Autobauer gegen strengere CO2-Richtwerte

Verschärfung der Auflegen?

Die deutschen Autoschmieden sind sich wieder einmal einig: Veränderte Messverfahren dürfen keine Verschärfung der CO2-Grenzwerte nach sich ziehen. Daimler-Chef Zetsche ist skeptisch: „Als die CO2-Zielwerte für 2021 definiert wurden, hatten wir das klare Verständnis, dass eine mögliche Veränderung des Testzyklus nicht zu einer Verschärfung dieser Ziele führen darf. Das ist im Moment nicht ganz so eindeutig“, sagte Daimler-Chef Dieter Zetsche der Automobilwoche. Auch Audi-Chef Rupert Stadler betonte: „Wir respektieren die 95 Gramm und arbeiten uns an dieses Ziel heran, unter den damals besprochenen Rahmenbedingungen. Es ist nicht zielführend, diese Bedingungen jetzt wieder ändern zu wollen.“ weiterlesen…

Neues Leistungszentrum Nachhaltigkeit

Fraunhofer-Gründung in Freiburg

Die Albert-Ludwigs-Universität Freiburg und die fünf Freiburger Fraunhofer-Institute bündeln künftig ihre Stärken im Leistungszentrum Nachhaltigkeit. Gemeinsam mit der Industrie werden die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler an Lösungen für große Herausforderungen wie Klimawandel und Ressourcenknappheit arbeiten. Am 06.03.2015 präsentieren die Kooperationspartner ihre Vorhaben erstmals der Öffentlichkeit. weiterlesen…

Green Wiwo: Der ehrliche Spritpreis

Benzin müsste um 90 Cent höher liegen, wenn Externalisierung offengelegt würde

Laut ADAC war 2014 das seit langem günstigste Tankjahr. Das Überangebot von Fracking-Erdöl aus den USA, hartnäckig weiter fördernde Ölländer wie Saudi-Arabien und die insgesamt geringe globale Nachfrage sind die Gründe für den Preisrutsch an den Zapfsäulen. Doch ist dieser Preis ehrlich? Das Online-Magazin Green Wiwo berichtet über eine Modellberechnung des US-Wissenschaftlers Drew T. Shindell von der Duke Nicholas School of the Environment, der zufolge Sprit wesentlich teurer sein müsste. weiterlesen…

EU beschließt Klimaziel für Paris

CO2-Reduktion bis 2030 um „mindestens 40 Prozent“

Die EU will den CO2-Ausstoß bis 2030 um „mindestens 40 Prozent“ – im Vergleich zu 1990 – reduzieren – so beschlossen von den EU-Umweltministern in Brüssel. Dieser Beschluss ist Verhandlungsgrundlage der EU für die Weltklimakonferenz COP21 im Dezember in Paris. Umweltministerin Barbara Hendricks sprach von einem „kraftvollen Signal“, sagte jedoch, die EU könne ihre Klimaziele noch verschärfen: “Wenn andere ehrgeiziger sein sollten als wir in Europa, dann werden wir noch mal positiv nachlegen“.
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Europas modernstes Gaskraftwerk vor dem Aus

E.ON will Irsching stilllegen – Schlag für Seehofers Stromkonzept

Europas modernstes Gaskraftwerk Irsching bei Ingolstadt erzeugte im vergangenen Jahr nicht einmal eine Kilowattstunde für den Strommarkt – ist also laut Betreiber E.ON -verständlicherweise- nicht rentabel und soll stillgelegt werden. Die bayerische Staats- und die Bundesregierung sind dagegen und wollen das verhindern, werfen aber einander vor, der jeweils andere verschärfe die Probleme der Energiewende. Energieminister Gabriel deutete gar an, dass er den E.ON-Antrag für einen Winkelzug halte. Das meldet die Tagesschau auf ihrer Internetseite weiterlesen…

Klimawandel vom Satelliten aus

Wissenschaftlerin der TU Darmstadt erforscht Meeresspiegelveränderungen

Seit 1993 steigt der Meeresspiegel durchschnittlich um 3,1 Millimeter pro Jahr. Langzeitmessungen seit Anfang des 20. Jahrhunderts belegen zudem eine deutliche Beschleunigung des Anstiegs. Überflutungen und Landverluste sind nur einige der gravierenden Folgen. Die Geodätin Luciana Fenoglio-Marc von der TU Darmstadt erforscht die Veränderung des Meeresspiegels und deren Ursachen mithilfe von Satellitenmessdaten und legt in ihrer Habilitationsschrift Ergebnisse vor. weiterlesen…

Registrierung von Marktteilnehmern im Strom- und Gasgroßhandel

Bundesnetzagentur startet Verfahren

Die Bundesnetzagentur hat am 06.03.2015 das Registrierungsverfahren für Marktteilnehmer im Großhandel für Strom und Gas gestartet.  Die Registrierung schafft erstmals Transparenz für Deutschland und Europa, welche und wie viele Unternehmen in den Strom- und Gasgroßhandelsmärkten aktiv sind. Ziel der Marktüberwachung ist die Stärkung des Vertrauens in die Integrität der Strom- und Gasgroßhandelsmärkte.
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