50 Meter und 140 Tonnen

Riesen-Lkw aus den USA – 2000 km Reichweite mit Brennstoffzelle

Das US-Start-up Hyzon bringt 2021 einen XXL-Wasserstoff-Lkw mit 50 Metern Länge an den Start und setzt dabei auf die Brennstoffzelle. Vorbild für den Road Train mit mehreren Anhängern und einem Gesamtgewicht von 140 Tonnen sind die in Australien üblichen Mega-Lkw-Gespanne, schreibt auf firmenauto.de. weiterlesen…

Durchdachte Maßnahmen statt kurzfristiger Experimente

Kostenvorteil der Erneuerbaren an Endkunden weitergeben

„Für klein- und mittelständische Unternehmen braucht es echte Liquiditätshilfen und unterstützende Maßnahmen. Wir wollen, dass der Kostenvorteil der Erneuerbaren Energien endlich auch beim Endkunden ankommt. Denn Wind und Photovoltaik zählen heute zu den kostengünstigsten Energieträgern in Deutschland. Statt kurzfristiger Experimente sind konkrete Hilfsprogramme mit Hand und Fuß erforderlich. Schnell umsetzbar sind die Senkung der Stromsteuer auf die europarechtlich minimale Höhe und die Finanzierung der Industrieprivilegien aus dem Bundeshaushalt. Beides führt zu einer kurzfristigen Senkung der Stromkosten und zu einer Entlastung der Stromkunden. Insbesondere die Regelung der Industrieprivilegien über den Bundeshaushalt könnte es möglich machen, auf aktuelle Herausforderungen zu reagieren.“ – Kommentar der Präsidentin des Bundesverbands Erneuerbare Energie (BEE), Simone Peter, zu den energiepolitischen Vorschlägen des DIHK angesichts der Coronakrise – weiterlesen…

Investieren für den Tag X

Einmaleffekte bringen keinen Klimaschutz

Er wird kommen, der Tag danach. Der Tag, an dem die Ausgangs- und Kontaktsperren aufgehoben werden, weil wir die Ausbreitung des Coronavirus eingedämmt haben. Wir werden uns über unsere wiedergewonnene Freiheit freuen, aus unseren Homeoffices nach draußen strömen, um in den Cafés gemeinsam die Sonne zu genießen oder zu feiern – selbstredend mit genügend Sicherheitsabstand. Doch wir werden dann eine heftige Wirtschaftskrise bewältigen müssen, schon jetzt werden Aufträge storniert, Investitionen verschoben, Handelspartnern fehlt die Liquidität. Wie es gelingen könnte, die auf die Corona-Krise folgende Wirtschaftskrise zu bewältigen, erläutert der Direktor der Denkfabrik Agora Energiewende, Patrick Graichen, in der Zeit vom 04.04.2020. weiterlesen…

Q1-2020: EE fast 55% an Nettostromerzeugung

Fraunhofer ISE: Wind erreicht allein 37,7% – 50 Hertz: durchschnittlich 85 Prozent Wind- und PV-Anteil im Netz (Februar)

Das Portal Energy Charts vom Fraunhofer ISE wertet fortlaufend die Nettostromerzeugung aus. Der Anteil der Erneuerbaren lag demnach im ersten Quartal 2020 bei 55 Prozent, wobei vor allem die Windenergie herausragte. Am 23. März konnte 50 Hertz in seinem Netzgebiet zur Mittagszeit zudem fast 8.500 Megawatt Solarstrom in seinem Netz integrieren, ohne Photovoltaik-Anlagen abregeln zu müssen. Das schreibt Sandra Enkhardt am 02.4. und 31.03.2020) auf pv magazine. weiterlesen…

Flexible Solarmodule als neue Player im Low-Cost-Bereich

EE attraktiver für Investoren denn je

Der Erneuerbaren-Anteil beim Strom liege erstmals bei 52 Prozent, lauten neue Rekordmeldungen Ende des ersten Quartals 2020, auch wenn zugleich eingeräumt werde, dass dies einer Kombination von Sondereffekten geschuldet sei. Diese dürften sich als Ergebnis einer Momentaufnahme so nicht wiederholen. „Die Rekordzahlen täuschten über die kritische Situation beim Ausbau von Wind- und PV-Anlagen hinweg, wie sie die Bundesregierung seit Monaten bewusst herbeigeführt hat. Trotz allem muss festgehalten werden, dass die Erneuerbare-Energien-Anlagen gerade jetzt in der sich zuspitzenden Wirtschaftskrise attraktiver denn je für Investoren sind“ – schreibt Klaus Oberzig am 03.04.2020 auf dgs.de/news, der Deutschen Gesellschaft für Sonnenenergie. weiterlesen…

