„Anlass zu großer Sorge“
Reden von Marlehn Thieme und Helen Clark
Marlehn Thieme, die Vorsitzende des Rates für Nachhaltige Entwicklung (RNE), hat zur Eröffnung der 18. Jahreskonferenz im Berliner Tempodrom auf Lücken in der deutschen Nachhaltigkeitspolitik hingewiesen. „Ohne falschen Alarmismus müssen wir feststellen: Wir haben Anlass zu großer Sorge“, sagte Thieme. Die Einbrüche an biologischer Vielfalt seien erschreckend. „Wer Bienen und Böden vernichtet, handelt gegen die Würde des Menschen, gegen die Interessen nachfolgender Generationen“. Gleichzeitig dankte Thieme Helen Clark, denn die ehemalige neuseeländische Premierministerin und frühere Leiterin des UN-Entwicklungsprogramms UNDP hatte die internationale Expertengruppe geleitet, die in einem Peer Review die Deutsche Nachhaltigkeitspolitik begutachtet hat. Clark überreichte den Peer Review Bundeskanzlerin Angela Merkel. weiterlesen…
Jedes Jahr werden von den G7-Staaten mindestens 100 Milliarden US-Dollar für die Förderung und den Verbrauch von Öl, Gas und Kohle ausgegeben, so eine am 04.06.2018 veröffentlichte, breit angelegte Studie. Dies geschieht trotz der Zusage aller G7- und G20-Mitglieder, die Subventionierung fossiler Brennstoffe bis 2025 einzustellen, wie
Der hohe CO2-Ausstoß in unsere Atmosphäre hat negative Auswirkungen auf das wichtigste Nahrungsmittel für die Hälfte der Weltbevölkerung: den Reis. Auch dessen Verdrängung durch Anbau von Biokraftstoffen und Tierfutter lässt die Ärmsten hungern. In welchem Ausmaß Kohlendioxid die Reispflanzen beeinträchtigt, hat jetzt ein internationales Forscherteam untersucht. Die Ergebnisse der Forscher fasste
Obwohl seine dena (Deutsche Energie-Agentur) in staatlichem Besitz ist, las ihr Geschäftsführer Andreas Kuhlmann anlässlich der der am 04.06.2018 in Berlin präsentierten
Unbemannte Flugzeuge geben neue Einblicke in das Entstehen von kleinsten Partikeln in der Arktis. Wissenschaftler untersuchen laut einer
Die Photosynthese ist der wohl komplexeste Prozess, für den die horizontale Übertragung von genetischem Material bislang beschrieben wurde. Mikrobiologen vom
Seit 2011 und damit dem Jahr des Reaktorunfalls von Fukushima konnten fast alle Länder ihre Ökostrom-Erzeugung deutlich ausbauen. Am stärksten war die Entwicklung im Saarland und in Schleswig-Holstein, die mit einem Wachstum um 141 bzw. 131 Prozent den im Land produzierten Strom aus Wind, Sonne, Biomasse und Co. in nur fünf Jahren deutlich mehr als verdoppeln konnten. Dies zeigen neue Daten, die in einem aktualisierten
Physiker der