IASS: Gesellschaftliche Belange in Energiemodellen berücksichtigen
Energiesystem umfasst weit mehr als nur technische Infrastruktur
Energiemodelle sind zwar in der Lage, die Wege zu einem dekarbonisierten Energiesystem zu untersuchen, aber sie vernachlässigen meist die sozialen und politischen Dimensionen der Energiewende. Das Potsdamer Institut für transformative Nachhaltigkeitsforschung stellte sich im Zusammenhang mit dem Beschluss des Europäischen Parlaments, dass bis 2030 die Treibhausgasemissionen in der EU um 60% gegenüber 1990 reduziert werden sollen, die Frage: Wie können wir die erforderliche Akzeptanz für eine vollständige Dekarbonisierung unserer Energiesystem erreichen? Um eine Entscheidungshilfe zu bieten, ist es an der Zeit, dass die Energiemodellierer soziale Belange in ihre Modelle integrieren (schreibt das IASS-Potsdam am 19.10.2020 auf seiner Internetseite). weiterlesen…
Die Kommission habe mehrfach den Bedarf an Gas überschätzt, rügte der Europäische Rechnungshof. Der Ausbau der Erdgas-Infrastruktur gefährde die europäischen Klimaziele und verschwende Milliarden Euro an Steuergeldern, so eine ausführliche Recherche
Siemens Smart Infrastructure
Am 10.06.2020 veröffentlichte das
Führt ambitionierte Klimaschutzpolitik in europäischen Energieregionen zu hoher Arbeitslosigkeit und sozialer Erosion? Verschafft der Kohleausstieg dort populistischen Bewegungen Auftrieb und schürt antidemokratische Ressentiments? Entwickeln diese Regionen geeignete Strategien im Umgang mit dem anstehenden Wandel ihrer kohlenstoffintensiven Wirtschaft? Diese und weitere übergreifende Fragen wird das
Das Ende der Menschheit schien schon einmal bevorzustehen: Die Zahl der Atomwaffen stieg rapide an, von den ersten beiden am 6. und 9. August 1945 eingesetzten Waffen bis zu 10.000 im Jahr 1960, fast 40.000 1970 und einem Höchststand von mehr als 60.000 Mitte der 1980er Jahre. Damals fühlte es sich nicht wie ein Höhepunkt an; es fühlte sich an, als würden wir alle sterben.
Obwohl sie drei Viertel des CO2 der EU ausstoßen, investierten die 882 börsennotierten europäischen Großunternehmen 2019 „lediglich“ rund 124 Milliarden Euro in klimaschützende Technologien, wie etwa Erforschung und Entwicklung von Elektromobilität oder Erneuerbare Energien. Und das, obwohl die Zeit dränge, die im „Green Deal“ festgelegten EU-Klimaziele zu erreichen, so der diesjährige Bericht des
Eine Studie von
Der jüngste UN-Klimaaktionsgipfel in New York, in dem es um das Ziel der Treibhausgas-Neutralität ging, rückte das Thema der CO2-Entnahme zusehends in den Blick: Die zur Diskussion stehenden Zeitpfade seien nur realistisch, wenn die Menschheit zu viel produzierte Gase aus der Atmosphäre zurückhole. Inzwischen gibt es für das wichtigste Treibhausgas Kohlendioxid (CO2) zahlreiche Szenarien, wie das laufen könnte. Eine neue Studie des Berliner Klimaforschungsinstituts
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