„Sind wir noch zu retten?“ – Der Klima-Appell des Dalai Lama an die Welt

Gemeinsam unsere Umwelt schützen! Ein Weckruf gegen Stillstand und Ignoranz

Wie geht es unserem Planeten? Trockenheit, Dürre und Waldbrände richten verheerende Schäden an. Klimaflüchtlinge ertrinken im Meer. Das Artensterben nimmt erschreckende Ausmaße an. Der Klimawandel lässt sich nicht mehr wegdiskutieren – schließlich steht das Überleben der Menschheit auf dem Spiel! Das neue Buch des Dalai Lama mit Vor- und Nachwort von Franz Alt: Wie die Menschheit die Kontrolle verliert und was wir jetzt gemeinsam für den Umweltschutz tun müssen. Sind wir noch zu retten? Der aufrüttelnde „Klima-Appell des Dalai Lama an die Welt“, erschienen am 12.03.2020 im Benevento-Verlag. weiterlesen…

„Never waste a good crisis“

„Macht es besser als vorher“

Manchmal, wenn man in diesen Tagen in den Pausen des Homeoffice auf den Balkon tritt und in den Himmel schaut, dann sieht man – Blau. Ein wunderbar leichtes Frühlingsblau. Erst auf den zweiten oder dritten Blick fällt einem auf, was da nicht ist: Kein einziger Kondensstreifen zieht sich über den Himmel. Es fliegen ja kaum noch Flugzeuge. Wegen des Coronavirus wird die Wirtschaft weltweit heruntergefahren. Doch irgendwann ist das wieder vorbei – und dann muss der Klimaschutz wirklich ernst genommen werden. Eine Zeit-Kolumne von weiterlesen…

„Solardeckel streichen – wirtschaftliche Impulse setzen!“

2.000 Energieunternehmen schickenen offenen Brief an Kanzlerin

Rund 2.000 Unternehmen aus der Energiebranche appellierten am 24.03.2020 in einem offenen Brief dringend an Bundeskanzlerin Angela Merkel, den voraussichtlich im Sommer dieses Jahres erreichten 52 Gigawatt-Förderdeckel für die Errichtung neuer Solardächer schnellstmöglich zu streichen. Ein Gesetzgebungsverfahren zur Abschaffung des Solardeckels müsse „umgehend eingeleitet“ werden. Der Bundesverband Solarwirtschaft (BSW) und der Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) übermittelten gemeinsam ein entsprechendes Schreiben ans Bundeskanzleramt. weiterlesen…

Neue Form der Solarthermie

Graphen-Folie bietet neue Möglichkeiten effizienter Wärmeenergie-Gewinnung

rscher des Zentrums für Translationale Atomaterialien der Swinburne University of Technology im australischen Melbourne (CTAM) haben eine hocheffiziente Folie entwickelt, die Sonnenlicht mit minimalem Wärmeverlust absorbiert und sich in offener Umgebung schnell auf bis zu 83°C erwärmt. Der Graphen-Metamaterial-Film hat großes Potenzial für den Einsatz bei der Solarthermie, der Thermophotovoltaik (direkte Umwandlung von Wärme in Elektrizität),der solaren Meerwasserentsalzung, der Abwasserbehandlung, bei Lichtquellen und Fotodetektoren – so eine Veröffentlichung am 13.03.2020 in Nature Communications. weiterlesen…

Kommunen als Vorbild für Verkehrswende in Deutschland

In Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen und NRW entwickeln Forscher ökologischere Mobilität

„Um die Verkehrswende in Deutschland zu erreichen, muss die Anzahl der Autos verringert und der öffentliche Personennahverkehr ausgebaut werden. Das setzt viele Kommunen unter Druck, weil sie nicht wissen, wie sie das schaffen sollen“, erklärt Prof. Andreas vom Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung (WZB). Für drei Kommunen sollen deshalb modellhaft Maßnahmenpakete entwickelt werden, die Akteure schulen und beim Erreichen der Ziele unterstützen. Knie erklärt: „Mit diesen Ansätzen wollen wir in diesen Städten 50 Prozent weniger Autos und 50 Prozent weniger gefahrene Kilometer in fünf Jahren erreichen.“ Die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) fördert das Vorhaben fachlich und finanziell mit 120.000 Euro. weiterlesen…

