Chinesische Forscher machen E-Fuel aus CO2 und H2O

Effiziente Umwandlung von Kohlendioxid und Wasser in Kraftstoffe

Jingdong Lin von der Xiamen University, China, und Kollegen haben laut der Fachzeitschrift ChemSusChem vom 14.11.2017 einen einfachen und hocheffizienten Weg zur Alkanherstellung unter Verwendung von CO2 und Solarenergie gefunden. Sie koppelten direkt photokatalytische Wasserspaltung und thermokatalytische Hydrierung von CO2 an einem bifunktionellen Au-Ru/TiO2-Katalysator mit aktiven Stellen für photokatalytische Wasserspaltung und thermokatalytische Hydrierung von CO2 zur Umwandlung von CO2-H2O in Kraftstoffe. weiterlesen…

Saisonale unterirdische Wärmespeicher ersetzen Kohlekraftwerke

Nationales Symposium zur „Energiespeicherung im geologischen Untergrund“ an der Uni Kiel

Der aus Klimaschutzgründen dringend notwendige Umbau des Energieversorgungssystems hin zu Erneuerbaren Energiequellen bringt nicht nur die Herausforderung eines stark fluktuierenden Energieangebotes mit sich, sondern wirft auch das Problem auf, wie die erforderlichen Energiemengen für den Wärme- und Mobilitätssektor (die derzeit ungefähr die dreifache Energiemenge des Stromsektors benötigen) ohne massive Umweltauswirkungen nachhaltig dargestellt werden können. Am 28.11.2017 trafen sich rund 100 Fachleute in Kiel, um sich aus Anlass der Fortführung des Projekts ANGUS über den Status quo und über zukünftige Bedarfe an unterirdischen Energie- und Wärmespeichern auszutauschen. weiterlesen…

Mit Hühnerkot Strom erzeugen

Israelische Forscher verwandelten Geflügelmist als erneuerbare Energiequelle in Kohle

Kein schlechter Witz: Eine soeben im Wissenschaftsjournal Applied Energy veröffentlichte Studie der Ben-Gurion Universität (BGU) aus Israel zeigt, dass Hühnermist eine Zukunft als Brennstoff für Wärme und Elektrizität haben kann. Behandelte Exkremente von Truthähnen, Hühnern und anderem Geflügel könnten, wenn sie in brennbare feste Biomasse umgewandelt werden, etwa 10 Prozent der Kohle ersetzen, Die könnte zur Stromerzeugung verwendet werden, wodurch Treibhausgase reduziert würden. weiterlesen…

EWE plant in unterirdischer Gaskaverne größte Batterie der Welt

Oldenburger Energieversorger setzt auf Redox-Flow-Prinzip – gespeicherte Strommenge könnte Berlin eine Stunde versorgen

„EWE will mit dem Projekt brine4power die nach eigenen Angaben größte Batterie der Welt mit einer Kapazität von 120 Megawatt bauen. Mitte der Woche meldete das Unternehmen einen wichtigen Zwischenerfolg“, schrieb am im Portal pv magazine. „Es ist sicher noch zu früh, um von einem Durchbruch zu sprechen“, sagte Peter Schmidt, Geschäftsführer des ausführenden Tochterunternehmens EWE Gasspeicher GmbH in Berlin. „Wir haben aber bei der Entwicklung der solebasierten Batterie einen wichtigen Meilenstein erreicht, weil eine der zentralen Schlüsselkomponenten in aktuellen Tests alle Anforderungen erfüllt hat.“ weiterlesen…

Carbon2Chem®-Konferenz in Düsseldorf – Vorträge 3

Nachhaltige chemische Konversion in Industrie – 3

Carbon2Chem - Foto © Gerhard Hofmann, Agentur Zukunft für Solarify 20160627Im Verbundprojekt Carbon2Chem® (s. solarify.eu/co2-als-rohstoff-carbon2chem) werden auf der Basis katalytischer Verfahren Technologien für chemische Synthesen entwickelt, mit denen Hüttengase aus der Stahlproduktion in marktfähige Chemieprodukte oder Treibstoffe umgewandelt werden. Im Rahmen der 1. Konferenz zur nachhaltigen chemischen Konversion in der Industrie am 20. und 21. 11.2017 in Düsseldorf befassten sich zahlreiche Referenten mit der Problematik. Solarify fasst einige der Beiträge zusammen. Es folgen Torsten Müller (Fraunhofer UMSICHT), Wiebke Lüke (thyssenkrupp), Dorit Wolf (evonik), Jakob Burger (TU München), Görge Deerberg (Fraunhofer UMSICHT), Markus Ziegmann (Siemens). weiterlesen…

