Kompensationsanlage soll EE-Strom stabilisieren

Anzahl der Einzelanlagen verringern

Forscher der der Friedrich-Alexander-Universität (FAU) Erlangen-Nürnberg entwickeln gemeinsam mit Partnern aus Wissenschaft, Energieversorgung und Wirtschaft eine sogenannte hybride Kompensationsanlage – eine Verbindung von Energiespeicher und leistungsfähigem Umrichter, der den Signalverlauf im Stromnetz beeinflussen kann. Damit soll die Zahl der Einzelanlagen verringert werden. Denn Netzbetreiber müssen neben der Verteilung des in vielen Wind- und Photovoltaikanlagen erzeugten Strom auch für eine gleichbleibend hohe Qualität in der Stromversorgung sorgen. Diese Qualität mit einzelnen Anlagen und Elementen zu sichern, ist aufwändig. weiterlesen…

Wasserstoff direkt aus Sonnenlicht

DLR-Forschergruppe stellt mit HYDROSOL_Plant aktuell größte Testanlage für solarthermische Wasserspaltung vor

Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) hat am 29.11.2017 gemeinsam mit internationalen Projektpartnern die bislang größte solarchemische Anlage zur Produktion von Wasserstoff präsentiert. Im Projekt HYDROSOL_Plant haben Wissenschaftler und Industrieunternehmen gemeinsam das Verfahren der direkten Wasserstoffherstellung durch Sonnenstrahlung weiterentwickelt. weiterlesen…

Ladezustand exakter und günstiger messen

Wie weit reicht’s noch? Neues kostengünstiges System zur Messung der Batterieladung

Damit Batterienutzer den Ladezustands ihrer Batterie und damit zum Beispiel Reichweite und Nutzungsdauer einschätzen können, werden aufwändige Batteriemanagementsysteme (BMS) benötigt, die ihrerseits Energie verbrauchen. Das Fraunhofer-Institut für Silicatforschung ISC in Würzburg entwickelt einer Mitteilung auf seiner Webseite vom 22.11.2017 zufolge im Projekt SoCUS kostengünstige Sensorsysteme, die direkt in die Batterie integriert werden und den Ladezustand zuverlässiger messen können als marktübliche Systeme. weiterlesen…

Transistor aus Graphen-Nanobändern

Aus wenigen Atomen

Einen Durchbruch in der Nanoelektronik meldete die eidgenössische Materialprüfungs- und Forschungsanstalt Empa am 29.11.2017: „Transistoren auf Basis von Kohlenstoff-Nanostrukturen „– was nach Zukunftsmusik klingt, könnte in wenigen Jahren Realität sein. Einem internationalen Forscherteam mit Beteiligung der Empa ist es gelungen, Nanotransistoren aus nur wenigen Atomen breiten Graphenbändern zu produzieren, wie sie in der aktuellen Ausgabe des Fachjournals Nature Communications berichten. weiterlesen…

Chinesische Forscher machen E-Fuel aus CO2 und H2O

Effiziente Umwandlung von Kohlendioxid und Wasser in Kraftstoffe

Jingdong Lin von der Xiamen University, China, und Kollegen haben laut der Fachzeitschrift ChemSusChem vom 14.11.2017 einen einfachen und hocheffizienten Weg zur Alkanherstellung unter Verwendung von CO2 und Solarenergie gefunden. Sie koppelten direkt photokatalytische Wasserspaltung und thermokatalytische Hydrierung von CO2 an einem bifunktionellen Au-Ru/TiO2-Katalysator mit aktiven Stellen für photokatalytische Wasserspaltung und thermokatalytische Hydrierung von CO2 zur Umwandlung von CO2-H2O in Kraftstoffe. weiterlesen…

Saisonale unterirdische Wärmespeicher ersetzen Kohlekraftwerke

Nationales Symposium zur „Energiespeicherung im geologischen Untergrund“ an der Uni Kiel

Der aus Klimaschutzgründen dringend notwendige Umbau des Energieversorgungssystems hin zu Erneuerbaren Energiequellen bringt nicht nur die Herausforderung eines stark fluktuierenden Energieangebotes mit sich, sondern wirft auch das Problem auf, wie die erforderlichen Energiemengen für den Wärme- und Mobilitätssektor (die derzeit ungefähr die dreifache Energiemenge des Stromsektors benötigen) ohne massive Umweltauswirkungen nachhaltig dargestellt werden können. Am 28.11.2017 trafen sich rund 100 Fachleute in Kiel, um sich aus Anlass der Fortführung des Projekts ANGUS über den Status quo und über zukünftige Bedarfe an unterirdischen Energie- und Wärmespeichern auszutauschen. weiterlesen…

