dena-Netzflexstudie: Win-Win-Win-Situation ist möglich

Kuhlmann: „Im Fokus der nächsten Legislaturperiode sollten die Potenziale für Innovationen und neue Geschäftsmodelle stehen.“

dena-Netzflexstudie - Titel © Deutsche Energie Agentur 2017Die Mehrfachnutzung von Speichern und anderen Flexibilitätstechnologien kann die Kosten der Energiewende deutlich senken und Netzausbau vermeiden. Das ist, wie die dena am 02.03.2017 mitteilt, das Ergebnis der Netzflexstudie der Deutschen Energie-Agentur. Würden Flexibilitätstechnologien nicht nur marktorientiert betrieben, sondern auch zur Entlastung des Stromnetzes eingesetzt, senkte das die volkswirtschaftlichen Kosten und reduzierte den Ausbaubedarf im Verteilnetz. weiterlesen…

Solarstrom aus Infrarotlicht

Grundlage für neuartige Solarzellen

Ein interdisziplinäres Forscherteam aus Göttingen und Clausthal-Zellerfeld hat die Grundlagen für einen völlig neuartigen Solarzellen-Typus geschaffen: Jenseits der herkömmlichen Wirkmechanismen wird dabei Infrarotlicht in elektrische Energie umgewandelt. Die Festkörper-Solarzelle aus Perowskit arbeitet auf Grund sogenannter Polaron-Anregungen – kombinierte Anregungen von Elektronen und Gitterschwingungen des Festkörpers. weiterlesen…

Woche der Sonne 2017: Strom & Wärme im grünen Bereich

BSW-Solar/DEPI/BWP planen im Juni 2017 gemeinsam Informationskampagne

Die bundesweite Informationskampagne zu Erneuerbaren Energien „Woche der Sonne“ wird 2017 vom 17. bis 25.06. stattfinden. Neun Tage dreht sich dann alles um den Umstieg auf umweltfreundliche Strom- und Wärmeversorgung. Im Mittelpunkt stehen: Solarenergie, Holzpellets, Wärmepumpen und Speicher. Das haben der Bundesverband Solarwirtschaft, das Deutsche Pelletinstitut und der Bundesverband Wärmepumpe am 01.03.2017 in Berlin mitgeteilt. Die drei Erneuerbare-Energien-Verbände werden die bundesweite Kampagne in diesem Jahr erstmals unter dem Motto „Woche der Sonne – Strom & Wärme im grünen Bereich“ gemeinsam ausrichten. Mit jährlich hunderten lokalen Veranstaltungen ermöglicht die Woche der Sonne seit 2007 interessierten Bürgerinnen und Bürgern den unmittelbaren Austausch mit Fachleuten aus den Bereichen Energie, Wärmeversorgung, Wohnen und Bauen. weiterlesen…

Neue Statistiken zu PV und Wind

Bis 2030 weit mehr als 50 % Grünstrom möglich

Volker Quaschning, Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Berlin, veröffentlichte am 01.03.2017 auf seinem Info-Portal neue Zahlen zur weltweiten Leistung der Erneuerbaren-Kraftwerke: 2013 überstiegen Wind und PV zusammen bereits die Leistung aller AKW, 2015 die Windkraft allein. weiterlesen…

Energiewende droht ab 2021 große Delle

Studie: Bald Massenabschaltung von Windgeneratoren

Windturbine im Bau plus Rapsfeld am Bf. Großkorbetha, S-Anh - Foto © Gerhard Hofmann, Agentur Zukunft für SolarifyAb 2021 endet die EEG-Vergütung für mehrere tausend ältere Windenergieanlagen. Eine von NATURSTROM AG und Deutscher Umwelthilfe (DUH) präsentierte Studie der Deutschen WindGuard GmbH zeigt: Die alten Mühlen produzieren äußerst günstig. Langfristig müssen dennoch der Börsenstrompreis steigen und die Rahmenbedingungen stimmen, um vermehrte Stilllegungen von Bestandsanlagen ohne EEG-Förderung zu verhindern. NATURSTROM und die DUH fordern daher, die Kohleverstromung und somit die erheblichen fossilen Überkapazitäten schnell zu reduzieren. Damit werden nicht nur CO2-Emissionen vermieden, sondern auch die Bedingungen für die weitere Erzeugung von günstigem, CO2-freiem Strom durch die alten Windräder verbessert. weiterlesen…

