„Möglicherweise gutes Jahr für Bewusstseinswandel“

Klimaforscher Schellnhuber über 2018

2018 seien die Emissionen weltweit leider gestiegen, sagte der Klimaforscher Hans Joachim Schellnhuber im Deutschlandfunk. Doch bei den Menschen habe ein Bewusstseinswandel eingesetzt. Sie hätten die Gefahren des Klimawandels erkannt und wollten sie nicht länger hinnehmen. Der frühere Direktor des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK) im Gespräch mit Deutschlandfunkredakteur Philipp May. weiterlesen…

Klimawandel vor 4.000 Jahren

Zerstörtes erstes Weltreich der Geschichte

Vasile Ersek, leitender Dozent für Physische Geographie der Universität von Northumbrien, Newcastle, schrieb für The Conversation über die Entdeckung neuer Beweise für eine Dürre, die das Akkadische Reich vor 4.000 Jahren beendete. Die Arbeit wurde einer Medienmitteilung der Universität zufolge unter dem Titel „Precise timing of abrupt increase in dust activity in the Middle East coincident with 4.2 ka social change“ in den Proceedings of the National Academy of Sciences of the United States of America prubliziert. weiterlesen…

Lasst unsere Kinder stolz auf uns sein

Hitze, Brände, Stürme, Fluten: 2018 war kein gutes Jahr fürs Klima. 2019 kann besser werden. Es liegt nur an uns. Ein Gastbeitrag von Johan Rockström

Der 1,5-Grad-Bericht des Weltklimarates, der im Herbst veröffentlicht wurde, hat es noch einmal deutlich gemacht: Wenn wir die Klimakrise aufhalten wollen, müssen wir uns beeilen – und wir müssen unsere Lebensweise ganz grundlegend verändern. Kann uns das überhaupt noch gelingen? Ja, sagt Johan Rockström, Direktor des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung. Ein Plädoyer für Optimismus in Zeiten der Klimakrise – erschienen in Zeit-online. (Foto: Sonne über den bayerischen Osterseen – © Dieter Fichtner für Solarify) weiterlesen…

Photovoltaik-Trend Tandemsolarzellen

Wirkungsgradrekord für Mehrfachsolarzelle auf Siliciumbasis

Siliciumsolarzellen dominieren heute den Photovoltaikmarkt aber die Technologie nähert sich dem theoretisch maximalen Wirkungsgrad an, der mit Silicium als alleinigem Absorbermaterial erreicht werden kann. Tandemsolarzellen ermöglichen durch die Kombination von mehreren Absorbermaterialien eine deutlich bessere energetische Nutzung des Sonnenspektrums. Aufgrund des höheren Wirkungsgradpotenzials könnten sie nach Ansicht der Forscher des Fraunhofer ISE die Basis der künftigen Solarzellengeneration sein. (Foto: © Fraunhofer ISE; A.Wekkeli) weiterlesen…

2018 Ausnahmejahr der Energiewende – aber mit gemischter Bilanz

Agora Energiewende mit Jahresrückblick

Der Thinktank Agora Energiewende veröffentlichte seinen Jahresrückblick: Die Erneuerbaren Energien verzeichneten laut einer Medienmitteilung 2018 Rekorderträge und lieferten erstmals so viel Strom wie Kohle. Die Treibhausgasemissionen gingen stark zurück, dieser Trend ist aber nicht nachhaltig. Die Steinkohleverstromung sank auf den niedrigsten Stand seit 1949. Der Zubau der Windkraft brach drastisch ein, die Photovoltaik kommt langsam zurück. weiterlesen…

