Elektromobilität auf lange Sicht kostengünstiger


Ziele des Klimaschutzplans nur mit Energiewende im Verkehr zu erreichen

UBA LogoDamit Deutschland seine Klimaschutzziele erreicht, muss der Verkehr bis 2050 treibhausgasneutral werden. Hierzu ist der Einsatz von postfossilen Kraftstoffen und alternativen Antrieben im Verkehr erforderlich. Die vom Öko-Institut für das Umweltbundesamt erarbeitete Studie „Erarbeitung einer fachlichen Strategie zur Energieversorgung des Verkehrs bis zum Jahr 2050“ untersucht die volkswirtschaftlichen Kosten für die notwendige Energiewende im Verkehr. Die Pressemitteilungen von Öko-Institut und Umweltbundesamt haben die Studie am 17.11.2016 vorgestellt. weiterlesen…

Europas Klimarisiken nehmen zu

EUA-Vierjahres-Bericht: Erderwärmung bedroht zunehmend Ökosysteme, Gesundheit und Wirtschaft

„Der Klimawandel birgt zunehmend größere Risiken für unsere Ökosysteme, die menschliche Gesundheit und Europas Wirtschaft“, warnt die Europäische Umweltagentur (EUA, engl. EEA) in ihrem Vierjahres-Bericht, veröffentlicht am 25.01.2017 unter dem Titel „Climate change, impacts and vulnerability in Europe 2016“. Extreme Wetterereignisse kosteten Europa zwischen 1980 und 2013 fast 400 Milliarden Euro, bestätigt ein Bericht der Europäischen Umweltagentur – Tendenz steigend. Unter anderen Medien berichtete EurActiv-Kooperationspartner Journal de l’Environnement. weiterlesen…

Trump beginnt Energiewende rückwärts

Die umstrittenen Öl-Pipelines Dakota Access und Keystone XL sollen gebaut werden

US-Präsident Donald Trump setzt sein Versprechen in die Tat um: Die umstrittenen Öl-Pipelines Dakota Access und Keystone XL sollen gebaut werden, öffentliches Land wird für Öl- und Gasförderung geöffnet und die Umweltbehörde EPA muss alle Fördermittel einfrieren. Clemens Weiß beschreibt am 26.01.2017 im online-Magazin energiezukunft in der Rubrik „Über den Tellerrand“, wie sich Trump bereits kurz nach Amtsübernahme anschickt, die Energiepolitik seines Vorgängers Barak Obama von Grund auf zu revidieren. Mit freundlicher Genehmigung des Autors weiterlesen…

Kolibri als Vorbild für Windgenerator

Neuartig, effizienter – und gewöhnungsbedürftig

Windenergie-Gegner bemängeln meistens, die Windturbinen verspargelten die Landschaft, zumindest Onshore. Andere behaupten – wiewohl oft widerlegt – gesundheitliche Schäden. Das tunesische Unternehmen Tyer Wind kritisiert nun das Design von Windenergieanlagen grundsätzlich als ineffizient. Mit Hilfe seiner 3D-Aouinian-Kinematik will ihr Gründer Anis Aouini „einen revolutionären Durchbruch auf dem Gebiet der Mechanik“ erreicht haben. Sie ahmt die Bewegungen des einzigen Vogels nach, der in der Lage ist, in der Luft zu schweben – die des Kolibri. Auch wenn die neuen Windgeneratoren noch etwas gewöhnungsbedürftig aussehen, sind sie angeblich deutlich effizienter als herkömmliche Modelle. weiterlesen…

