Klimaschutz mit Erneuerbaren Energien

BEE-Präsidentin Simone Peter: Industrieländer wie Deutschland müssen vorangehen

„Erneuerbare Energien sind der Schlüssel für eine klimafreundliche Energieversorgung. Für eine nachhaltige und zukunftsfähige Wirtschaftsweise steht eine große Technologievielfalt zur Verfügung, die Ökonomie und Ökologie sinnvoll zusammenbringt“, sagt Dr. Simone Peter, Präsidentin des Bundesverbands Erneuerbare Energie (BEE) anlässlich der Scientists-for-Future-Unterstützung für die Schülerbewegung Fridays for Future. Eine Abkehr von fossilen Brennstoffen hin zu 100 Prozent sauberer Energieversorgung sei möglich und schaffe neue ökonomische Chancen und Arbeitsplätze. „Die positiven Effekte der Energiewende sind vielfach untersucht und wissenschaftlich belegt“, betont die promovierte Naturwissenschaftlerin, die den Aufruf der Wissenschaftler selbst unterschrieben hat. weiterlesen…

Mikrobielle Brennstoffzelle erzeugt Strom aus Abwasser

Kläranlagen als Nettostromerzeuger?

Die Hochschule für Ingenieurwissenschaften der HES-SO Valais-Wallis hat die längste mikrobielle Brennstoffzelle der Welt entwickelt. Mit dem in der Kläranlage von Châteauneuf-Sitten installierten System könne so neben der Abwasseraufbereitung auch Strom erzeugt werden. Dieses in Zusammenarbeit mit der HE-Arc in St. Imier durchgeführte Pilotprojekt wird vom Schweizer Bundesamt für Energie (BFE) und der Stiftung The Ark unterstützt. weiterlesen…

Bisher unbekannte gefährliche Schwellenwerte für den Klimawandel

Hohe CO2-Werte können Meereswolkenschicht destabilisieren

Bei hohen atmosphärischen CO2-Konzentrationen könnte die Erde einen Kipppunkt erreichen, an dem marine Stratokumuluswolken instabil werden und verschwinden, so eine Medienmitteilung aus dem California Institute of Technology vom 25.02.2019 – das würde laut einer im im Fachmagazin Nature Geoscience veröffentlichten Modellstudie die globale Erwärmung weiter anheizen. weiterlesen…

„Weltweit sichtbare Spitzenforschung in den Gebieten Energie und Materie“

10 Jahre Helmholtz-Zentrum Berlin

Das Helmholtz-Zentrum Berlin für Materialien und Energie (HZB) feiert am 18. Februar 2019 mit rund 250 geladenen Gästen aus Wissenschaft, Politik und Wirtschaft sein zehnjähriges Bestehen. Das Zentrum zählt zu den Top-Institutionen weltweit und leistet einen entscheidenden Beitrag für Berlin als Standort der Spitzenforschung. Dies betont Michael Müller, Regierender Bürgermeister von Berlin, anlässlich des Jubiläums. weiterlesen…

„Finanzierungsrelevante Inverkehrbringungsmengen“

Änderung des Batteriegesetzes

Solarify erlaubt sich eine kleine Stilblütenlese: Die Stiftung Gemeinsames Rücknahmesystem Batterien (GRS) habe – so der parlamentseigene Pressedienst heute im bundestag – dem Bundesumweltministerium bereits am 23.01.2019 mitgeteilt, dass zum 01.07.2019 die Entsorgungskostenbeiträge um durchschnittlich 45 Prozent angehoben werden müssten (siehe: grs-batterien.de/mitteilung-an-die-nutzer-des-gemeinsamen-ruecknahmesystems-batterien). Kurz darauf habe die „herstellerseitige Kündigung finanzierungsrelevante Inverkehrbringungsmengen“ (sic!) noch einmal reduziert. Dies geht aus einer Antwort (19/8174) auf eine Kleine Anfrage (19/7910) der FDP-Fraktion hervor. Darin hatten sich die Fragesteller nach Maßnahmen zur Neuregelung der Wettbewerbsbedingungen durch die Änderung des Batteriegesetzes erkundigt. weiterlesen…

