Peer-Review-Verfahren

Das Peer-Review-Verfahren dient in der Wissenschaft der Qualitätssicherung. Andere Wissenschaftler desselben Feldes prüfen die bei einer Zeitschrift eingereichte Studie auf Validität und Publikationswürdigkeit. Sie kontrollieren: Sind die Erkenntnisse neu? Ist die Forschungsfrage verständlich und die Methodik passend? Sind die Ergebnisse reproduzierbar? Ist der Aufbau logisch? Passt das Thema zur Zeitschrift? Wird ein Manuskript abgelehnt, heißt dies also nicht zwangsläufig, dass die Studie fehlerhaft ist. Manchmal kennt der Autor den Reviewer nicht; manchmal kennt auch der Reviewer den Autoren nicht. weiterlesen…

Jahrbuch beleuchtet Konflikte in der Energiewende

K18 – erstes KNE-Jahrbuch erschienen

Mit „K18 – Konflikte in der Energiewende“ ist das erste Jahrbuch des Kompetenzzentrum Naturschutz und Energiewende (KNE) erschienen. Angelegt als ein Kompendium von Artikeln, Berichten und Interviews betrachtet das Buch Konflikte im Rahmen einer naturverträglichen Energiewende und innovative und internationale Entwicklungen beim Ausbau der erneuerbaren Energien, wie das KNE in Berlin mitteilte. (Titel: Konflikte in der Energiewende – © KNE) weiterlesen…

Differenzverträge beste Option

Vergütung von Erneuerbaren Energien

Eine Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin) vom 11.07.2018 vergleicht vier verschiedene Vergütungsmodelle für erneuerbare Energien und kommt zu dem Ergebnis, dass die gleitende Marktprämie zu steigenden Kosten führen würde. Bei Differenzverträgen dagegen profitieren die Stromverbraucher voll von sinkenden Technologiekosten. weiterlesen…

„Energy Efficiency First“

Nur ein Pyrrhussieg für die Energiewende
von Peter Hennicke und Stefan Thomas, Wuppertal Institut

In allen bisherigen und nun erneut im aktuellen 6. Bericht der Expertenkommission zum Monitoring-Prozess der Bundesregierung „Energie der Zukunft“ (Juni 2018) „…wurden die zu geringen Fortschritte der Energieeffizienz regelmäßig beklagt“. Sind die Experten blind? Ignorieren sie den weltweiten Paradigmenwechsel für mehr Energieeffizienz? weiterlesen…

Blackouts dank E-Mobility?

Eine alte Sorge

Schon oft wurde davor gewarnt – das deutsche Niederspannungsnetz ist für die wachsende Menge an E-Fahrzeugen nicht hinreichend ausgelegt: Wenn die deutschen Stromversorger nicht bald handeln, drohen ab 2032 flächendeckende Stromausfälle. Das hat die Managementberatung Oliver Wyman gemeinsam mit der Münchner TUM School of Management herausgefunden und am 11.01.2018 in der Analyse „Der E-Mobilitäts-Blackout“ publiziert. Eine Alternative zum kostspieligen Netzausbau stelle allerdings die Flexibilisierung der Ladevorgänge dar. weiterlesen…

„Das Seziermesser der Logik ansetzen“

Neue Strategie gegen Desinformation über Klimawandel

Viele der teilweise „populären Falschbehauptungen von Klimawandel-Leugnern enthalten grundlegende Denkfehler“, schreibt Toralf Staud in den klimafakten. Er bezieht sich auf einen Aufsatz in den Environmental Research Letters, in dem ein Team um den australischen Kognitionspsychologen John Cook vorschlägt, dies für die Aufklärungsarbeit zu nutzen. weiterlesen…

22 ct Lenkungsabgabe auf Plastiktüten gefordert

3. Juli: Internationaler „Plastic Bag Free Day“

2,4 Milliarden unnötig verbrauchte Plastiktüten pro Jahr belasten die Umwelt in Deutschland. Die freiwillige Selbstverpflichtung des Handels reicht nicht. Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) fordert eine wirksame gesetzliche Regelung zur Vermeidung umweltschädlicher Einweg-Plastiktüten und von Obst- und Gemüseplastikbeuteln. Stattdessen fordert die DUH Abfallvermeidung durch Mehrweg-Tragetaschen. weiterlesen…

Immer mehr Ökostrom

Solar- und Windenergie Hauptstromquellen im ersten Halbjahr

Gemeinsam produzierten Solar- und Windenergieanlagen im ersten Halbjahr 2018 ca. 77,5 TWh gegenüber 67,8 TWh im ersten Halbjahr 2017. Sie liegen damit auf dem ersten Platz der Stromquellen und konnten mehr Strom als Braunkohle (66,7 TWh) erzeugen. Diese Daten zur Stromerzeugung für das erste Halbjahr 2017 haben einer Medienmitteilung aus dem Fraunhofer ISE zufolge Wissenschaftler um Prof. Bruno Burger des Fraunhofer-Instituts für Solare Energiesysteme ISE zusammengestellt. weiterlesen…

Positive Bilanz der ees Europe 2018

Weltweiter Erneuerbaren-Boom und Elektromobilität als Markttreiber

„Großen Erfolg“ diagnostizierten die Veranstalter der ees Europe („electrical energy storage“), „Europas größter und besucherstärkster Fachmesse für Batterien und Energiespeichersysteme“, die vom 20. bis 22.06.2018 in München stattfand, in einer Medienmitteilung. Im Fokus der diesjährigen Messe, die erstmals Teil der „The smarter E Europe“ war, stand vor allem die zunehmend wichtige Rolle von Energiespeichersystemen auf allen Ebenen der erneuerbaren Energieversorgung und der Elektromobilität. weiterlesen…

Transparenz für EE-Finanzierung

Neue IoT-Plattform „Aristoteles“

Mit der Internet-of-Things-(IoT)-Plattform „Aristoteles“ hat das auf Investments in Erneuerbare Energien spezialisierte Hamburger Asset-Management-Unternehmen Kaiserwetter laut Computerwoche „die erforderliche Transparenz für mehr Investments in erneuerbare Energien – und gleichzeitig die Grundlage für ein innovatives Geschäftsmodell“ geschaffen. weiterlesen…