Reparatur des Emissionshandels nicht couragiert genug

Germanwatch: Regierung gehörte zu Bremsern auf Weg zu mutigerer Reform

Rauchfahne das KW Reuter West, Berlin - laut UBA 2,8 Mio. t CO2 pro Jahr - Foto © Gerhard Hofmann, Agentur Zukunft für SolarifyGermanwatch wertete die am 28.02.2107 im Umweltministerrat beschlossene Position der EU-Mitgliedsstaaten zur Reparatur des Emissionshandels als Schritt in die richtige Richtung. Wie Germanwatch am 01.03.2017 mitteilt, wollen die EU-Regierungen nun eine Art „Überlaufventil“ in den Emissionshandel einbauen, das die aktuell extrem niedrigen Preise für Zertifikate in Zukunft verhindern kann. Germanwatch kritisiert allerdings, die EU-Regierungen hätten noch nicht den Mut gehabt, den Emissionshandel schnell und entschieden genug aus seiner Krise zu führen. weiterlesen…

EU-Umweltrat schnürt Paket für saubere Energie

EU-Länder für effektiveren Klimaschutz und Erhalt der Industrie beim Emissionshandel – Berlin akzeptiert Verfallsdatum für Zertifikate

Am 28.02.2017 haben sich die EU-Länder einer BMUB-Mitteilung zufolge im Umweltrat auf eine gemeinsame Position zur Reform des Emissionshandels verständigt. Die Klimaschutzwirkung des Emissionshandels werde gestärkt: Doppelt so viele überschüssige Zertifikate sollen in die Reserve verschoben und damit dem Markt entzogen werden. Die im internationalen Wettbewerb stehende Industrie werde effektiv geschützt. Umweltstaatssekretär Jochen Flasbarth (SPD) habe sich beim Umweltministerrat der Europäischen Union sehr dafür eingesetzt, dass sie mehr Kohlendioxid-Zertifikate kostenlos zugeteilt bekämen, als die EU-Kommission vorgeschlagen habe. weiterlesen…

Dezentralität dauerhaft prägendes Strukturmerkmal des Energiesystems

Agora Energiewende: Folgen für Energiepolitik und Energierecht – Grundlegende Analyse zur Dezentralitätsdebatte – Thesen zu einem Ordnungsrahmen

Dezentralität entwickelt sich laut einer Agora-Energiewende-Analyse mit der Energiewende zu einem dauerhaft prägenden Strukturmerkmal des Energiesystems. Schlüsseltechnologien der Energiewende (vor allem Wind, Solar, Batteriespeicher, Digitalisierung) sowie in der Gesellschaft verankerte politische, ökonomische und soziale Präferenzen für Eigenversorgung und Regionalität treiben das Strom- und Energiesystem in Richtung dezentrale Strukturen. Diese Entwicklung kann nicht mehr mit dem bisherigen Konzept einer ausschließlich zentralen Steuerung verbunden mit immer mehr Netzausbau beantwortet werden. Vielmehr benötigt das neue Strom- und Energiesystem einen eigenen Ordnungsrahmen für Dezentralität, der das derzeitige Chaos im Bereich der dezentralitätsbedingten Ausnahmen bei Entgelten, Steuern, Abgaben und Umlagen neu ordnet. weiterlesen…

Wind in Bayern vor dem Aus

Analyse zeigt: Atomausstieg in Bayern massiv gefährdet

Der Ausbau der Windenergie in Bayern ist durch die im November 2014 eingeführte 10H-Abstandsregelung (siehe: solarify.eu/bayern-bremst-windenergie-aus) praktisch komplett zum Erliegen gekommen. Dies zeigt eine an der Hochschule Weihenstephan-Triesdorf durchgeführte wissenschaftliche Analyse. Sowohl die Genehmigungsanträge als auch die tatsächlichen Genehmigungen für den Bau von Windkraftanlagen sind seit 2014 massiv zurückgegangen, schreibt EE-Experte Hans-Josef Fell. weiterlesen…

PV-Handelsbarrieren gegen China bleiben

EuGH bestätigt Antidumping-Zölle

Mit dem Satz „mit Urteilen von heute weist das Gericht alle Klagen ab und bestätigt sämtliche vom Rat festgesetzten endgültigen Zölle“ hat der Europäische Gerichtshof in Luxemburg am 28.02.2017 entschieden, dass die Strafzölle auf importierte Billig-Solarmodule aus China rechtmäßig sind. Die EU hatte 2013 die Zölle verhängt, um die heimischen Unternehmen – allen voran der deutsche Marktführer Solarworld – zu schützen. „Ohne diesen Schutz hätten wir in Deutschland den Großteil der Produktion verloren“, sagte Milan Nitzschke, Präsident der Lobbygruppe EU Pro Sun, die für die Zölle gekämpft hatte – und nebenbei Sprecher von Solarworld. weiterlesen…