Europäer verlieren rund zwei Jahre

Luftverschmutzung verkürzt Leben

Luftverschmutzung wird als Gesundheitsgefahr deutlich unterschätzt, trotz der hitzigen Diskussion über Stickoxide, Feinstaub und Dieselfahrverbote. Eine Neubewertung der Gesundheitsrisiken durch Luftschadstoffe ergab gemäß einer Medienmitteilung des Mainzer Max-Planck-Instituts für Chemie vom 12.03.2019 ein unerwartet hohes Sterblichkeitsrisiko speziell durch Herzkreislauferkrankungen. weiterlesen…

Neuer Rekord bei Nettostromerzeugung

Fast 65 Prozent aus Erneuerbaren Energien

In der Kalenderwoche vom 04.-10.03.2019haben die Erneuerbaren Energien mit 64,8 Prozent zur öffentlichen Nettostromversorgung in Deutschland beigetragen, ein neuer Rekordwert. Auch die Windkraftwerke stellten mit einem Anteil von 48,4 Prozent einen neuen Rekordwert auf. Das geht aus den Energy Charts des Fraunhofer-Instituts für Solare Energiesysteme ISE hervor, der umfassendsten Datenbank für Energiedaten in Deutschland. weiterlesen…

Mehr als 14.000 Wissenschaftler pro Klima-Schulstreik

#Scientists4Future unterstützen Schüler-Demos

Jeden Freitag demonstrieren viele junge Menschen für Klimaschutz und den Erhalt unserer natürlichen Lebensgrundlagen. Selbst Bundeskanzlerin Merkel (siehe: solarify.eu/merkel-lobt-schueler-klima-demos) und Bundespräsident Steinmeier (siehe solarify.eu/dickes-lob-vom-bundespraesidenten) lobten – im Gegensatz zur Wissenschaftsministerin – die #FridaysforFuture-Demos. Jetzt geben mehr als 14.000 Wissenschaftler den Schülern Rückendeckung. Unter den Unterzeichnern sind prominente Namen wie Claudia Kemfert, Ernst Ulrich von Weizsäcker, Hans-Joachim Schellnhuber, Maja Göpel, Eckart von Hirschhausen und Sven Plöger. Sie halten die Schüler-Proteste für berechtigt und nennen sich analog „Scientists for Future“ (#Scientists4Future). Von der Politik fordern die Forscher, klimaschädliches Handeln zu verteuern und Subventionen zu kürzen. Am 12.03.2019 publizierten sie ihre Forderungen in der Berliner Bundespressekonferenz. weiterlesen…

CO2-Schummelei geht munter weiter

Neue EU-Abgastests können Betrügereien der Auto-Hersteller nicht verhindern

Die neue, zur Verbesserung der CO2-Emissionsprüfung von Personenkraftwagen im Labor entwickelte Worldwide Harmonised Light Vehicle Test Procedure (WLTP) bringt keine glaubwürdigen Ergebnisse und wird allein die Manipulation der Tests durch die Automobilhersteller nicht stoppen können, wie ein neuer Bericht der europäischen Umweltorganisation Transport & Environment (T&E) zeigt. Der Bericht macht die Schwierigkeiten für unabhängige Tester bei der Überprüfung der CO2-Emissionen von Autos deutlich, denn die wichtigsten Daten bleiben geheim. weiterlesen…

RWE verbrennt gefährliche Abfallstoffe

Giftige Schadstoffe entweichen fast ungehindert

In den Kraftwerken Nordrhein-Westfalens wird nicht nur Kohle verbrannt, wie Manuel Först in energiezukunft berichtete. Auch Klärschlamm und Produktionsrückstände aller Art werden zur Energiegewinnung eingesetzt, die in der Mehrzahl als gefährlich einzustufen sind und zu noch höheren Schadstoffemissionen bei tragen. „Umweltdumping“ nennt Oliver Krischer, stellvertretender Fraktionsvorsitzender der Grünen im Bundestag, die billige Entsorgung von Abfallstoffen wie Klärschlamm, Altöl, Lösemittel und Raffinerierückständen in Kohlekraftwerken. Billig sowohl für Kommunen und die Industrie, die solche Abfallstoffe sonst teuer entsorgen müssten, als auch für RWE, die weniger Kohle abbauen müssen und für die Abfallstoffe keine CO2-Zertifikate benötigen. weiterlesen…