Projekt DELFIN arbeitet an leichteren Wasserstofftanks

Bisher zu schwer und zu teuer

Die Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung will mit BMVI-Hilfe die Wasserstoffmobilität fördern. Brennstoffzellenfahrzeuge gelten als besonders umweltfreundlich. Ihr Einsatz als alternatives Antriebskonzept im Verkehr ist im Vergleich zu anderen Technologien wie Batterie oder klassischer Verbrennungsmotoren wegen der noch deutlich höheren Kosten derzeit aber noch nicht wettbewerbsfähig. Die hohen Kosten der – bisher auch noch zu schweren – Drucktanks für die Wasserstoffspeicherung stellen eine wesentliche Barriere für den Markthochlauf dar. weiterlesen…

Erneuerbare-Startups gesucht

Neue Geschäftsmodelle für die Energiewende

Kaum eine andere Branche bringt so viele innovative Startups hervor, wie die moderne Energiewirtschaft. Für einen Startup-Pitch auf dem BEE Neujahrsempfang werden nun die Erneuerbare Energien-Newcomer des Jahres 2019 gesucht. Bereits im vergangenen Jahr konnten sich junge Unternehmen mit innovativen Geschäftsmodellen für den Startup-Pitch auf dem Neujahrsempfang des Bundesverbands Erneuerbare Energie e.V. (BEE) bewerben. In fünfminütigen Kurzvorstellungen präsentierten sie ihre Geschäftsideen und zeigten, wie sie die Energiewelt mit innovativen Geschäftsmodellen positiv verändern sowie die Energiewende smart voranbringen können. weiterlesen…

Virtuelles „Institut Strom zu Gas und Wärme“

Flexible Technologien für Strom aus Erneuerbaren Energien

Im Virtuellen Institut „Strom zu Gas und Wärme“ arbeitet ein Konsortium aus Forschungseinrichtungen an adaptiven Technologiemaßnahmen für das Strom-, Gas- und Wärmesystem. Die Ergebnisse aus drei Jahren Forschungsarbeit wurden jetzt veröffentlicht – inklusive Handlungsempfehlungen für Kommunen. Eine lautet: Power-to-X-Anlagen integrieren, um das Stromnetz zu entlasten. Sebastian Hagedorn von Fraunhofer UMSICHT gibt einen Überblick über die Ergebnisse des kollektiven Forschungsprojekts. weiterlesen…

Gute Nachrichten aus Finnland für AKW-Gegner

taz: „Wieder ein AKW-Bau verschoben“

Finnland setze zwar immer noch auf Atomenergie, mit Russland als Partner. Aber „so richtig klappt das nicht“, schrieb taz-Skandinavien-Korrespondent Reinhard Wolff am 02.01.2018 – und nannte das „eine gute Nachricht für Anti-AtomenergieAtomkraft-Aktive“: Der finnische Betreiber Fennovoima des geplanten AKW Hanhikivi 1 nahe dem nordwestfinnischen Pyhäjoki hat nämlich Ende 2018 mitgeteilt, dass sich die Fertigstellung von Hanhikivi 1 bis 2028 verzögern wird. weiterlesen…

„Schub für die Energieeffizienz“

Fraunhofer ISE-Ausgründung Mondas mit neuer Monitoring- und Analysesoftware

Nach intensiver Entwicklung am Freiburger Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE brachte das ausgegründete Unternehmen Mondas laut einer Medienmitteilung vom 12.12.2018 eine neuartige Analytic Software auf den Markt. Zielgruppe für die Anwendung seien Hersteller, Betreiber und Wartungsfirmen, die sehr viele und räumlich weit verteilte Energie- und Versorgungsanlagen warten müssten und hierbei Kosten sparen möchten. Typische Anlagen wären Blockheizkraftwerke und Photovoltaikanlagen, aber auch Druckluftstationen oder Kältemaschinen. TGA-Planer könnten mit der IoT-Software Mondas die Inbetriebnahme der geplanten Gebäude deutlich beschleunigen. weiterlesen…

2018: Erneuerbare überstiegen 40 Prozent

Öffentliche Nettostromerzeugung in Deutschland: 16% Plus für Solar, +5,4 für Wind

