Veolia eröffnet Holzrecyclinganlage in England

50.000 Tonnen pro Jahr

Veolia erweitert die Recycling- und Verarbeitungskapazität für Holz um 50.000 Tonnen pro Jahr. Der neue Standort in der englischen Industriestadt Runcorn wird die Nachhaltigkeit durch vermehrtes Recycling und die Unterstützung erneuerbarer Energien fördern. Im Vorfeld der COP26 hat der (selbsternannte) „Weltmarktführer für optimiertes Ressourcenmanagement“, Veolia, sein Engagement für Recycling und erneuerbare Energie aus Biomasse unterstrichen. weiterlesen…

Bidens Klima-Team: „Wir haben die von Trump angerichteten Schäden unterschätzt“

Aktuelle Bestandsaufnahme der US-Umweltbehörde hat größere Negativ-Folgen ergeben als angenommen

Dem Übergangsteam des designierten Präsidenten Joe Biden zufolge hat die Trump-Regierung den Plänen der neuen Regierung, den Klimawandel anzugehen, mehr Steine in den Weg gelegt als befürchtet. Laut Adam Aton in E&E News am 06.01.2021 hat ein Überprüfungsteam tiefere Budgeteinschnitte, größere Personalkürzungen und eine systematischere Abschaffung von Klimaprogrammen und -forschungsvorhaben vorgefunden haben, als sie erwartet hatten. (Foto: Amerikanische Flagge – © von Capri23auto auf Pixabay) weiterlesen…

1,5 Grad-Grenze: Wie viel Kohlendioxid dürfen wir noch freisetzen?

Internationales Forscherkonsortium veröffentlicht neue Abschätzungen

Die Temperatur auf unserem Planeten steigt durch die Freisetzung zusätzlicher Treibhausgase stetig an. Können wir die Klimaerwärmung noch auf 1,5 Grad begrenzen? Wie viel Treibhausgase dürfen wir dann noch freisetzen? Ein internationales Forscherkonsortium hat dazu kürzlich in Nature Geoscience eine Studie veröffentlicht, an der auch Nadine Mengis, Wissenschaftlerin des GEOMAR Helmholtz-Zentrums für Ozeanforschung Kiel, beteiligt war. weiterlesen…

Copernicus: 2020 wärmstes Jahr in Europa

Weltweit zusammen mit 2016 wärmstes Jahr – wärmstes Jahrzehnt endet – CO2 steigt weiter

Die neuesten Daten des Copernicus Climate Change Service (C3S) zeigen, dass 2020 global gesehen mit dem bisher wärmsten aufgezeichneten Jahr gleichgezogen hat und damit das wärmste Jahrzehnt seit Beginn der Aufzeichnungen beendet, während die CO2-Konzentration weiter ansteigt. Der C3S meldete am 08.01.2021, dass das Jahr 2020 global gesehen mit dem bisher wärmsten Jahr 2016 gleichauf lag. Damit war es das sechste in einer Reihe von außergewöhnlich warmen Jahren, die 2015 begann, und das wärmste aufgezeichnete Jahrzehnt von 2011 bis 2020. Währenddessen erlebte Europa sein wärmstes Jahr in den Aufzeichnungen, 0,4°C wärmer als 2019, das zuvor das wärmste Jahr war. weiterlesen…

Handelsblatt preist Erneuerbare Energien

US-Ölkonzerne und Biden: „Big Oil“ muss auf Erneuerbare Energien setzen – RWE will in EE investieren – eine Billion für EE in Europa

Gleich drei Mal Erneuerbare Energien: „Die Branche verliert mit Donald Trump ihren Verbündeten im Weißen Haus. Doch das könnte den Unternehmen helfen, sich endlich auf die Zukunft vorzubereiten“, schreibt Katharina Kort am 06.01.2021 im Handelsblatt. Ebenfalls im Handelsblatt: „RWE-Finanzvorstand: ‚Bis Ende 2022 wollen wir fünf Milliarden in Erneuerbare investieren“ von Jürgen Flauger – und „Bis zu eine Billion Euro für Ökostrom: Energiekonzerne planen Rekordinvestitionen“ (Kathrin Witsch und Jürgen Flauger). weiterlesen…

Jahrhundertdürre im Mittelalter – mit Parallelen zum Klimawandel heute?

