Klimawandel, Klimasensibilität und Verhaltensänderungen

Zwei Artikel in nature und nature climate change

Britischen Forschern ist es gelungen, die sogenannte Klimasensibilität (Equilibrium Climate Sensitivity – ECS) genauer zu bestimmen. Grob definiert gibt die virtuelle Zahl an, wie sehr sich die Atmosphäre (in Grad Celsius) erwärmt, wenn ihr CO2-Gehalt plötzlich auf das Doppelte steigt. Der jüngst bekannt gewordene IPCC-Bericht (siehe solarify.eu/15-grad-report-ipcc-weckruf-fuer-eu-klimaschutz) mit 66 Prozent Wahrscheinlichkeit ein Intervall zwischen 1,5 bis 4,5 Grad, die Briten kommen in ihrer am 17.01.2018 in nature publizierten Studie lediglich auf 2,2 bis 3,4 Grad. Eine weitere Studie in nature climate change hält durch Einsicht hervorgerufene menschliche Verhaltensänderungen für wirksam zur Reduktion des Klimawandels. (Titel: nature climate change, Ausgabe Januar 2018) weiterlesen…

Verlässliche Instrumente statt prozentuale Zielvorgaben für Erneuerbare Energien

EUROSOLAR fordert konkrete Schritte von der GroKo

Bei den anstehenden Koalitionsverhandlungen zwischen Union und SPD müsse deutlich mehr energiepolitischer Ehrgeiz entwickelt werden, um den Herausforderungen gerecht zu werden. Eine pauschale Prozentangabe von 65% Erneuerbaren Energien bis 2030 sei nicht ausreichend und lediglich die Fortschreibung der aktuellen Trends. EUROSOLAR forderte die Verhandlungspartner auf, sich auf konkrete, verlässliche und langfristig angelegte Instrumente für den Ausbau Erneuerbarer Energien zu verständigen, anstatt abstrakte Zielmarken für das Jahr 2030 zu diskutieren. Bei den Ausschreibungen für Windkraftanlagen an Land müsse die De-Minimis-Regelung eingeführt werden und die Photovoltaik müsse von Ausbaudeckeln und der Sonnensteuer auf den Eigenverbrauch befreit werden, heißt es in der Pressemitteilung Nr. 2239 vom 23.01.2018. weiterlesen…

China 2017: Fast 53 GW Neu-PV

Erneuter Zubau-Rekord im Reich der Mitte – mehr als der halbe Weltmarkt

2015 sind in China fast 35 GW Photovoltaik neu gebaut worden. Jetzt, 2017, wurden nochmals deutlich mehr PV-Anlagen in China installiert worden. Gut ein Drittel der Neuanlagen aus dem vergangenen Jahr sollen nach Schätzungen der Asia Europe Clean Energy (Solar) Advisory Co. Ltd. (AECEA) sogenannte distributed (dezentrale) PV-Anlagen sein, schrieb weiterlesen…

Anlässlich des bilateralen Paris-Gipfeltreffens

Offener Brief deutsch-französischer Umweltverbände

Anlässlich des deutsch-französischen Freundschafts-Jubiläums bekamen Merkel und Macron Post: Deutsche (NABU, BUND, DNR) und französische (LPO, FNE) Umweltverbände forderten in einem Offenen Brief anlässlich der Internationalen Grünen Woche, des 55. Jahrestags der Unterzeichnung des Elysee-Vertrags und der bevorstehenden informellen Tagung des Europäischen Rates am 23.02.2018, den Elysée-Vertrag um Komponenten der Nachhaltigkeit und des Umwelt- und Klimaschutzes zu ergänzen. weiterlesen…

DNR begrüßt BDI-Klima-Forderungen

„In Paris vereinbarte Ziele zu bezahlbaren Preisen erreichbar“

Der Umweltdachverband Deutscher Naturschutzring (DNR) begrüßte es am 18.01.2018, dass der BDI sich den Herausforderungen eines ambitionierten Klimaschutzes stellen will, in einer Medienmitteilung so: „Die Studie zeigt, dass die in Paris vereinbarten Ziele sogar zu bezahlbaren Preisen erreichbar sind. Dies stimmt mit Analysen des DNR überein,“ sagte DNR-Präsident Kai Niebert. weiterlesen…

EE-Autos: China hängt Rest der Welt ab

Absatz um 53 Prozent gestiegen – Experten: China will unabhängiger von Erdöl-Import werden

China hängt bei Elektroautos die anderen Länder immer deutlicher ab. So vergrößerte sich der Abstand zu den USA laut einer Studie des Bergisch Gladbacher Brancheninstituts CAM deutlich – 2017 hat China insgesamt 777.000 E-Autos abgesetzt, 53 Prozent mehr als 2016. In den USA stieg die Zahl der Neuzulassungen von E-Autos lediglich um 24 Prozent auf rund 194.000 Stück. weiterlesen…

„Billiges Öl macht träge“

AEE: Wärmewende für breite (Bio-)Masse voranbringen

Im Rahmen der am in Berlin eröffneten Grünen Woche können die Messebesucher ihren Energiebedarf mit Nahrungsmitteln in allen Variationen decken. Doch sie mögen nicht nur warmes Essen, sondern auch warme Hallen. Dafür sorgt nachhaltige Biomasse aus dem Wald. Denn der Grüne-Woche-Veranstalter nutzt Holzpellets zur Wärmeproduktion. Eine Medienmitteilung der Agentur für Erneuerbare Energie. weiterlesen…

Eine Koalition auf Kosten des Klimas


Kommentar von Claudia Kleinert – zuerst erschienen im DIW Wochenbericht 3/2018

Für das Klima in Deutschland war es eine turbulente Woche. Zuerst sickerte bei den Sondierungsgesprächen durch, man werde sich vom Klimaziel 2020 verabschieden. Nun haben sich die Parteien für eine etwas vage Formulierung entschieden. Die Lücke zum Klimaziel für 2020 solle soweit wie möglich geschlossen werden. Damit räumen sie indirekt ein, dass eine Reduzierung der Emissionen um 40 Prozent bis dahin nicht mehr zu erreichen ist. Was für ein Desaster und vor allem ein Armutszeugnis für die neue alte große Koalition, die viele Jahre Gelegenheit hatte, alles in die Wege zu leiten, um langfristig die Emissionen zu senken! weiterlesen…

Klimaschutz kommunal umsetzen

So gelingt Klimahandeln in Städten und Gemeinden

Welchen Beitrag zum Klimaschutz können Städte und Gemeinden leisten? Welche kommunalen Institutionen, Akteure und Verfahren spielen eine Rolle? Welche Handlungsfelder und Ansätze tun sich auf? Mit diesen Fragen befasst sich der Sammelband „Klimaschutz kommunal umsetzen“ des Ecological Research Network (Ecornet), den wir Ihnen hier vorstellen möchten. weiterlesen…