Besondere Ausgleichsregelung: Beantragte privilegierte Strommenge geht zurück

Neue Besondere Ausgleichsregelung leistet Beitrag zur Stabilisierung der Erneuerbare-Energien-Gesetz

Die Neugestaltung der Besonderen Ausgleichsregelung hat dazu geführt, dass die beantragte Strommenge, die für die Berechnung der EEG-Umlage maßgeblich ist, auf 117,8 TWh gesunken ist (2013: 119,3 TWh). Weiterhin ist die Zahl der beantragten Abnahmestellen von 3.485 im Jahr 2013 auf 3.391 gefallen – teilt die Bafa mit. weiterlesen…

EEG-Umlage sinkt homöopathisch

Von 6,24 auf 6,17 ct/kWh = 4 €/a

Die EEG-Umlage für die Förderung erneuerbarer Energien wird 2015 zum ersten Mal sinken – von 6,24 auf 6,17 ct/kWh (netto). Das gaben die vier Übertragungsnetzbetreiber am 15.10.2014 bekannt. Bei Netzentgelten sind dagegen Preissteigerungen möglich.

Ob die sinkende Umlage wirklich auch bei den Kunden ankommt, darf bezweifelt werden. Denn dafür müssten die Energieversorger die Senkung nicht nur bei den aktuellen Tarifen für Neukunden berücksichtigen, sondern auch vollständig an die Bestandskunden weitergeben. Die deutschen Steuerzahler könnten dann um rund 100 Millionen Euro pro Jahr entlastet werden.
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Neue Wettbewerbschance für PV-Branche?

IPV der Universität Stuttgart entwickelt höchst effiziente Solarzellen im Industrieformat

Schon heute ist der Photovoltaik-Strom in Deutschland mit 8 bis 10 ct/kWh günstiger als Strom aus Gas oder Steinkohle. Noch preiswerter produzieren mit Hilfe von Lasertechniken hergestellte höchst effiziente Solarzellen Strom. Im Institut für Photovoltaik (ipv) der Universität Stuttgart gelang es vor gut einem Jahr, laserdotierte Rückseitenkontakt-Solarzellen aus kristallinem Silizium mit nahezu 22 Prozent Wirkungsgrad herzustellen – ein Weltrekord – so eine Pressemitteilung. Bisher lässt sich ein so hoher Effizienzwert jedoch nur auf einer kleinen Fläche von 20 x 20 mm realisieren. In einem neuen, vom BMWi geförderten Forschungsprojekt wird das ipv solche Solarzellen nun auf einer industrierelevanten Fläche von 125 x 125 mm herstellen und damit für die Massenproduktion tauglich machen. weiterlesen…

Dii GmbH (alt) aufgelöst

„Dii tritt in neue Phase ein“

Die Desertec Industrie-Initiative (Dii) wird in ihrer bisherigen Form beendet und nur noch als Beraterfirma weiter existieren. Sie „soll mit neuer Ausrichtung weitergeführt werden und sich in erster Linie auf Dienstleistungen für ihre Gesellschafter konzentrieren, die im Nahen Osten und Nordafrika zu konkreten Projektaktivitäten beitragen und deren Verwirklichung erleichtern“, so eine Presse-Verlautbarung aus der Münchner Zentrale. Das hätten die Dii-Gesellschafter bei ihrem Treffen in Rom am 13.10.2014 beschlossen. weiterlesen…

Gewinner des Journalistenpreises „unendlich viel energie“ ausgezeichnet

Fünf Beiträge zur Energiewende geehrt

In Berlin wurden am 13.10.2013 zum neunten Mal die besten Medienbeiträge über Erneuerbare Energien in den Kategorien Print/Online, Hörfunk, Fernsehen und Foto prämiert. Außerdem wurde ein kategorieübergreifender Preis für die beste lokale Berichterstattung verliehen. Der Journalistenpreis „unendlich viel energie“ wird von der Agentur für Erneuerbare Energien ausgelobt und honoriert journalistische Arbeiten, die in hervorragender Weise die Rolle und Bedeutung der Erneuerbaren Energien in Deutschland vermitteln. weiterlesen…