Leipziger Forschende identifizieren aus historischen Quellen bisher unbekannte Dürreperiode

Der Übergang von der mittelalterlichen Warmzeit zur Kleinen Eiszeit wurde zwischen 1302 und 1307 in Europa offenbar von starken Dürren begleitet, die der feucht-kalten Phase der 1310er Jahre und der damit verbundenen großen Hungersnot von 1315-21 vorausgingen. Die Wetterlagen 1302-07 seien vergleichbar mit der Wetteranomalie 2018, als in Kontinentaleuropa eine außergewöhnliche Hitze und Dürre herrschte, schreiben die Forschenden der Leibniz-Institute für Geschichte und Kultur des östlichen Europa (GWZO) und für Troposphärenforschung (TROPOS) im Fachjournal Climate of the Past. (Bild von Sven Lachmann auf Pixabay) weiterlesen…

2021 wird das Jahr des beschleunigten Ausbaus der Erneuerbaren Energien

Vietnam zeigt wie man politische Bremsen löst und erstaunliche Wachstumsgeschwindigkeiten erzeugt

„Die aktuelle politische Situation in Deutschland ist bedrückend, doch Sie alle können und sollten gemeinsam an der entscheidenden Beschleunigung des Ausbaus der Erneuerbaren Energien mitarbeiten. Das ist sogar zunehmend besser für Ihren Geldbeutel, als die Beibehaltung ihrer Energieeinkäufe von Erdöl, Erdgas, Kohle- und Atomstrom. Schon 2021 werden wir daher den Aufstieg aus dem jahrelangen Tal des Niedergangs des Ausbaus der Erneuerbaren hin zu schnell beschleunigtem Wachstum sehen“. Hans-Josef Fell wagt einen hoffnungsfrohen Ausblick auf das noch frische Jahr 2021. weiterlesen…

Solarpflicht für Neubauten

Hamburg verkündet seine Solaroffensive

Mit dem Beschluss der ersten Rechtsverordnung zum Klimaschutzgesetz macht der Hamburger Senat Ernst beim Thema Energiewende: Ab 2023 besteht für Neubauten eine Solardachpflicht, beim Heizungstausch müssen Erneuerbare Energien eingebunden werden. Joschua Katz hat am 08.01.2021 für energiezukunft die hanseatischen Klimaschutzmaßnahmen zusammengestellt. weiterlesen…

Für mehr Energieeffizienz und Klimaschutz

350 Netzwerke sollen bis Ende 2025 sechs Millionen Tonnen THG-Emissionen einsparen

Mit Beginn des neuen Jahres führen die Bundesregierung und 21 Verbände und Organisationen der Wirtschaft sowie weitere Kooperationspartner die Netzwerkinitiative als Initiative Energieeffizienz- und Klimaschutz-Netzwerke fort. Als Nachfolgerin der erfolgreichen Initiative Energieeffizienz-Netzwerke setzt sie einen neuen Akzent: Neben dem bisherigen Fokus auf den effizienten Einsatz von Energie in Industrie, Handel, Gewerbe und Handwerk wird das inhaltliche Spektrum der Netzwerke um die Themen Klimaschutz, Energiewende und Nachhaltigkeit erweitert. weiterlesen…

Politik muss Fleischwende jetzt einleiten

Fleischatlas 2021: Daten und Fakten zu Tieren als Lebensmittel

Fleisch und Wurst - Foto © Gerhard Hofmann, Agentur Zukunft für SolarifyDie Heinrich-Böll-Stiftung und der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) fordern von der deutschen und europäischen Politik einen grundlegenden Umbau der Fleischproduktion und gezielte Strategien für einen Verbrauchsrückgang um mindestens die Hälfte. Der am 07.01.2021 veröffentlichte „Fleischatlas 2021“ zeige, dass die weltweite Fleischproduktion ohne Kurswechsel bis 2028 um 40 Millionen auf rund 360 Millionen Tonnen im Jahr steigen könnte. weiterlesen…