Mit Kohleausstiegsgesetz soll 52-GW-Deckel für Photovoltaik fallen

Dennoch „nicht alles erfreulich“

Im Referentenentwurf ist die Streichung enthalten. Allerdings ist nicht alles erfreulich, was in dem Gesetzentwurf zu lesen ist. Nach pv magazine-Informationen konnte eine zusätzliche Absenkung der Solarförderung über die Anpassung des atmenden Deckels wohl verhindert werden – so Sandra Enkhardt. Der genaue Zeitplan, wie und wann der Entwurf verabschiedet wird, sei noch nicht ganz klar. weiterlesen…

EIB steigt aus Finanzierung von Kohle, Öl und Gas aus und gründet IKI-Fonds

EU-Bank startet neue Klimastrategie und Energiekreditpolitik

Die EIB wird einer Medienmitteilung vom 14.11.2019 zufolge die Finanzierung von Projekten zur Förderung fossiler Brennstoffe ab Ende 2021 einstellen. Die künftige Finanzierung werde die Innovation im Bereich der sauberen Energien, die Energieeffizienz und die erneuerbaren Energien beschleunigen. Die EIB-Gruppe werde im Jahrzehnt bis 2030 eine Billion Euro für Klimaschutzmaßnahmen und umweltfreundliche, nachhaltige Investitionen bereitstellen und ab Ende 2020 alle Finanzierungen an die Ziele der Pariser Vereinbarung anpassen. weiterlesen…

Solarer Sturmlauf – 20% mehr Leistung bei 25% geringeren Kosten binnen 15 Monaten

Blog von Karl-Heinz Remmers

Frankfurt am Main, 26.09.2012: Ich habe seinerzeit (noch als Herausgeber) mit pv magazine zu einem Frühstücksevent während der EUPVSEC eingeladen. Das Thema polarisiert: 300 GWp/a Photovoltaik weltweit 2025, für Deutschland insgesamt max. 200 GWp. Wie sich heute zeigt: zu konservativ für Deutschland, aber global auf gutem Weg. Damals für viele absurd hohe Zahlen, denn den jetzt bereits seit einigen Jahren stattfindenden Sturmlauf der Photovoltaik konnten sie sich nicht vorstellen. (Foto: Karl-Heinz Remmers – © Solarify) weiterlesen…

IEA: SUVs machen Vorteile von Elektroautos zunichte

2040 zwei Millionen Barrel Öl mehr

Laut der Internationalen Energieagentur (IEA) gefährdet der Energiebedarf der wachsenden SUV-Flotte die globalen Nachhaltigkeitsziele. Die schweren Verbrenner könnten positive Effekte der E-Autos zunichte machen. Laut IEA konterkarieren die Dickschiffe positive Effekte der Elektromobilität. Die Nachfrage nach den Sports Utility Vehicles und anderen schweren Fahrzeugen sorge bereits jetzt dafür, dass weltweit mehr Öl verbraucht werde. Sie schluckten 2040 zwei Millionen Barrel Öl mehr – pro Tag. weiterlesen…

„Unabhängiger, kritischer Journalismus mehr denn je unverzichtbar“

Deutsche Umwelthilfe verleiht UmweltMedienpreis 2019

Zum 24. Mal verlieh die Deutsche Umwelthilfe (DUH) am 13.11.2019 im Meistersaal in Berlin ihren UmweltMedienpreis. Die Natur-, Umwelt- und Verbraucherschutzorganisation ehrt damit Journalisten für herausragende Leistungen und die wirkungsvolle Präsentation von Natur- und Umweltthemen in den Medien. In einer Zeit, in der unsere Kommunikationskanäle geflutet würden von Klick-getriebenen Belanglosigkeiten und gezielten Desinformationskampagnen, sei unabhängiger, kritischer Journalismus mehr denn je unverzichtbar für eine funktionierende Demokratie. Der DUH-Vorsitzende Harald Kächele hielt die Begrüßungsrede; Solarify dokumentiert sie. weiterlesen…

