Neue Sicht auf CO2 vor Klimagipfel in Bonn

Kohlendioxid als Ersatz für Erdöl in der Chemieindustrie

n Mengen entweicht es aus Gebäuden, Autos, Fabriken und Kraftwerken, aus den Schornsteinen der Stahl- und Zementindustrie. In Zukunft soll das Gas aber nicht mehr nur ungenutzt in die Atmosphäre steigen. Denn die Chemieindustrie macht aus CO2 einen neuen Baustein für hochwertige Kunststoffe, um knappe fossilen Rohstoffe wie etwa Erdöl zu sparen. weiterlesen…

Open-Source Bibliothek für Quantenchemie von Google

OpenFermion: Simulation der Systeme interagierender Elektronen

Die Lösbarkeit von quantenmechanischen Gleichungen erscheint eine große Hürde, seitdem sich Wissenschaftler mit der theoretischen Beschreibung von Molekülen befassen. Durch die Veröffentlichung eines Open-Source basierten Systems will Google das ändern. Mit weltweiten Kooperationspartnern (ETH Zürich, Lawrence Berkeley National Laboratory, University of Michigan, Harvard und Oxford, NASA und viele weitere) entstand das jetzt der Öffentlichkeit vorgestellte alpha-release dieser Plattform: OpenFermion. weiterlesen…

Zweiter Hamburger Klimabericht

Klima, Klimawandel und Auswirkungen in Hamburg und Norddeutschland

Der Klimawandel ist nicht nur eine globale Herausforderung. Auch in der Metropolregion Hamburg müssen Politik, Verwaltung und Gesellschaft handeln. Wie können unvermeidliche Veränderungen durch den Klimawandel bewältigt werden? Wie soll die Verminderung von Emissionen in der Stadt organisiert werden? Am 24.10.2017 wurde der 2. Hamburger Klimabericht des KlimaCampus Hamburg vorgestellt. Er fasst dazu den aktuellen Stand der Wissenschaft zusammen, wie die Presseabteilung des Centrums für Erdsystemforschung und Nachhaltigkeit, kurz CEN, der Universität Hamburg mitteilt. weiterlesen…

CO2 auf Rekordhoch

So hoch wie vor 3-5 Millionen Jahren

Die CO2-Konzentration hat sich 2016 so schnell wie noch nie erhöht. Damit sei sie so hoch wie seit Millionen Jahren nicht mehr, teilte die UN-Weltorganisation für Meteorologie (WMO) in Genf mit. Damals, vor drei bis fünf Millionen Jahren, als die Kohlendioxidwerte zum letzten Mal diese Höhe gehabt hätten, sei die Welt im Schnitt um etwa drei Grad wärmer gewesen. Das Eis in Grönland und Teilen der Antarktis sei geschmolzen und der Meeresspiegel habe zehn bis 20 Meter höher gelegen. weiterlesen…

Eine Lanze für den Biodiesel

The National Board: Forschungen schreiben Biodiesel größeren Nutzen zu, als bisher gedacht

Die veröffentlichte Forschung unterstütze die Vorteile von Biodiesel in Bezug auf die Reduzierung von Abfällen, die Schaffung von Arbeitsplätzen im Inland und die Reduzierung schädlicher Emissionen – so der amerikanische National Biodiesel Board. Der hat – kein Wunder – nämlich „die Vorteile von Biodiesel schon lange wertgeschätzt, indem er sich hinter quantifizierte, wissenschaftliche Analyse gestellt und die Biodieselindustrie zu einem führenden Anbieter ehrlicher Nachhaltigkeitsvorteile gemacht hat“. Solarify dokumentiert. weiterlesen…