Wie der Nordatlantik zum „Wärmepiraten“ wurde

Internationales Forschungsteam beschreibt Entwicklung der Ozeanströmungen

Der Golfstrom transportiert so viel Wärmeenergie über den Atlantik Richtung Nordosten, dass in Irland Palmen gedeihen und in Nordnorwegen im Winter die Häfen eisfrei bleiben. So wie er haben alle Ozeanströmungen großen Einfluss auf das globale Klima. Doch seit wann funktioniert dieses System so, wie wir es heute kennen? Und wie hat es sich dahin entwickelt? Wie die GEOMAR-Presseabteilung am 23.01.2017 mitteilt, veröffentlicht ein internationales Forschungsteam unter Beteiligung des GEOMAR Helmholtz-Zentrums für Ozeanforschung Kiel neue Erkenntnisse dazu in der internationalen Fachzeitschrift Scientific Reports. weiterlesen…

Supraleitung in Graphen nachgewiesen

„Wow“ – Ungeahnte Möglichkeiten

Seit seiner Entdeckung im Jahr 2004 haben Wissenschaftler geglaubt, dass Graphen, ein leichtes, sehr biegsames und äußerst hartes Material, die Fähigkeit zur Supraleitung hat. Nun haben Forscher am St John’s College der Universität von Cambridge einen Weg gefunden, um das zuvor ruhende Potenzial zu aktivieren. In einem Versuch regten sie die zuvor versteckte Fähigkeit von Graphen an, als Supraleiter zu wirken – das heißt, dass es veranlasst werden kann, widerstandsfrei elektrischen Strom zu leiten. weiterlesen…

Dünnschicht-PV: ZSW-Technologie erobert internationalen Markt

Investoren setzen auf CIGS-Entwicklung aus Baden-Württemberg

CIGS-Dünnschichtmodule bieten auch optische Vorteile. Die CIGS-Fassade am ZSW-Neubau in Stuttgart - Foto © ZSWDie Presseabteilung des ZSW meldet am 24.01.2017 den Durchbruch für die kommerzielle Fertigung der Dünnschichtphotovoltaik mit einem Halbleiter aus Kupfer, Indium, Gallium und Selen (CIGS): Zwei führende chinesische Energieunternehmen, die Shanghai Electric und die Shenhua Group, steigen in großem Stil in die Produktion und Weiterentwicklung der CIGS-Technologie des Zentrums für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg (ZSW) und seines Industriepartners Manz AG ein. weiterlesen…

Dritter Welthitzerekord in Folge

Erneut alle Temperaturrekorde gebrochen – auch Deutschland zu heiß und zu trocken

2016 war das wärmste Jahr seit Beginn der Aufzeichnungen 1880 – das dritte Hitze-Rekordjahr in Folge, wie die US-Ozeanografie- und -Wetterbehörde NOAA sowie die Raumfahrtbehörde Nasa mitteilten. Hauptgrund für die Hitzerekorde sei der menschengemachte Klimawandel. Ihre „Daten offenbaren einen Klimawandel, der Dürre, Eisschmelze, Hunger und Konflikte schafft“, so die Deutsche Welle. weiterlesen…

Bioabfälle plus Hefe = Diesel

Wissenschaftler am MIT programmieren Hefe, um Pflanzenzucker in Öl umzuwandeln

Forscher am Massachusetts Institute of Technology (MIT) haben eine Hefeart genetisch so umprogrammiert, dass sie viel effizienter Zucker in Fette umwandelt, ein Fortschritt, der die erneuerbare Produktion von hochenergetischen Kraftstoffen wie Diesel ermöglichen könnte. Die Forscher um Gregory Stephanopoulos modifizierten die Stoffwechselwege des Hefestamms Yarrowia lipolytica, die auf natürliche Weise große Mengen an Lipiden produziert, um sie etwa 30 Prozent effizienter zu machen. weiterlesen…

Klimawandel trifft Ernten in den USA

Steigende Temperaturen sind ein Risiko für einige der wichtigsten Getreide

Um besser abschätzen zu können, wie die von unserem Treibhausgas-Ausstoß verursachte Erwärmung Weizen, Mais und Soja schädigt, hat – wie aus einer Pressemitteilung des PIK-Potsdam vom 19.01.2017 hervorgeht – ein internationales Team von Wissenschaftlern jetzt so umfassend wie noch nie Computer-Simulationen zu US-Ernten laufen lassen. weiterlesen…