Energiewende International: Europäische Perspektiven
Zwei Vorträge
Mit den internationalen Aspekten der Energiewende setzten sich zwei sehr informative Vorträge im Rahmen eines Workshops des Akademienprojekts Energiesysteme der Zukunft (ESYS II) am 30.09.2016 in Berlin auseinander. Zunächst sprach Alexander Bradshaw vom Garchinger Max-Planck-Institut für Plasmaphysik und dem Berliner Fritz-Haber-Institut über das Thema „Energiewende international: Europäische Perspektiven“. Ihm folgte Carsten Rolle vom Bundesverband der Industrie, Geschäftsführer des Nationalen Kommittees des Weltenergierats, mit dem Thema „Energiewende – Blaupause und Motor für europäische Kooperation“. Solarify dokumentiert. weiterlesen…
Ein Antrag für den Grünen-Bundesparteitag im November in Münster will festlegen, dass ab 2030 keine neuen Benziner oder Diesel mehr zugelassen werden. „Immer mehr Autos weltweit sind eine der größten Bedrohungen für das Klima und für die menschliche Gesundheit“, so die Begründung in dem Antrag. Zudem hätten die deutschen Autohersteller den Anschluss an die internationale Konkurrenz verloren. „Wir Grüne wollen, dass Deutschland vorangeht und das Jahr 2030 als Zeitpunkt definiert, ab dem kein Auto mit Verbrennungsmotor mehr neu zugelassen wird“.
2011 bezeichnete die Ethikkommission „Sichere Energieversorgung“ die Energiewende als „Gemeinschaftswerk“, seitdem hat sich der Begriff in diesem Zusammenhang eingebürgert – doch die Gemeinschaft hat noch viel zu tun. Mindestens 80 Prozent weniger CO2-Ausstoß gegenüber 1990, 60 Prozent Erneuerbare am Energiebedarf, Halbierung des Energieverbrauchs gegenüber 2008: Um diese Ziele bis zum Jahr 2050 zu erreichen, müssen alle gesellschaftlichen Gruppen einen Beitrag leisten. Damit beschäftigte sich die zweitägige
Das
Mit großer Sorge beurteilt die Umwelt-und Entwicklungsorganisation