Meeresspiegel steigt wahrscheinlich schneller…

…und ruckartig in Schüben

„Die Gefahr für Küstenbewohner steigt“ überschrieb die Frankfurter Rundschau am 29.10.2017 einen Artikel von Eva Mahnke und Benjamin von Brackel: Küsten-Anwohner sollten sich auf Überflutungen gefasst machen, denn die Meeresspiegel könnten stärker steigen als befürchtet. Eine Studie der US-Forscher Pankaj Khanna, André Droxler and Jeffrey Nittrouer von der Rice-Universität Houston im Fachmagazin Nature Communications lässt zudem befürchten, dass der klimwandelbedingte Meeresspiegelanstieg nicht gleichmäßig verläuft, sondern in Schüben. weiterlesen…

DBU-Umweltpreise überreicht

Höchstdotierter Umweltpreis Europas

Der Deutsche Umweltpreis der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) ist zum 25. Mal vergeben. Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier und die DBU-Kuratoriumsvorsitzende und Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesumweltministerium, Rita Schwarzelühr-Sutter, überreichten heute in Braunschweig den Unternehmern Bernhard (87) und Johannes Oswald (57) aus Miltenberg sowie den Naturschützern Inge Sielmann (87) aus München, Kai Frobel (58) aus Nürnberg und Prof. Hubert Weiger (70) aus Fürth den mit 500.000 Euro größten, unabhängigen Umweltpreis Europas. weiterlesen…

Kraterseen als neue Lithiumquellen

Rubidium und Zirkonium als Indikatoren-Elemente

Forscher der Stanford-Universität haben in Sedimenten von Kraterseen alter Supervulkane große lithiumreiche Tonablagerungen gefunden. Bisher stammt das meiste Lithium aus Australien und Chile. Aber die kalifornischen Forscher sagen, dass es in Amerika selbst große Vorkommen gebe. weiterlesen…

Gravititationsänderungen messen und Klimawandel genau dokumentieren

Deutsch-amerikanische Klimamission GRACE endet nach 15 erfolgreichen Jahren

Nach mehr als 15 Jahren geht die deutsch-amerikanische Wissenschaftsmission „GRACE“ (Gravity Recovery and Climate Experiment) zur genauen Vermessung des Erdschwerefelds zu Ende: Seit ihrem Start am 17.03.2002 an Bord einer Rockot-Rakete vom russischen Kosmodrom in Plesetsk waren die beiden Zwillingssatelliten „GRACE-1“ und „GRACE-2“ in engem „Verfolgungsflug“ in der Erdumlaufbahn unterwegs, und haben genau dokumentiert, wie sich das Schwerefeld der Erde im Zeitverlauf verändert. GRACE war eine gemeinsame Mission des Jet Propulsion Laboratory der NASA in Pasadena (Kalifornien) und des Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR). Die wissenschaftliche Datenauswertung oblag dem Zentrum für Weltraumforschung der Universität Texas in Austin und dem Helmholtz-Zentrum Potsdam – Deutsches GeoForschungsZentrum. weiterlesen…

Weniger Dünger reduziert Feinstaubbelastung

Senkung landwirtschaftlicher Ammoniakemissionen kann Sterblichkeit durch Luftverschmutzung erheblich reduzieren – 2010 weltweit 3,3 Millionen vorzeitige Sterbefälle

Für Feinstaub gibt es viele Quellen – nicht nur den Verkehr, der dafür derzeit besonders viel Aufmerksamkeit erfährt. Auch eine Reduktion landwirtschaftlicher Emissionen könnte die Menge an gesundheitsschädlichem Feinstaub erheblich senken, wie – einer Medienmitteilung folgend – eine Studie von Forschern des Max-Planck-Instituts für Chemie in Mainz zeigt. Die Wissenschaftler berechneten, dass speziell in Europa und Nordamerika durch die Verringerung von Ammoniakemissionen (NH3) aus Düngung und Viehzucht die Konzentration an Feinstaubpartikeln in der Atmosphäre stark abnehmen würde. Wären die landwirtschaftlichen Emissionen um 50 Prozent niedriger, könnten demnach pro Jahr weltweit 250.000 Todesfälle, die auf Luftverschmutzung zurückzuführen sind, vermieden werden. Die Ergebnisse wurden in Atmospheric Chemistry and Physics, einer Zeitschrift der European Geosciences Union, veröffentlicht. weiterlesen…