DEval-Bericht: Anpassung an Klimawandel 

Besonders gefährdete Länder erhalten weniger deutsche Mittel als erwartet

Überflutungen, Wirbelstürme, steigende Meeresspiegel: Entwicklungsländer sind von den Folgen des Klimawandels besonders betroffen. Deutschland unterstützt die Länder dabei, sich an diese Folgen anzupassen. Allerdings bekommen besonders gefährdete Länder wie kleine Inselstaaten deutlich weniger deutsche Mittel, als zu erwarten wäre. Das zeigt ein Bericht vom 25.03.2020 des Deutschen Evaluierungsinstituts der Entwicklungszusammenarbeit (DEval). weiterlesen…

AGEB legt Bericht zum Energieverbrauch 2019 vor

Deutlicher Verbrauchsrückgang – Anteil kohlenstoffreicher Energieträger sinkt

Der Energieverbrauch in Deutschland ging 2019 auf 12.832 Petajoule (PJ) oder 437,8 Millionen Tonnen Steinkohleneinheiten (Mio. t SKE) zurück und lag damit um 2,1 Prozent unter dem Niveau des Vorjahres. Für den Verbrauchsrückgang sorgten, wie die Arbeitsgemeinschart Energiebilanzen (AGEB) in ihrem jetzt veröffentlichten Jahresbericht 2019 ausführt, weitere Verbesserungen bei der Energieeffizienz, Verschiebungen im Energiemix sowie ein konjunkturell bedingter Rückgang des Energieverbrauchs in der Industrie. Verbrauchssteigernd wirkten die etwas kühlere Witterung sowie die Zunahme der Bevölkerung. Die verbrauchssenkenden Faktoren wirkten sich jedoch deutlich stärker aus als die verbrauchssteigernden. Bereinigt um den Einfluss der Witterung sowie Lagerbestandsveränderungen wäre der Energieverbrauch nach Berechnungen der AG Energiebilanzen sogar um 2,4 Prozent gesunken. weiterlesen…

ISE: Fassaden „Wärmewände“

Projekt ArKol: Wärmepotenzial von Fassaden erschließen

Etwa 40 Prozent der Primärenergie in Deutschland werden heute für Raumwärme und Trinkwassererwärmung eingesetzt. Zu einem Gelingen der Wärmewende könnten Fassaden als „Wärmewände“ einen Beitrag liefern, der bislang wenig Beachtung gefunden hat. Ein Forschungskonsortium unter Leitung des Fraunhofer-Instituts für Solare Energiesysteme ISE hat im Projekt »ArKol« zwei neuartige solarthermische Fassadenkollektoren entwickelt, die architektonisch ansprechend einen integralen Bestandteil der Fassade darstellen: einen Streifenkollektor und eine solarthermische Jalousie. (Foto: Die Jalousie ist insbesondere für Gebäude mit großen Glasfassaden geeignet. – © Fraunhofer ISE) weiterlesen…

Polkappen schmelzen extrem

Grönland und Antarktis schrumpften in 30 Jahren sechsmal schneller als erwartet

Einem neuen Bericht zufolge verlieren Grönland und die Antarktis sechsmal schneller Eis als in den 90er Jahren – das stimmt mit dem ungünstigsten Klimaerwärmungs-Szenario des Weltklimarats überein. In zwei getrennten Papieren in Nature veröffentlichte Ergebnisse zeigen, dass Grönland und die Antarktis zwischen 1992 und 2017 6,4 Billionen Tonnen Eis verloren haben – was den globalen Meeresspiegel um 17,8 Millimeter ansteigen lässt. Das berichtet die europäische Raumfahrtorganisation ESA auf ihrer Webseite. weiterlesen…

„Eckpfeiler für Energiewende und Klimaschutz“

Baden-Württemberg unterstützt Ausbau der tiefen Geothermie

Um die Ziele des Klimaschutzgesetzes zu erreichen, sind massive Einsparungen bei den Treibhausgasemissionen aus der Energiebereitstellung notwendig. Die baden-würtembergische Landesregierung bekräftigt die Rolle der tiefen Geothermie als wichtigen Baustein der Energiewende für eine nachhaltige Wärme- und Stromerzeugung. Sie unterstützt den Ausbau der tiefen Geothermie im Land und will sich dafür engagieren, die Rahmenbedingungen für den wirtschaftlichen Einsatz der tiefen Geothermie zu verbessern. Das hat das Kabinett in seiner Sitzung am Dienstag, 24.03.2020, beschlossen. weiterlesen…