Mit Hühnerkot Strom erzeugen

Israelische Forscher verwandelten Geflügelmist als erneuerbare Energiequelle in Kohle

Kein schlechter Witz: Eine soeben im Wissenschaftsjournal Applied Energy veröffentlichte Studie der Ben-Gurion Universität (BGU) aus Israel zeigt, dass Hühnermist eine Zukunft als Brennstoff für Wärme und Elektrizität haben kann. Behandelte Exkremente von Truthähnen, Hühnern und anderem Geflügel könnten, wenn sie in brennbare feste Biomasse umgewandelt werden, etwa 10 Prozent der Kohle ersetzen, Die könnte zur Stromerzeugung verwendet werden, wodurch Treibhausgase reduziert würden. weiterlesen…

EWE plant in unterirdischer Gaskaverne größte Batterie der Welt

Oldenburger Energieversorger setzt auf Redox-Flow-Prinzip – gespeicherte Strommenge könnte Berlin eine Stunde versorgen

„EWE will mit dem Projekt brine4power die nach eigenen Angaben größte Batterie der Welt mit einer Kapazität von 120 Megawatt bauen. Mitte der Woche meldete das Unternehmen einen wichtigen Zwischenerfolg“, schrieb am im Portal pv magazine. „Es ist sicher noch zu früh, um von einem Durchbruch zu sprechen“, sagte Peter Schmidt, Geschäftsführer des ausführenden Tochterunternehmens EWE Gasspeicher GmbH in Berlin. „Wir haben aber bei der Entwicklung der solebasierten Batterie einen wichtigen Meilenstein erreicht, weil eine der zentralen Schlüsselkomponenten in aktuellen Tests alle Anforderungen erfüllt hat.“ weiterlesen…

Carbon2Chem®-Konferenz in Düsseldorf – Vorträge 3

Nachhaltige chemische Konversion in Industrie – 3

Carbon2Chem - Foto © Gerhard Hofmann, Agentur Zukunft für Solarify 20160627Im Verbundprojekt Carbon2Chem® (s. solarify.eu/co2-als-rohstoff-carbon2chem) werden auf der Basis katalytischer Verfahren Technologien für chemische Synthesen entwickelt, mit denen Hüttengase aus der Stahlproduktion in marktfähige Chemieprodukte oder Treibstoffe umgewandelt werden. Im Rahmen der 1. Konferenz zur nachhaltigen chemischen Konversion in der Industrie am 20. und 21. 11.2017 in Düsseldorf befassten sich zahlreiche Referenten mit der Problematik. Solarify fasst einige der Beiträge zusammen. Es folgen Torsten Müller (Fraunhofer UMSICHT), Wiebke Lüke (thyssenkrupp), Dorit Wolf (evonik), Jakob Burger (TU München), Görge Deerberg (Fraunhofer UMSICHT), Markus Ziegmann (Siemens). weiterlesen…

Carbon2Chem®-Konferenz in Düsseldorf – Vorträge 2


Nachhaltige chemische Konversion in Industrie – 2

Carbon2Chem - Foto © Gerhard Hofmann, Agentur Zukunft für Solarify 20160627Im Verbundprojekt Carbon2Chem® (s. solarify.eu/co2-als-rohstoff-carbon2chem) werden auf der Basis katalytischer Verfahren Technologien für chemische Synthesen entwickelt, mit denen Hüttengase aus der Stahlproduktion in marktfähige Chemieprodukte oder Treibstoffe umgewandelt werden. Im Rahmen der 1. Konferenz zur nachhaltigen chemischen Konversion in der Industrie am 20. und 21. 11.2017 in Düsseldorf befassten sich zahlreiche Referenten mit der Problematik. Solarify fasst einige der Beiträge zusammen. Es folgen Andreas Frey (Linde), Markus Oles (thyssenkrupp), Karen Perrey (Covestro) und Zea Strassberger (Akzo Nobel). weiterlesen…