E-Autos beflügeln Solarenergie

Sonne im Tank macht E-Autos umweltfreundlicher und preiswerter

Eine aktuelle Befragung unter Eigenheimbesitzern belegt ein wachsendes Interesse an Elektromobilen und an der Solarenergie. 90 Prozent der E-Auto-Interessenten wollen sich zugleich eine eigene Solarstromanlage anschaffen. Der Bundesverband Solarwirtschaft e. V. erwartet, dass Elektromobilität und Solarenergie einander erheblich beflügeln. 2017 legte die Nachfrage nach Photovoltaik-Anlagen bei Eigenheimbesitzern nach Verbandsangaben um rund ein Drittel zu. Die Anzahl der Neuzulassungen von E-Autos verdoppelte sich gegenüber 2016. In der Pressemitteilung des BSW Solar vom 08.03.2018 heißt es weiter: weiterlesen…

Stickstoffdioxid macht krank

UBA-Studie ordnet Gesundheitsbelastung durch Stickstoffdioxid in Deutschland ein

Die NO2-Konzentrationen in der Außenluft in Deutschland führen zu erheblichen Gesundheitsbelastungen. Dies zeigt eine Studie des Umweltbundesamts (UBA), die am 08.03.2018 veröffentlicht wurde. Demnach lassen sich für das Jahr 2014 statistisch etwa 6.000 vorzeitige Todesfälle aufgrund von Herz-Kreislauf-Erkrankungen auf die NO2-Hintergrund-Belastung im ländlichen und städtischen Raum zurückführen. Die Studie zeigt außerdem: Die Belastung mit Stickstoffdioxid steht im Zusammenhang mit Krankheiten wie Diabetes mellitus, Bluthochdruck, Schlaganfall, der chronisch obstruktiven Lungenerkrankung (COPD) und Asthma. weiterlesen…

Mieterstrom-Exempel

Naturstrom baut in Tübingen

Der Ökostromversorger naturstrom AG realisiert am Alten Güterbahnhof in Tübingen derzeit sein bisher größtes Mieterstromprojekt: ein völlig neues Stadtquartier mit 156 Mietwohnungen. Auf den Dächern von zwei Gebäudekomplexen am alten Güterbahnhof werden Solaranlagen installiert, die zusammen 230 kW leisten. weiterlesen…

Unsicherheiten bei Mieterstromanlagen

Beteiligung entscheidend

Unter dem Obertitel „Anlagenzusammenfassung“ berichtet Sven Ullrich in erneuerbareenergien über „Unsicherheiten bei Vergütung von Strom aus Mieterstromanlagen“: Demnach steht Einspeisevergütung von größeren Projekten „auf der Kippe“, wenn zu wenige Mieter mitmachen. Dazu werfen unterschiedliche Regelauslegungen in EEG und Mieterstromgesetz „Fragen auf“. Dem AnwaltsbüroGaßner, Groth, Siederer & Coll. (GGSC) zufolge haben die EEG-Regelungen zur Anlagenzusammenfassung im EEG 2017 neue Relevanz erhalten. weiterlesen…

Wie die 1,5-Grad-Grenze noch einzuhalten wäre

Der Standard veröffentlicht einen nature-Artikel

Der Ausstoß von Treibhausgasen müsste spätestens ab 2030 rasch sinken, zwischen 2055 und 2075 müssten die Netto-Emissionen bei Null liegen, berichten Forscher im Wissenschaftsmagazin nature climate change. Der Wiener Standard berichtete am 05.03.2018. weiterlesen…

Neuer Minus-Eis-Rekord aus der Arktis

Plus 6 statt minus 30 Grad Celsius

Wie der dänische (und auch für Grönland zuständige) Wetterdienst (DMI) vor kurzem meldete, ist das Meereis rund um den Nordpol Ende Februar auf einen neuen Rekordwert geschrumpft – und das in der arktisch-kalten Polarnacht. Die DMI-Messstation in Kap Morris Jesup ist die nördlichste Wetterstation der Welt an Land. Normalerweise liegt die Temperatur in dieser Jahreszeit weit unter dem Gefrierpunkt – bis minus 30 Grad. Am 21.02.1018 zeigte das Thermometer jedoch in die entgegengesetzte Richtung, die Station maß 24 Stunden lang Plus-Grade – auf sechs Grad stieg die Quecksilbersäule.
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Buch: Das synthetische Zeitalter

