Corona-Krise: Was wird aus den CO2-Zertifikaten?
EWI-Forscher prüfen: Hält die neu eingeführte Marktstabilitätsreserve, was sie verspricht?
Die Corona-Krise ist die erste Bewährungsprobe für den Europäischen Emissionshandel und seine neu eingeführte Marktstabilitätsreserve. Zu diesem Ergebnis kommen Wissenschaftler laut einer Medienmitteilung des Energiewirtschaftlichen Instituts an der Universität zu Köln (EWI) in einem jetzt veröffentlichten White Paper, das im Magazin Erneuerbare Energien zusammengefasst wird. Denn kurzfristig führt die Krise zu geringeren Emissionen – viele Industrieunternehmen haben ihre Produktion gedrosselt und brauchen daher weniger Zertifikaten aus dem Emissionshandel (ESM). Doch auch langfristig könnten durch die Marktstabilitätsreserve (MSR) Emissionen eingespart werden, so die Wissenschaftler auf der EWI-Internetseite. weiterlesen…
Der 11. Petersberger Klimadialog mit hochrangigen Vertretern aus 35 Staaten, der am 27.04. und 28.04.2020 erstmals als Videokonferenz stattfinden wird, ist die erste große internationale Klimakonferenz dieses Jahres. Nach der Verschiebung des Weltklimagipfels infolge der Corona-Krise fällt ihm eine noch größere Bedeutung zu. Die
Covid-19 hat viel Unsicherheit und Leid verursacht, aber die Nachwirkungen der Krise bieten die Chance, mit alten Gewohnheiten zu brechen und eine gleichermaßen nachhaltige wie wettbewerbsfähige Wirtschaft aufzubauen, schreiben Frans Timmermans und Bertrand Piccard (Solar Impulse 2, re.). Ein „Weiter so!“ als Rettungspaket kann nicht die Antwort sein. Statt verzweifelt zu versuchen, zum Zustand vor der Coronakrise zurückzukehren, sollte unser Ziel eine andere, bessere Wirtschaft sein.
Der Preis der US-Referenzsorte WTI zur Lieferung im Mai durchbrach am 20.04.2020 einen Negativrekord nach dem anderen und sank schließlich unter Null. Hintergrund ist neben der Coronavirus-Pandemie, dass die Mai-Verträge nur noch bis Dienstag verkauft werden können, die Erdöl-Lager aber nahezu voll sind, wie zahlreiche Medien, unter anderen auch
Einem Team von Wissenschaftlern aus der Abteilung
Der Schmetterlingseffekt ist ein Gedankenexperiment darüber, wie eine kleine Veränderung in einem System – ein Schmetterling, der mit den Flügeln schlägt – sich durch komplexe, miteinander verbundene Systeme ausbreiten und schließlich zu größeren Ereignissen kaskadieren kann, wie ein Tornado in Oklahoma. Obwohl es durch den Film Jurassic Park von 1993 populär gemacht worden sei, sei es nicht so weit hergeholt, wie es sich anhöre, schrieben Dominick A. DellaSala, William J. Ripple und Franz Baumann am 20.04.2020 in
Die Meinungsverschiedenheit könnte sich zur Regierungskrise auswachsen: Während die SPD auf dem Weg in die (grüne) Wasserstoff-Industrie schneller vorangehen will, bremst die CDU. SPD-Fraktionschef Rolf Mützenich warf der Koalitionspartnerin am 19.04.2020 in der ARD ganz generell Dauer-Bremsen vor. Sein Energieexperte Bernd Westphal hatte schon 17.04.2020 der
Die Verkehrswende in Deutschland hat begonnen: Bei Fernreisen im Inland setzen die Bundesbürger im langfristigen Vergleich immer stärker auf die klimaschonende Eisenbahn. Dies zeigen Daten des Statistischen Bundesamtes, die das gemeinnützige Verkehrsbündnis
„Fridays for Future“ ist der Inbegriff einer globalen Klimaschutz-Bewegung. Aus einer Aktion der schwedischen Schülerin Greta Thunberg hat sich in kurzer Zeit eine weltweite Bewegung entwickelt. Klimaschutz steht ganz oben auf der Agenda, egal ob in Wirtschaft oder Wissenschaft, in Ministerien oder Medien. Ein großes Verdienst. Doch was tun? Statt konstruktiver Lösungen gibt es immer aggressivere Diskussionen. Alle wissen es besser, alle haben die Wahrheit für sich gepachtet. Das bringt uns nicht weiter. Jetzt heißt es loslegen – und die Wissenschaftlerin und Bestsellerautorin Claudia Kemfert erklärt wie. Ihr Buch „Mondays for Future“ erscheint am 21.04.2020 bei 