Öko-Motoren für Ozeanriesen

Rostocker Caterpillar-Werk baut neue Generation von Schiffsturbinen

Die Bestimmungen zur Reduzierung der Schadstoffemissionen in der Schifffahrt sind spürbar verschärft worden. So wird das gegenwärtige Limit für Schwefel im Schiffsdiesel von 3,5 Prozent ab 2020 auf 0,5 Prozent gesenkt. Daher werden neue Schiffe immer häufiger mit Dual-Fuel-Motoren ausgerüstet, die entweder mit Schiffsdiesel oder Flüssiggas (LNG) betrieben werden können, schreibt Thomas Schwandt am 03.01.2018 in der Schweriner Volkszeitung. Einer der führenden Hersteller dieser Antriebe ist die Rostocker Caterpillar Motoren GmbH & Co. KG. weiterlesen…

Schutz der Ozeane durch Freiwillige Selbstverpflichtungen

IASS-Wissenschaftler schlagen globales Register und einheitliches Monitoring vor

Die Ozeane sind für den Erhalt unserer menschlichen Lebensgrundlagen eine wichtige Ressource. Ihr Schutz ist eines der 17 UN-Nachhaltigkeitsziele, die zusammen die Agenda 2030 bilden. Um das Ziel Nummer 14, also die nachhaltige Nutzung und Entwicklung der Weltmeere, zu erreichen, wurden in den vergangenen Jahren viele freiwillige Selbstverpflichtungen getroffen – vor allem von Regierungen, aber auch im privaten Bereich, von der Wissenschaft und Nicht-Regierungsorganisationen. Zwei Wissenschaftler des IASS, Barbara Neumann und Sebastian Unger, haben diese freiwilligen Selbstverpflichtungen untersucht. weiterlesen…

Innovationspreis für klimafreundliche Methanspaltung

KIT Ineratec erhält Sonderpreis für innovative Start-ups

Energie aus Erdgas ohne klimaschädliche CO2-Emissionen: Das verspricht eine neue Technologie, die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) und des Institute for Advanced Sustainability Studies (IASS) in Potsdam in einem gemeinsamen Forschungsprojekt entwickelt haben. Das hauptsächlich aus Methan bestehende Erdgas wird dabei in Wasserstoff und festen Kohlenstoff umgewandelt. Für ihre Arbeit haben die Forscher nun den Innovationspreis der Deutschen Gaswirtschaft erhalten. Erfolgreich war das KIT außerdem beim erstmals vergebenen Sonderpreis für innovative Start-ups: Diesen erhält Ineratec, ein Spin-off der Forschungsuniversität. (Foto: Der Versuchsreaktor zur Methanspaltung ist Teil des Flüssigmetalllabors am KIT © Amadeus Bramsiepe, KIT) weiterlesen…

Synthetische Kraftstoffe: bekannt – aber noch lange nicht Allgemeingut

Klimafreundlicher Verkehr wäre möglich

Unter dem Titel „Energiewende und nachhaltiges Wirtschaften“ beschäftigt sich ein zum Teil auf einer Medienmitteilung der Bosch AG beruhender Text des BMBF aus dem Jahr 2018 mit Designer-Fuels: „Nicht nur Elektroautos können dazu beitragen, dass die Luft in unseren Städten sauberer wird. Auch mit synthetischen Kraftstoffen kann der Schadstoffausstoß reduziert werden.“ Aus Erneuerbarem Strom, Wasserstoff und CO2 gewonnene synthetische Kraftstoffe – auch E-Fuels genannt – könnten wie Benzin oder Diesel in Verbrennungsmotoren vollständig oder teilweise eingesetzt werden. weiterlesen…

Neues von Hybrid-Perowskiten

Lichtreflexionen auf Rekombinationsmechanismen in Solarzellenmaterialien

Hybrid-Perowskite sind spektakulär effiziente Materialien für die Photovoltaik. Nur wenige Jahre nach der Herstellung der ersten Solarzellen haben sie bereits einen Solarwirkungsgrad von mehr als 22 Prozent erreicht. Interessanterweise werden die grundlegenden Mechanismen, die für diese hohe Effizienz verantwortlich sind, immer noch heftig diskutiert. Zwei Veröffentlichungen in den US-Zeitschriften ACS Energy Letters und Advanced Energy Materials. weiterlesen…