Carbon2Chem®-Konferenz in Düsseldorf – Vorträge 2


Nachhaltige chemische Konversion in Industrie – 2

Carbon2Chem - Foto © Gerhard Hofmann, Agentur Zukunft für Solarify 20160627Im Verbundprojekt Carbon2Chem® (s. solarify.eu/co2-als-rohstoff-carbon2chem) werden auf der Basis katalytischer Verfahren Technologien für chemische Synthesen entwickelt, mit denen Hüttengase aus der Stahlproduktion in marktfähige Chemieprodukte oder Treibstoffe umgewandelt werden. Im Rahmen der 1. Konferenz zur nachhaltigen chemischen Konversion in der Industrie am 20. und 21. 11.2017 in Düsseldorf befassten sich zahlreiche Referenten mit der Problematik. Solarify fasst einige der Beiträge zusammen. Es folgen Andreas Frey (Linde), Markus Oles (thyssenkrupp), Karen Perrey (Covestro) und Zea Strassberger (Akzo Nobel). weiterlesen…

Ernst Haage-­Preis verliehen


MPI CEC überreicht erneut Wissenschafts-­Preis im Schloss Broich

Das Mülheimer Max-­Planck-­Institut für Chemische Energiekonversion (MPI CEC) zeichnete am Donnerstag, dem 23.11.2017, im Schloss Broich in Mülheim zwei herausragende Wissenschaftler für wichtige Fortschritte im Bereich der chemischen Energiespeicherung mit dem Ernst Haage-­Preis aus. Der ­Preis ging an PD Dr. Harald Oberhofer (37) – den ­Doktorandenpreis erhielt Dr. Patricia Rodríguez-­Maciá, Christine Leenen erhielt den Auszubildenden-­Preis. weiterlesen…

E-Auto doch sauberer als Verbrenner?

manager magazin hat nachprüfen lassen: Darum ist ein fetter Tesla sauberer als ein kleiner Ford

In der Gunst des Publikums erlebt das Elektroauto gerade ein rasantes Auf und Ab. Mal gilt es als idealer Ausweg aus Klimakrise und Abgasskandal, Fahrspaß inklusive. Doch kaum reagiert die Industrie auf politischen Druck mit einem wahren Feuerwerk an neuen Strom-Modellen, macht sich vermehrt Skepsis breit. Wie umweltschädlich oder -freundlich ist es nun unterm Strich, beispielsweise einen reichweitenstarken Zwei-Tonnen-Luxuswagen von Tesla Börsen-Chart zeigen mit Batterieantrieb durch die Gegend zu kutschieren? Wäre nicht zumindest ein kleiner Benziner die sauberere Variante? Das manager-magazin.de hat diese Fragen in einem Dreiteiler untersucht – Ausschnitte. weiterlesen…

E-Fuels notwendig für EU-Klimaziele

E-Fuels senken Kohlendioxid massiv im gesamten Verkehr – Politik sollte strategische Agenda erstellen

E-Fuels aus erneuerbaren Quellen sind notwendig, um die EU-Klimaschutzziele des Verkehrssektors zu erreichen; der Endenergiebedarf aller Verkehrsträger der EU im Jahr 2050 wird selbst in einem stark batterieelektrifizierten Verkehrsszenario zu mehr als 70 Prozent von E-Fuels gedeckt werden; die derzeit noch hohen Kosten für E-Fuels werden sinken. Das sind die Kernaussagen der am 08.11.2017 in Berlin präsentierten Studie „E-Fuels – The potential of electricity-based fuels for low emission transport in the EU“ von dena und Ludwig-Bölkow-Systemtechnik (LBST) im Auftrag des VDA. (Titel: dena/LBST/VDA-E-Fuels-Studie – © dena, Ludwig Bölkow Systemtechnik) weiterlesen…

Neue Generation von Festkörperakkus

Leistungsfähigere und sicherere Batterien

Forscher der Empa und der Universität Genf (UNIGE) haben einer Medienmitteilung von Aurélie Kuntschen folgend einen Prototypen einer neuartigen Natrium-Festkörperbatterie entwickelt, einer kostengünstigeren Alternative zu Lithium. Nachzulesen sind diese Forschungsergebnisse in der Zeitschrift Energy and Environmental Science. weiterlesen…