Grüner Wasserstoff – gut fürs Klima, blauer Wasserstoff nicht

Blauer Wasserstoff – Das neue Täuschungsmanöver der klimaschädlichen Erdgasindustrie

Blauer Wasserstoff, ein neuer Begriff, taucht plötzlich auf. Nachdem Klimaschützer immer vehementer eine Nullemissionswirtschaft fordetern, zu der auch grüner Wasserstoff gehöre, versuche die Erdgaswirtschaft erneut mit einem neuen Begriff in der Öffentlichkeit Aktivitäten für den Klimaschutz vorzutäuschen, warnt der Präsident der Energy Watch Group, Hans-Josef Fell. Sein Kommentar vom 18.10.2019. weiterlesen…

Paradigmenwechsel in der Forstwirtschaft überfällig

Waldstrategie 2050: Ökologische Waldwende überfällig

Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) fordert anlässlich der Verbändeanhörung zur Waldstrategie 2050 eine ökologische Kehrtwende im Umgang mit dem deutschen Wald. „Die Waldstrategie 2050 muss die ökologische Waldwende einleiten“, erklärt Hubert Weiger, Vorsitzender des BUND. „Ein Paradigmenwechsel in der Forstwirtschaft ist überfällig.“ weiterlesen…

Zu wenig Gebote für neue Windkraftanlagen

Windenergie-Krise geht weiter – Fördermöglichkeiten kaum abgerufen

Die Bundesnetzagentur hat für den Ausbau der Windenergie in Deutschland ernüchternde Zahlen präsentiert. Leute einer Medienmitteilung sind nur für ein Drittel der zur Ausschreibung stehenden Kapazitäten Gebote eingegangen – wörtlich: „Bei einer ausgeschriebenen Menge von 675 Megawatt wurden nur 25 Gebote mit einem Volumen von 204 Megawatt eingereicht“, hieß es von der Netzagentur. Entsprechend „erhielten alle Gebote einen Zuschlag“. weiterlesen…

Zahnloser Tiger?

Warum ein starker Expertenrat für Klimaschutz so wichtig ist

CO2-Reduktion und Klimaziele überwachen, Vorschläge machen, wenn die Klimaschutzmaßnahmen der Minister nicht ausreichen und jährlich Bilanz ziehen. Das hätte der mit dem Klimaschutzgesetz neu geschaffene „Expertenrat für Klimafragen“ übernehmen können und wäre so zum Herzstück eines ansonsten verkorksten Klimaschutzgesetzes geworden. Die Ideen lagen auf dem Tisch. Doch CDU/CSU und SPD haben ihn zum zahnlosen Tiger gemacht, wie Clemens Weiß am 14.10.2019 für energiezukunft schrieb. weiterlesen…

AGEB: Verbesserungen bei der Energieeffizienz

Aber: Private Haushalte fallen zurück und Langfristentwicklung hinter Zielvorstellungen

In Deutschland hat sich die gesamtwirtschaftliche Energieeffizienz deutlich verbessert. 2018 verzeichnete die Entwicklung – bereinigt um Temperatur- und Lagerbestandseffekte – einen Sprung von 3,1 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Um Waren und Dienstleistungen im Wert von 1.000 Euro zu produzieren, wurden nach vorläufigen Schätzungen der AG Energiebilanzen in Deutschland nur noch 4,5 Gigajoule (GJ) Primärenergie eingesetzt. Das ist ein weltweit vorbildlicher Wert und entspricht einer Verbesserung von über 40 Prozent gegenüber 1990 – so die Arbeitsgemeinschaft Energiebilanzen e.V. in einer Medienmitteilung vom 18.10.2019. weiterlesen…

