VW sattelt um auf E-Mobility (in ferner Zukunft)

Letzte Produktionsstraße soll 2026 in Betrieb gehen…

Bald nur noch CO2-neutrale Fahrzeuge will die Volkswagen AG herstellen; ihr Strategiechef Michael Jost („willkommen im Strategie-Haus„) sagte am 04.12.2018 beim beim Handelsblatt-Autogipfel in Wolfsburg nur noch nicht, wann genau denn der letzte Verbrennungsmotor vom Band laufen soll. Der neue Ressortleiter E-Mobilität, Thomas Ulbrich, will es aber laut Handelsblatt „noch einmal schaffen, den Automarkt revolutionieren“. 2025 will VW allein in Deutschland eine Million E-Autos im Jahr herstellen – ein Fünftel der gesamten heutigen deutschen Pkw-Produktion. weiterlesen…

IASS-Modell eines Zukunftsfonds

Mehr Investitionen in klimaverträgliche Infrastruktur und nachhaltige Unternehmen

Die internationale Gemeinschaft hat im Pariser Klimaabkommen von COP21 beschlossen, die von Menschen verursachte Erderwärmung auf deutlich unter 2 Grad im Vergleich zu vorindustriellen Werten zu begrenzen. Im Rahmen der UN-Klimakonferenz COP24 in Katowice wird es in den kommenden zwei Wochen darum gehen, auf welchen Wegen dieses Ziel erreicht werden kann. Das Potsdamer Institut für nachhaltige Transformationsforschung legte jetzt den Entwurf eines Zukunftsfonds vor. weiterlesen…

Klempnern am Klima

Für und Wider Climate Engineering

Trockenheit, Waldbrände, Megastürme: Angesichts der Wetterextreme des Jahres 2018 wächst weltweit die Sorge, dass der Klimawandel ohne drastische Schritte wie das sogenannte Climate Engineering kaum noch aufzuhalten ist. Aber: Lässt sich die Erde wirklich künstlich kühlen? Ein Beitrag aus der neuen Ausgabe der Helmholtz Perspektiven. weiterlesen…

Shell koppelt Boni an CO2-Emissionen

Kritische Aktionäre noch zurückhaltend

Royal Dutch Shell will den CO2-Ausstoß seiner Energieprodukte verringern und knüpft Manager-Gehälter und Boni an bestimmte Nachhaltigkeits-Vorgaben. Wie der Ölmulti mitteilte, werde ab 2020 bis 2050 jährlich ein Zielwert für drei oder fünf Jahre festgesetzt. Über die Maßnahmen soll die Hauptversammlung 2020 entscheiden. Ein Nachhaltigkeitsbericht soll die Ergebnisse dokumentieren. Das anglo-niederländische Unternehmen hat den Schritt auf Druck der Investoren unter der Leitung des Vermögensverwalters Robeco und des Church of England Pensions Board getan. Die Unternehmen sagten, dass sie „der Klimawandel als eines der größten systemischen Risiken der heutigen Gesellschaft“ betrachteten. weiterlesen…

„Bemerkungen des Generalsekretärs“

Rede von Antonio Guterres zur COP24-Eröffnung im Wortlaut

„Bemerkungen des Generalsekretärs zur Eröffnung der COP 24“ – diese schlichte Überschrift trug die Rede von UN-Generalsekretär Antonio Guterres zur Eröffnung der Klimakonferenz COP24 in Katovice. Solarify hält sie dennoch für ein zeitgeschichtliches Dokument. Daher wird sie im Folgenden aus dem Englischen übersetzt und dokumentiert. weiterlesen…

Die „vier Dinge“ des Antonio Guterres

Feierliche Eröffnung der COP24 in Katovice

Vier Dinge wollte der Chef der Vereinten Nationen die Staats- und Regierungschefs der Welt bei der Eröffnung der entscheidenden COP24-Klimakonferenz wissen lassen. António Guterres sprach bei der Eröffnung der Kattowitzer UN-Klimakonferenz COP24 am 03.12.2018. Solarify übersetzte die UN-Medienmitteilung aus dem Englischen und dokumentiert sie. weiterlesen…

