architektonische Elemente wie Fenster oder Verglasungen sehr attraktiv machen – so eine Medienmitteilung des Instituts für Materialwissenschaften in Barcelona. Um ausreichende Transparenz zu gewährleisten, werden in der Regel undurchsichtige Elektroden und dünne photoaktive Schichten verwendet, wodurch die Fähigkeit zur Lichteinfangleistung begrenzt wird. Eine mögliche Lösung… weiterlesen…

Offshore-Windenergie wird signifikanten Beitrag zu „Green Recovery“ leisten

Trotz Ausbaulücke – Offshore-Windenergiebranche in Deutschland mit positiven Zukunftsaussichten

Besonders vor dem Hintergrund des geringen Zubaus begrüßt der Bundesverband WindEnergie, dass durch die Verankerung der 20 GW Offshore-Windenergie bis 2030 und 40 GW bis 2040 nun langfristige Planungssicherheit geschaffen werde. Mit den erhöhten Ausbauzielen stärke die Offshore-Windenergie den Klimaschutz und schaffe wirtschaftliche Entwicklung“, kommentieren die Branchenorganisationen BWE, BWO, VDMA, WAB und die Stiftung OFFSHORE-WINDENERGIE die am 17.07.2020 von der Deutschen WindGuard veröffentlichten Offshore-Ausbauzahlen. weiterlesen…

Fraunhofer ISE entwickelt neuartige Hochdurchsatz-Anlage für funktionalen Druck

Metallisierung von Silizumsolarzellen

Bisher nicht gekannte Präzision und Geschwindigkeit sind die herausragenden Merkmale einer neuartigen Hochdurchsatz-Anlage für die Metallisierung von Silizumsolarzellen sowie andere funktionale Druckverfahren. Die Anlage ist in der Lage, hochpräzise Beschichtungsprozesse im Rotationssiebdruck- und Flexodruckverfahren mit einer Druckgeschwindigkeit zu realisieren, die im industriellen Maßstab einem Durchsatz von bis zu 8000 Bauteilen pro Stunde entspricht. Entwickelt wurde sie von einem Projektkonsortium unter der gemeinsamen Federführung der Asys Automatisierungssysteme GmbH und dem Fraunhofer ISE. Neben Solarzellen kann die Anlage funktionale Bauteile z.B. für Anwendungen im Bereich Wasserstofftechnologie, Sensorik oder Leistungselektronik beschichten. (Rotationsdruck-Demonstrator – Foto © ASYS Automatisierungssysteme GmbH) weiterlesen…

Defossilisierung der Ammoniaksynthese

Untersuchung am Beispiel der Ammoniak-Produktion im Gebiet Antwerpen-Rotterdam-Rhein-Ruhr: Grenzübergreifende Infrastrukturen spielen Schlüsselrolle

Die Forschungsinstitute EnergyVille/VITO (BE), DECHEMA (D), DVGW (D) und TNO (NL) haben in einem gemeinsamen Projekt technologische Optionen für die Defossilisierung der Ammoniaksynthese in der Antwerpen-Rotterdam-Rhein-Ruhr-Region (ARRRA) und deren Auswirkungen auf die Infrastrukturanforderungen untersucht. Laut einer Medienmitteilung der DECHEMA vom 15.07.2020 wurden drei Standorte in einem Umkreis von 185 km betrachtet, und gemeinsam eine Produktionskapazität von knapp 2 Millionen Tonnen pro Jahr aufweisen. Die Ammoniaksynthese nimmt in der chemischen Prozessindustrie eine zentrale Rolle ein und ist aufgrund des aktuell als Rohstoff verwendeten Erdgases auch einer der energie- und emissionsintensivsten Prozesse. weiterlesen…

Altmaier-Rede zum Kohleausstieg: „Fossiles Zeitalter zu Ende“

„Generationenprojekt“ – „etwas historisch Einmaliges“

In einer Rede vor dem Deutschen Bundestag in Berlin am 03.07.2020 bezeichnete Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier den Kohleausstieg als „Generationenprojekt – das fossile Zeitalter in Deutschland geht mit dieser Entscheidung unwiderruflich zu Ende.“ Die Kohleverstromung werde „rechtssicher, wirtschaftlich vernünftig und sozial ausgewogen“ beendet. Mit den geplanten Hilfen für die Kohleländer in Höhe von 40 Milliarden Euro könnten neue Arbeitsplätze geschaffen werden, bevor die alten wegfallen. Solarify dokumentiert die Rede. weiterlesen…

Bundeskartellamt nimmt Ladeinfrastruktur unter die Lupe

„Sektoruntersuchung im Bereich öffentlich zugänglicher Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge“

Um den Wettbewerb beim Ausbau und bei der Nutzung der Ladeinfrastruktur für Elektroautos zu gewährleisten, untersucht das Bundeskartellamt die aktuelle Praxis. Im Amtsdeutsch am 09.07.2020: „Sektoruntersuchung im Bereich öffentlich zugänglicher Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge“. Die Wettbewerbshüter reagieren damit auf Beschwerden von Nutzern und Dienstleistern. Mehr Wettbewerb auf dem Markt für Ladelösungen für Elektroautos macht es auch Dienstleistern einfacher, ihre Lösungen anzubieten. weiterlesen…