Euractiv: Wie wird das Klima-Jahr 2021?

Klimakurs für ganzes Jahrzehnt

„2020 war das Jahr der Klimakatastrophen, mit verheerenden Waldbränden, Hitzeperioden und Überflutungen. Die Umwelt konnte durch die Corona-Pandemie und den ausbleibenden Flugverkehr aber auch durchatmen und sich etwas erholen. Das neue Jahr bietet zwar große Chancen, könnte ein Jahr der Hoffnung im Kampf gegen die Folgen des Klimawandels werden – ein Klima-Selbstläufer wird es jedoch nicht“, schrieb Lukas Scheid am 05.01.2020 auf EURACTIV. weiterlesen…

Regierung: Bewertung der Treibhausgasminderungsquote (noch) nicht möglich

Ölmultis müssen CO2-Ausstoß ihres Sprits verringern

Die Bundesregierung kann die Folgen der weiterentwickelten Treibhausgasminderungsquote zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht bewerten – so am 05.01.2021 der parlamentseigene Pressedienst heute im bundestag. Dazu lägen lediglich zwei innerhalb der Bundesregierung noch nicht abgestimmte Referentenentwürfe (Referentenentwurf für ein Gesetz zur Weiterentwicklung der Treibhausgasminderungs-Quote und Referentenentwurf für eine Verordnung zur Festlegung weiterer Bestimmungen zur Weiterentwicklung der Treibhausgasminderungs-Quote des BMU, mit denen die Vorgaben der Richtlinie (EU) 2018/2001 („RED II“) in nationales Recht umgesetzt werden sollen) vor, schreibt sie in der Antwort (19/25413) auf eine Kleine Anfrage (19/24888) der FDP-Fraktion. weiterlesen…

Verbraucherzentralen: Mieter von CO2-Preis entlasten

„Politik darf Risiken und Kosten nicht einseitig auf Verbraucher abwälzen“

Die Verbraucherzentralen dringen nach dem Start der CO2-Preise auf spürbare Entlastungen der Mieter. „Fair wäre, Mieter und Vermieter je zur Hälfte am CO2-Preis für die Raumwärme zu beteiligen“, sagte der Chef des Verbraucherzentrale Bundesverbands (VZBV), Klaus Müller, u.a. der Badischen Zeitung. weiterlesen…

Bund soll Windenergie stärker fördern

Niedersachsen drängt – und sicher bald auch andere

Das Land Niedersachsen setzt sich dafür ein, Windenergie wieder stärker zu fördern. Denn in diesem Jahr gehen zahlreiche Anlagen vom Netz. Der Umweltminister Olaf Lies (SPD) erläuterte gegenüber NDR 1 Niedersachsen den Grund: Mehr als 1.000 Windgeneratoren könnten Ende 2021 abgeschaltet werden, wenn die bundesweite Förderung für sie nach 20 Jahren ausläuft. weiterlesen…

Nahverkehr größter Strom- und Dieselverbraucher

Energiestatistik der Deutschen Bahn

Der Verbrauch von Traktionsstrom 2019 verteilte sich auf die einzelnen Schienenverkehrzweige im DB-Konzern: 32,8 Prozent im Fernverkehr, 43,2 Prozent im Nahverkehr und 24 Prozent im Güterverkehr. Das teilte die Bundesregierung in ihrer Antwort (19/25231) auf eine Kleine Anfrage der FDP-Fraktion (19/24799) mit. Dieselkraftstoff wurde den Angaben zufolge 2,5 Prozent vom Fernverkehr, 76,1 Prozent vom Nahverkehr und 21,5 Prozent vom Güterverkehr verbraucht. (hib/HAU) weiterlesen…

Energiewende: Geht doch!

2020 stellte grüne Energie fast die Hälfte des Stroms – so viel wie nie zuvor

Die Bundesnetzagentur meldete einen neuen Rekord beim Ökostrom. Doch auch der ist nur ein Zwischenschritt: Das Potenzial ist nach wie vor riesig – und der Bedarf an sauberer Energie wächst, wie Michael Bauchmüller, Korrespondent der Parlamentsredaktion der Süddeutschen Zeitung am 03.01.2021 meint. weiterlesen…

Neuer Industriestandard für Elektromobilität: Elektromotoren ohne seltene Erden

BMU fördert innovatives Projekt in Heiligenhaus (NRW)

Das Bundesumweltministerium unterstützt die Breuckmann eMobility GmbH aus Heiligenhaus in Nordrhein-Westfalen dabei, als Automobilzulieferer zukünftig qualitativ hochwertige und leistungsfähige Rotoren für Elektromotoren herzustellen. Insgesamt können mit dem neuen Produktionsverfahren 85 Tonnen CO2-Emissionen pro Jahr vermieden werden. weiterlesen…

Der Beginn des Solarzeitalters

von Gerard Reid, Energy & Finance Consultant

Anfangs war ich sehr skeptisch, was die Solarenergie anging und ihre Fähigkeit, wirtschaftlich zu werden. 2003 besuchte ich zum ersten Mal eine Solarfabrik im Auftrag eines Kunden, der in ein Berliner Solarunternehmen investieren wollte. Damals kostete ein 200-Watt-Solarmodul 1.150 Euro, wobei das Geschäftsmodell durch eine hohe EEG-Umlage der deutschen Regierung unterstützt wurde. Heute kostet ein Solarmodul 50 Euro und ist in den meisten Teilen der Welt die billigste Art, Strom zu erzeugen. Ich bin nun völlig davon überzeugt, dass es fortgesetzte Kostensenkungen und Verbesserungen bei den Energiespeichertechnologien der Solarenergie ermöglichen werden, nicht nur die Elektrifizierung unserer Welt voranzutreiben, sondern auch die wichtigste Energiequelle des 21. Jahrhunderts zu werden. weiterlesen…

Aktionsplan zur Beschleunigung der Elektrolyse-Entwicklung

Papier europäischer Forschungsinstitute

Die Industrialisierung von Wasserelektrolyse-Technologien (WE) gilt als kritischer Schritt für die tiefgreifende Dekarbonisierung unserer Gesellschaft und Wirtschaft durch groß angelegte Implementierung von sauberem Wasserstoff. Obwohl Europa in einer starken Position ist, um vom Marktwachstum der sauberen Wasserstoffproduktion zu profitieren, erfordert der durch die Energiewende vorgegebene Zeitplan eine stärkere Koordinierung. Mit dem „Joint Action Plan HySpeedInnovation“beschrieben bereits am 24.11.2020 laut einer Medienmitteilung aus dem Fraunhofer ISE eine Reihe führender europäischer Forschungs- und Technologieinstitute (RTO) die bevorstehenden Herausforderungen im Bereich der Skalierung und wie sie diese bewältigen können, um Europa zum Elektrolyse-Technologieführer zu machen. weiterlesen…