Zehntausend Texte

Ein Rückblick in die Kinderzeit von Solarify

Es fing an mit nichts Geringerem als der „Neuerfindung der Physik“ – um den „Abschied von der Weltformel“. So lautet die Überschrift über dem ältesten Text auf Solarify vom 1. März 2009. Think big… Es ging darin um ein Buch des Physik-Nobelpreisträgers Robert B. Laughlin, desselben Kaliforniers, der später speziell über unser Thema schrieb: „Powering the Future: How We Will (Eventually) Solve the Energy Crisis and Fuel the Civilization of Tomorrow“ (typisch dunkel übrigens die deutsche Übersetzung. „Der Letzte macht das Licht aus – die Zukunft der Energie“. Nicht umsonst hat Johannes Rau einmal gesagt: „Wenn die Deutschen Licht am Ende des Tunnels sehen, bauen sie lieber noch ein bisschen Tunnel an“). Der dritte Solarify-Text lautete optimistisch „Stromnachfrage zu jeder Zeit gedeckt – Es gibt keine Versorgungslücke“ – und völlig unbeleckt von jeder Kontroverse nahmen wir „Anstieg des Kohlendioxids vor der Industrialisierung“ als zweiten Text auf die Seite, frisch untertitelt: „Mehr Treibhausgas mal ohne Mensch“. weiterlesen…

Dreimal mehr für Klimaschutz nötig

COP24 eröffnet: Ein bisschen mehr Geld für Klimaschutz

In Kattowitz ist die UNO-Klimakonferenz COP24 offiziell eröffnet worden. Bis Mitte Dezember verhandeln Delegierte aus rund 200 Ländern über eine Begrenzung der Erderwärmung. Es geht um die Umsetzung der 2015 in Paris vereinbarten Klimaziele. Die Erderwärmung soll demnach auf deutlich unter zwei Grad im Vergleich zum vorindustriellen Zeitalter begrenzt werden. Der Kieler Klimaforscher Latif nannte die Konferenz im Deutschlandfunk einen „Lackmustest für die Weltgemeinschaft“. weiterlesen…

Hardware-Nachrüstung von Klein-Lkw

Dieselgipfel 3: Regierung buttert eine halbe Milliarde Euro mehr zu

Sie geht also doch, entgegen den übereinstimmenden gebetsmühlenhaften Beteuerungen mehrerer Verkehrsminister und Autobosse: Die Hardware-Nachrüstung – jedenfalls im ÖPNV. Die Bundesregierung will die Kommunen mit zusätzlichem Geld unterstützen, um die Luft in den Städten zu verbessern. Nach dem dritten Berliner Dieselgipfel in Berlin – diesmal ohne die Automobil-Unternehmen – kündigte Bundeskanzlerin Angela Merkel Merkel gemeinsam mit Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer an, der Bund werde das entsprechende Programm um eine halbe Milliarde Euro auf dann anderthalb Milliarden aufstocken – so zahlreiche Medien am 03.12.2018. weiterlesen…

660 Mio. Steuergeld für verschleppte Energiewende

Künftig Milliarden für CO2-Zertifikate

Weil Deutschland seine zugesagte CO2-Reduktion in den Sektoren Gebäude und Verkehr nicht einhält, muss die Regierung allein im Dezember 2018 für 660 Millionen Euro Steuergeld CO2-Zertifikate kaufen. Dabei würde dieses Geld, in Erneuerbare Energien, klimafreundliche Verkehrssysteme und Gebäude investiert, Haushalte und Klima langfristig entlasten. Und das, obwohl kurzfristige Reduktionsmaßnahmen bereitstehen, die aber werden nicht umgesetzt. Das prangert die Deutsche Umwelthilfe (DUH) an. Agora Energie-/Verkehrswende hat das ebenfalls schon kritisiert – siehe: solarify.eu/verfehlung-von-klimazielen-kostet-milliarden. weiterlesen…