„Ausgestaltung der Evolution, Wiederbelebung von Arten und Reengineering unserer Welt“ von Christopher J. Preston

Christopher Preston, Umwelt-Philosoph in Montana, stellt in seinem Buch (engl.: The Synthetic Age – Outdesigning Evolution, Resurrecting Species, and Reengineering Our World) Fragen, die zu wichtig sind, um sie den Ingenieuren zu überlassen. Es gehe nämlich nicht nur „darum, dass wir das Holozän verlassen und in das Anthropozän eintreten, sondern auch darum, dass wir die Zeit hinter uns lassen, als der planetarische Wandel nur die unbeabsichtigte Folge einer ungezügelten Industrialisierung war.“ Das synthetische Zeitalter erscheint am 21.03.2018. weiterlesen…

Fit für die Energiewende?

Studie untersucht Flexibilität der Grundstoffindustrie in Bezug auf Stromangebot

Die Grundstoffindustrie, wie zum Beispiel Glashersteller oder Zementwerke, benötigt gut die Hälfte des industriellen Strombedarfs in Deutschland. Eine Studie unter Beteiligung des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) zeigt Möglichkeiten auf, wie dieser Industriezweig seinen Stromverbrauch dem zeitlichen und örtlichen Angebot anpassen und damit Schwankungen bis hin zur sogenannten Dunkelflaute überbrücken kann. Angesichts des großen Energiebedarfs ist die Flexibilisierung dieses Industriesektors eine wichtige Stellschraube für ein stabiles Stromnetz mit einem angestrebten hohen Anteil an erneuerbarer Energie. Die Studie entstand im Rahmen des Kopernikus-Projektes SynErgie (siehe: solarify.eu//kopernikus-mammut-energie-forschungsprojekt) und wurde vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert. weiterlesen…

Test auf Borkum

Fraunhofer ISE mit neuartigem hybriden Energiespeichersystem

Mit der Umsetzung der Energiewende steigt der Stromanteil aus fluktuierenden Erneuerbaren Quellen wie Wind und Sonne. Das erfordert den Ausbau von Stromspeicherkapazitäten samt flexibel reagierendem Energiemanagement. Eigenen Angaben zufolge haben Forscher des Fraunhofer-Instituts für Solare Energiesysteme ISE gemeinsam mit Partnern auf der Nordseeinsel Borkum einen hybriden Energiespeicher aufgebaut, der aus einer Lithium-Ionen-Batterie und einem Superkondensator für kurzzeitige Leistungsanforderungen besteht. (Foto: Leistungsstack aus Flüssigkeitskühler, Siliciumkarbid-MOSFET-Modul, Hochstromplatine und Folienkondensatoren – © Fraunhofer ISE) weiterlesen…

Wetterbedingte Risiken der EE-Stromproduktion mit Wind und PV verringern

Klima-Pressekonferenz 2018 des Deutschen Wetterdienstes

Der Ausbau erneuerbarer Energien ist wichtig, um die deutschen und weltweiten Klimaziele zu erreichen. Mit der wachsenden Bedeutung von Strom aus Wind und Sonne steigt aber die Abhängigkeit der Stromversorgung vom Wetter. Der Deutsche Wetterdienst DWD hat deshalb in einer neuen, europaweiten Untersuchung ermittelt, wie stark die Stromproduktion aus Sonne und Wind wetterbedingt schwankt. Die Untersuchung zeigt auch, welche Möglichkeiten aus meteorologischer Sicht bestehen, Ertragsausfälle bei der regenerativen Stromproduktion zu vermindern. weiterlesen…