Gasmarktfusion mit „KAP+“ und „KOMBI“

Bundesnetzagentur genehmigt sogenannten Trading Hub Europe ab 01.10.2021

„Gasmarktfusion geht voran – Regulierer ermöglicht Zusatzmengen“ zitieren finanznachrichten.de die Dow Jones-Nachrichtenagentur: „Die Zusammenlegung der beiden deutschen Gasmarktgebiete ist einen Schritt weiter gekommen.“ Die Bundesnetzagentur hat das von den Fernleitungsnetzbetreibern vorgeschlagene Überbuchungs- und Rückkaufsystem mit inhaltlichen Änderungen genehmigt.“ Die Bonner Behörde in einer Medienmitteilung: „Zum 1. Oktober 2021 bilden die Fernleitungsnetzbetreiber aus den beiden heutigen Marktgebieten das deutsche Marktgebiet Trading Hub Europe.“ weiterlesen…

Mit ausgedienten Smartphones Klima schützen

Tag des Handys am 3. April

47 Jahre nach dem ersten Anruf über ein Mobiltelefon am 03.04.1973 werden in Deutschland jedes Jahr etwa 22 Millionen neue Smartphones verkauft. Kürzere Nutzungszyklen und steigender Ressourcenverbrauch führen zu gravierenden Umweltauswirkungen. Die Wiederverwendung der 124 Millionen Handys in deutschen Schubladen könnte bis zu 7 Millionen Tonnen CO2 einsparen. Viele Bundestagsabgeordnete, Behörden und Unternehmen beteiligen sich an der Sammelinitiative der Deutschen Umwelthilfe „Handys für die Umwelt“ für Wiederverwendung und Recycling. weiterlesen…

Mit BESSY II auf der Suche nach dem Corona-Schlüssel

Zwei Tage Messbetrieb

„Wie fast alle Forschungsinstitute steht auch die Strahlungsquelle Bessy II still – wurde jetzt aber für die Suche nach einer Arznei gegen Covid-19 geweckt“, schreibt im Berliner Tagesspiegel. Bereits im Februar ist an der Röntgenquelle BESSY II die Struktur eines Proteins des SARS-CoV-2-Virus entschlüsselt worden, die Hauptprotease, die an der Vermehrung der Viren beteiligt ist. BESSY II nimmt jetzt für zwei Tage den Betrieb wieder auf. Mit der intensiven Röntgenstrahlung von BESSY II wollen Forscher nach Wirkstoffen gegen das Coronavirus SARS-CoV2 suchen, teilte das Helmholtz-Zentrum Berlin am 02.04.2020 in einer Medienmitteilung mit. weiterlesen…

Spuren eines Regenwaldes in der Westantarktis

90 Millionen Jahre alter Waldboden belegt unerwartet warmes Südpol-Klima in der Kreidezeit

Ein internationales Forscherteam unter Leitung von Geowissenschaftlern des Alfred-Wegener-Institutes, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung, hat ein neues und bislang einzigartiges Fenster in die Klimageschichte der Antarktis aufgestoßen. In einem Sedimentbohrkern, den die Forschenden im Februar 2017 im westantarktischen Amundsenmeer geborgen haben, fanden sie nahezu ursprünglich erhaltenen Waldboden aus der Kreidezeit, einschließlich vieler Pflanzenpollen und -sporen sowie eines dichten Wurzelnetzwerkes. Die Studie, welche die südlichsten direkt verwertbaren Klima- und Umweltdaten aus der Kreidezeit liefert und Klimamodellierer auf der ganzen Welt vor neue Herausforderungen stellt, erschien am 01.04.2020 im Fachmagazin NATURE. weiterlesen…

Folgen der Corona-Pandemie und Klimaschutz

Diskussionspapier des Wuppertal Instituts plädiert dafür die langfristige Zukunftsgestaltung im Blick zu halten

Autowerke stellen ihre Produktion ein, die Börse stürzt ab, überall sieht man leere Straßen und Cafés und plötzlich ist Homeoffice für einen Großteil der arbeitenden Bevölkerung in Deutschland die Empfehlung oder gar eine Vorgabe. Die Corona-Pandemie bestimmt unseren derzeitigen Alltag und trifft Deutschland, Europa und die Welt zu einer Zeit, in der es ohnehin eine Vielzahl an gewaltigen Herausforderungen zu lösen gilt. Die Vorbereitungen dazu müssten jetzt schon getroffen werden, sagen die beiden wissenschaftlichen Geschäftsführer des Wuppertal Instituts, Prof. Dr.-Ing. Manfred Fischedick und Prof. Dr. Uwe Schneidewind. Welche Kriterien und Maßnahmen es dafür braucht, zeigt ihr Diskussionspapier vom 20.03.2020. weiterlesen…