EU-Klimaschutz: Beim Green Deal wird es Gewinner und Verlierer geben

Massive Verteilungskämpfe möglich – Landwirtschaft könnte zum Härtetest werden

Wenn es um Klimaschutz geht, ist der EU kein Geldbetrag zu hoch: Eine Billion Euro will die Brüsseler Kommission binnen zehn Jahren in klimafreundliche Projekte investieren – ein gewaltige Summe. Die Europäische Investitionsbank (EIB) legt sogar noch etwas drauf. Insgesamt sollten sogar über 1,5 Billionen Euro bis 2030 in den Klimaschutz fließen, sagten EU-Diplomaten. weiterlesen…

Temperatur der Weltmeere auf Rekordhoch

Ozeane werden immer schneller immer wärmer

Infolge des Klimawandels heizen sich die Weltmeere weiter auf. Das führe zu Extremwetter wie Wirbelstürmen, heftigen Niederschlägen und Bränden wie in Australien, warnen 14 Wissenschaftler aus 11 Instituten verschiedener Länder in einer im Fachmagazin Advances in Atmospheric Sciences*) veröffentlichten Untersuchung, schreibt David Twomey im Portal econews, Singapore. Die Erwärmung beschleunige sich zudem, warnt das Team: Die vergangenen zehn Jahre hätten die höchsten Temperaturen der Meere seit den fünfziger Jahren gebracht, wobei die jüngsten fünf Jahre die jeweils wärmsten gewesen seien, heißt es in der Untersuchung. weiterlesen…

Australiens Politik gefährdet eine Million Arbeitsplätze

Die Unzufriedenheit der australischen Wähler wächst

In Australien müssen fast eine Mio. Menschen in der Tourismusbranche um ihre Arbeitsplätze fürchten. Der Klimawandel gefährdet die Branche. Doch bislang machte Premierminister Morrison Politik für die wenigen Tausend Beschäftigten der Kohleindustrie. Manuel Först berichtete am 13.01.2020 in energiezukunft über die beeindruckende politische Uneinsichtigkeit in Down Under. weiterlesen…

IRENA fordert bis 2030 Verdopplung des Erneuerbaren-Anteils

Investitionen müssten von jährlich fast 300 auf knapp 675 Milliarden Euro steigen

Nach Ansicht der Internationalen Agentur für erneuerbare Energien (IRENA) muss sich der Anteil der erneuerbaren Energien bis 2030 verdoppeln, um die globale Energiewende voranzutreiben. Bis zum Ende des Jahrzehnts sollte sich der Anteil von derzeit 26 auf 57 Prozent erhöht haben, wie es in der neuen Veröffentlichung „10 Jahre: Progress to Action“ heißt, schreibt weiterlesen…

Blockierter Wandel: Kann die Lausitz aus der Kohle aussteigen?

Entwicklung auf Kosten von Umwelt und Bevölkerung

Der Kohleausstieg in der Lausitz zieht sich schon seit drei Jahrzehnten hin. Die Region leidet unter einem verschleppten Strukturwandel, der Abwanderung junger Menschen und lokalen Interessenkonflikten. Jetzt ist die Politik doppelt gefragt: Wirtschaftliche Investitionen sind notwendig, aber sie reichen nicht aus. Die Bevölkerung in der Region sollte mit entscheiden, wohin die Entwicklung gehen soll. IASS-Forscher analysieren einer Pressemitteilung des IASS zufolge in einer neuen Publikation, was den Wandel blockiert, und beschreiben die Chancen für demokratische Gestaltung. weiterlesen…

Grüne fordern Vermeidung von Elektroschrott

Wiederverwendung von Elektro- und Elektronikgeräten stärken

In einem Antrag (19/16412) fordert die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen, – so der parlamentseigene Pressedienst heute im bundestag – die Vermeidung von Elektroschrott und die Wiederverwendung von Elektro- und Elektronikgeräten zu stärken. Die Bundesregierung solle sich bei der EU für die Verankerung des Ressourcenschutzes in den Ökodesign-Richtlinien und für verbindliche Vorgaben für recyclingfreundliches und giftfreies Design, Langlebigkeit, Reparierbarkeit und Ersatzteilverfügbarkeit einsetzen. weiterlesen…

Klimaschutzziele ohne ausreichend grünen, bezahlbaren Strom nicht zu erreichen

Chemiekonzern Altana will bis 2025 klimaneutral sein

Der Spezialchemiekonzern Altana – nach eigener Aussage „global führend in reiner Spezialchemie“ – möchte seine CO2-Bilanz bei Produktion und Energiebezug bis 2025 weltweit auf null stellen – so die Neue Ruhr Zeitung. Also setze der Weseler Konzern bei Innovationen in seinen weltweit 52 Produktionsstätten und mehr als 60 Service- und Forschungslaborstandorten auf „Fußabdruck“. Weltweit würden deshalb an Betriebsstätten Klimaschutzprojekte gefördert, um CO2-Ausstoß zu kompensieren. weiterlesen…

Klimafreundlichste Mobilität Zufußgehen muss weg vom Katzentisch

Neue Difu-Veröffentlichung „So geht’s“ holt den Fußverkehr aus dem Nischendasein

Alle reden vom Elektroauto, E-Bike, E-Tretroller, sogar von umweltfreundlichen Dieselfahrzeugen ist die Rede. Aber wo bleibt das Plädoyer für die umweltfreundlichste Verkehrsform überhaupt? Das Deutsche Institut für Urbanistik (Difu) widmet sich in seiner neuesten in der Edition Difu publizierten Veröffentlichung „So geht’s – Fußverkehr in Städten neu denken und umsetzen“ genau diesem ökologisch sinnvollen aber bisher vernachlässigten Thema. (Foto: Klimafreundlichste Mobilität – Zufußgehen – © Free-photos auf Pixabay) weiterlesen…

Solarenergie droht Förder-Aus

Energiepolitische Schachereien gefährden Energiewende

Nach der Windkraft könnte auch die Solarenergie in eine Krise rutschen: Schafft die Bundesregierung nicht wie versprochen rasch den Solardeckel ab, endet im April die Förderung. Dabei ist sich die Koalition eigentlich einig – streitet aber weiter. Clemens Weiß hat am 11.01.2020 für energiezukunft die politische Unentschlossenheit und Tatenlosigkeit in Sachen Energiewende dargestellt. weiterlesen…