Vermessung von Skyrmionen-„Tanzmustern“

Neue Möglichkeiten energiesparender Datenverarbeitung

In bestimmten magnetischen Materialien, etwa Kupferselenat (Cu2OSeO3), entstehen magnetische Spinwirbel, so genannte Skyrmionen (benannt nach dem britischen Kernphysiker Tony Hilton Roy Skyrme). Diese Skyrmionen lassen sich durch niedrige elektrische Ströme kontrollieren, was eine energiesparende Datenverarbeitung ermöglichen könnte. Nun ist es einem Team gelungen, an der VEKMAG-Station an BESSY II eine neue Technik zu entwickeln, um diese Wirbel präzise zu vermessen und dabei die drei unterschiedlichen Eigenschwingungen zu beobachten. (Bild: Sykrmionen in einer ihrer Eigenschwingungen drehen im Uhrzeigersinn – © Yotta Kippe, HZB) weiterlesen…

Alkohol-Elektrosynthese energieeffizienter gestalten

Einstufige elektrochemische Reduktion von CO2 zu Methanol, Ethanol, Propanol und Butanol

Ein einstufiges Verfahren zur elektrochemischen Herstellung von Methanol, Ethanol, Propanol und Butanol aus CO2 und Wasser entwickeln – so lautet die Zielsetzung von „ElkaSyn – Steigerung der Energieeffizienz der elektrokatalytischen Alkoholsynthese“. Hinter dem Forschungsprojekt stehen das Fraunhofer UMSICHT (Koordination), die Siemens AG, die Mitsubishi Hitachi Power Systems Europe GmbH, das Institut für Technische Chemie der Universität Stuttgart sowie die Lehrstühle für Anorganische Chemie I und für Verfahrenstechnische Transportprozesse der Ruhr-Universität Bochum. (Foto: 300-ml-Hochdruckreaktor für die elektrochemische Alkoholsynthese – © Fraunhofer Umsicht) weiterlesen…

DIW: Klimapaket benachteiligt Geringverdiener

Geplanter CO2-Preis belastet Haushalte mit kleinen Einkommen stärker

Das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) hat in ihrem DIW aktuell Nr. 24 „Lenkung, Aufkommen, Verteilung: Wirkungen von CO2-Bepreisung und Rückvergütung des Klimapakets“ das Klimapaket der Bundesregierung unter die Lupe genommen und dabei festgestellt, dass Haushalte mit niedrigeren Einkommen stärker belastet werden als Spitzenverdiener. Demnach müssten geringer verdienende Haushalte Belastungen von mehr als einem Prozent ihres Nettoeinkommens schultern – Bessergestellte dagegen nur durchschnittlich 0,4 Prozent, heißt es im DIW aktuell weiter. weiterlesen…

Keramische Technologien für hocheffiziente Power-to-X-Prozesse

Einzelprozesse eines Power-to-X-Systems intelligent koppeln und zusammenfassen

Die rasche Reduzierung von CO2-Emissionen ist weltweit eine der dringendsten und herausforderndsten Aufgaben unserer Zeit. Neben der Strategie, CO2-Emissionen zu vermeiden, gibt es bereits Technologien, um unvermeidbares CO2 in wertvolle Produkte umzuwandeln. Doch diese sogenannten Power-to-X-Prozesse sind derzeit noch zu ineffizient und zu teuer. Wissenschaftler des Fraunhofer-Instituts für Keramische Technologien und Systeme in Dresden haben nun keramikbasierte Reaktoren entwickelt, mit denen aus CO2 und Wasserdampf Grundstoffe für die chemische Industrie herstellbar sind: und das deutlich effizienter und klimaneutral. (Foto: Wissenschaftler des Fraunhofer IKTS entwickelten keramische Technologiekonzepte zur Auslegung hocheffizienter Power-to-X-Prozesse – © Fraunhofer IKTS) weiterlesen…

Klimakrise: Humanitäre Organisationen fordern rasches Handeln der Regierungen

Ärzte- und Hilfsorganisationen warnen gemeinsam mit Greenpeace vor humanitärer Katastrophe

Weitreichende Maßnahmen zu treffen, um eine Erderwärmung über 1,5 Grad Celsius und die dramatischen Folgen zu verhindern – dazu haben Hilfs- und Ärzteorganisationen in einem gemeinsamen Appell die Bundesregierung und die Regierungen anderer Industriestaaten aufgefordert. Die Organisationen veröffentlichen den Aufruf anlässlich des Humanitären Kongresses am 17. -18. Oktober in Berlin. weiterlesen…