Wissenschaftler des Fraunhofer-Instituts für Solare Energiesysteme ISE haben die Jahresauswertung zur Stromerzeugung in Deutschland 2018 vorgelegt. Danach verzeichnete die Solarenergie mit einem Plus von 16 Prozent den größten Zuwachs, vor der Windenergie mit 5,4 Prozent. Die Nettostromerzeugung aus Kohle, Gas und Wasserkraft nahmen dagegen ab. Der Anteil aller Erneuerbaren Energiequellen an der öffentlichen Nettostromerzeugung, d.h. am Strommix, der tatsächlich aus der Steckdose kommt, lag bei 40,4 Prozent. weiterlesen…

Klimapolitik verringert Ungleichheit in ärmeren Ländern

MCC-Studie untersucht Verteilungswirkung für CO2-Preisreform für über 80 Länder

Die öffentliche Akzeptanz einer CO2-Steuerreform hängt vor allem von ihren Auswirkungen auf die ärmeren Bevölkerungsgruppen ab. Eine am 12.12.2018 veröffentlichte Studie von Forschern des Mercator Research Institute on Global Commons and Climate Change (MCC), zusammen mit der Technischen Universität Berlin (‚TU-Department Economics of Climate Change), der wirtschafts- und sozialwissenschaftlichen Fakultät der Universität Potsdam, sowie dem Potsdam Institut für Klimafolgenforschung (PIK) untersucht die direkten und indirekten Verteilungswirkungen einer CO2-Preisreform auf fossile Energieträger für 87 Länder mit niedrigem und mittlerem Einkommen. weiterlesen…

2018 wärmstes Jahr in Deutschland seit Messbeginn 1881

Acht der neun heißesten Jahre lagen nach 2000

„Ganz im Zeichen des Klimawandels“, sah DWD-Pressesprecher Andreas Friedrich laut einer Medienmitteilung das Jahr 2018 – denn es habe sich nicht nur als das wärmste und sonnigste Jahr seit Beginn regelmäßiger Aufzeichnungen präsentiert, sondern auch als eines der niederschlagsärmsten. Von April bis November verliefen alle Monate ausnahmslos zu warm, zu trocken und sonnenscheinreich, wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) nach ersten Auswertungen der Ergebnisse seiner rund 2.000 Messstationen am 28.12.2018 meldete. Aber viel bedeutender: Acht der neun wärmsten Jahre in Deutschland liegen innerhalb des 21. Jahrhunderts. Das kann kein Zufall sein. weiterlesen…

„Grüne Gemütlichkeit“

Heizen mit Erneuerbaren Energien

Fast die Hälfte des deutschen Endenergieverbrauchs für Wärme wird durch den Einsatz von Erdgas zur Verfügung gestellt. Öl und Kohle tragen 23 Prozent dazu bei, während die Erneuerbaren Energien 11,5 Prozent ausmachen. Vor allem die Bioenergie übernimmt bei grüner Wärmeversorgung eine tragende Rolle. Gemessen am gesamten Endenergieverbrauch der Sektoren Strom, Wärme und Verkehr haben Wärme und Kälte einen Anteil von 49,6 Prozent (ohne Strom). Um die Treibhausgasemissionen langfristig zu senken, muss neben verstärkter Energieffizienz die erneuerbare Wärme deutlich ausgebaut werden, wie die Agentur für Erneuerbare Energien in ihrer Pressemitteilung vom 28.12.2018 – hier im Wortlaut – schrieb: weiterlesen…

Europa kann Energiewende bis 2050 vollenden

Neue Studie: 100% Erneuerbare Energie in ganz Europa ist kostengünstiger als derzeitiges Energiesystem – vor 2050 Emissionen auf Null

Bis 2050 soll Europa klimaneutral werden. Dass die vollständige Energiewende in der EU tatsächlich umsetzbar ist, haben Forscher mit dem Ergebnis untersucht, dass 100 Prozent Erneuerbare möglich und kostengünstig sind – und den Arbeitsmarkt ankurbeln. Ende November hatte Miguel Arias Cañete, Klimakommissar der Europäischen Union, die neue EU-Klimastrategie 2050 vorgestellt, am 12.12. Hans-Josef Fell bei der COP24 (siehe solarify.eu/100-ee-in-ganz-europa-kostenguenstiger-als-aktuelles-energiesystem). Joschua Katz listete am 28.12.2018 für energiezukunft die Ergebnisse der Studie noch einmal auf. weiterlesen…