Experten befürworten Zuschuss zum Klimafonds

Öffentliche Anhörung im Haushaltsausschuss des Bundestags

Der geplante jährliche Bundeszuschuss an den Energie- und Klimafonds (EKF) findet weitgehend die Zustimmung der Sachverständigen. Dies wurde am 13.10.2014 bei einer öffentlichen Anhörung des Haushaltsausschusses deutlich. Dabei ging es um den Gesetzentwurf der Bundesregierung eines Zweiten Gesetzes zur Änderung des Gesetzes zur Errichtung eines Sondervermögens „Energie- und Klimafonds“ (18/2443). Damit soll die Ermächtigung geschaffen werden, dem Energie- und Klimafonds (EKF) jährlich einen Zuschuss aus dem Bundeshaushalt zu gewähren. weiterlesen…

Kombikraftwerk „Next Pool“

Next Kraftwerke: Biogasanlagen produzieren Strom vermehrt bedarfsorientiert

Seit Anfang des Jahres 2014 stellen Betreiber von Biogasanlagen die Stromproduktion vermehrt auf eine bedarfsorientierte Fahrweise um und produzieren Strom in nachfragestarken Zeiten. Somit helfen die Biogasanlagen im virtuellen Kraftwerk Next Pool, die Schwankungen an den Strommärkten und in den Stromnetzen auszugleichen, indem sie ihre Flexibilität dem Gesamtsystem in Spitzenlastzeiten über die Lieferung von Regelenergie hinaus zur Verfügung stellen. Im September 2014 nehmen bereits 109 Biogasanlagen mit einer Gesamtleistung von 43 MW an der bedarfsorientierten Stromerzeugung im Next Pool teil – zu Jahresbeginn waren es lediglich 20 Anlagen. weiterlesen…

Exportinitiative Umwelttechnologien vor dem Start

Hendricks: „Wirtschaft zentraler Partner im Klimaschutz“

Die Steigerung der Energieeffizienz ist aus Gründen des Klimaschutzes notwendig, eröffnet aber auch der deutschen Wirtschaft große Chancen. Eine an den Klimaschutz angepasste Wirtschaft ist mit Wachstumschancen im globalen Maßstab verbunden, die es für Beschäftigung und Wohlstand in unserem Land zu nutzen gilt. „Gerade bei Effizienztechnologien hat Deutschland einen Vorsprung. Ihn weiter auszubauen, sichert vorhandene und schafft neue Arbeitsplätze“, sagte Bundesumweltministerin Barbara Hendricks am 13.10.2014 beim Energieeffizienzkongress des Bundesverbands der Deutschen Industrie (BDI) in Berlin. weiterlesen…

Streit um Dii/Desertec

Ein Wortwechsel zwischen Franz Alt und Friedrich Führ

Die aktuellen Nachrichten, Mutmaßungen und Diskussion um den Weiterbestand der Dii GmbH (Desertec Industrial Initiative) nimmt Solarify zum Anlass, einen Wortwechsel zwischen zwei Protagonisten zu dokumentieren. Zuerst äußerst sich Desertec-Kritiker Franz Alt zufrieden über das angebliche kurz bevorstehende Ende der Desertec-Vision. Ihm antwortet Friedrich Führ, Gründungstifter und bis 2010 Gründungsvorstand der DESERTEC Foundation sowie Mitglied der Deutschen Gesellschaft des Club of Rome. Er sieht die Dii erstens erfolgreich unterwegs und zweitens noch lange nicht am Ende. weiterlesen…

Linz: Künstliche Photosynthese gelungen?

JKU: „Effizienter als die Natur“

Photosynthese ist der wichtigste chemische Prozess auf der Erde – sie ermöglicht es, die Energie der Sonne direkt zu speichern. Bisher waren nur Pflanzen und einige andere Organismen dazu in der Lage – jetzt sollen dies ForscherInnen der Johannes Kepler Universität (JKU) Linz geschafft haben. Nach eigener Darstellung gelang der Gruppe um Prof. Günther Knör (Vorstand des Instituts für Anorganische Chemie) „weltweit erstmals ein wesentlicher Schritt auf dem Weg zur Treibstoffgewinnung und CO2-Fixierung durch künstliche Photosynthese“. weiterlesen…