IEA-WEO mit großen Brüchen im Energiesystem

Internationale Energieagentur stellt World Energy Outlook 2019 vor

„Tiefe Ungleichgewichte prägen die heutige Energiewelt“, so der World Energy Outlook 2019. Das „Flaggschiff“ der einst als Antwort auf die Ölkrise 1974 gegründeten Internationalen Energieagentur untersucht diese sich verbreiternden Gräben im Detail. Er erklärt die Auswirkungen der heutigen Entscheidungen auf die Energiesysteme von morgen und beschreibt einen Weg, der es der Welt ermöglicht, Klima-, Energiezugangs- und Luftqualitätsziele zu erreichen und gleichzeitig einen starken Fokus auf die Zuverlässigkeit und Erschwinglichkeit von Energie für eine wachsende Weltbevölkerung zu legen (s.a. Randnotiz re.). weiterlesen…

Tesla kommt

Heilsbringer Musk? Eine Presseschau

„Tesla greift deutsche Autobauer an“, titelte bizz-energy seine Meldung: Der amerikanische Elektroauto-Hersteller Tesla will vor den Toren Berlins, in Grünheide in Brandenburg eine neue Fabrik bauen – gleich in der Nähe des Flughafens BER. Experten spechen von einer Kampfansage Musks an die verschlafenen deutschen Autoschmiede. Die Kommentare sind überwiegend positiv. Doch ist auch von schwierigen Arbeitsbedingungen die Rede. Eine Presseschau. weiterlesen…

BMWi: Grüner Wasserstoff im Praxistest

Projekt „Metha-Cycle“ jetzt mit neuem System

Grüner Wasserstoff, Hoffnungsträger der Energiewende, könnte zwar manche Herausforderungen klimaschonender Energiebereitstellung lösen. Doch der Umgang mit ihm ist nicht einfach. Ein Forscherteam des Projekts „Metha-Cycle“ hat dafür jetzt ein nach eigenen Angaben „neues“ System entwickelt, so eine Medienmitteilung aus dem BMWi: „Strom aus erneuerbaren Energien in Form von grünem Wasserstoff speichern, bis er benötigt wird: das klingt einfach, ist es aber nicht. Denn noch fehlt die Infrastruktur, um den Wasserstoff auch als Flüssigkeit ungefährlich in großem Maßstab über einen langen Zeitraum zu speichern, über weite Strecken zu transportieren und zu verteilen.“ weiterlesen…

BEE: „Chaotische Energiepolitik“

Peter: „Beschäftigungsabbau gefährdet Substanz und internationale Technologieführerschaft“

„Eine verlässliche Energieversorgung macht die Stärke des Wirtschafts- und Industriestandortes Deutschland aus“, betont Simone Peter, Präsidentin des Bundesverbands Erneuerbare Energie (BEE), anlässlich der Meldungen zum dramatischen Stellenabbau beim Windkrafthersteller Enercon. „Sowohl die nationale Industriestrategie als auch die Mittelstandsstrategie fußen auf einer geordneten und berechenbaren Energiepolitik, die mit der Unterschrift unter das Pariser Klimaabkommen den Klimaschutz zudem im Fokus haben muss. Davon kann inzwischen aber kaum noch die Rede sein, sodass Deutschland nicht nur die Vorreiterrolle bei innovativen Technologien wie den Erneuerbaren Energien zu verlieren droht, sondern so auch die Klimaziele verpasst“, befürchtet Peter. weiterlesen…

Permafrostregion setzt mehr und mehr CO2 frei

Von Alaska bis Sibirien enthält der Permafrost mehr Kohlenstoff, als der Mensch je freigesetzt hat

In den arktischen Regionen wird seit Zehntausenden von Jahren Kohlenstoff von Pflanzen aufgenommen und gespeichert. Eine neue Studie zeigt jedoch, dass die winterlichen Kohlenstoffemissionen der Arktis bereits jetzt schon mehr Kohlenstoff in die Atmosphäre bringen, als die Pflanzen jedes Jahr aufnehmen. Die am 22.10.2019 in NatureClimate Change veröffentlichte Studie warnt davor, dass der Verlust von Kohlendioxid (CO2) aus den großen Permafrostregionen der Welt im Winter um 41 Prozent zunehmen könnte, wenn die vom Menschen verursachten Treibhausgasemissionen in ihrem derzeitigen Tempo anhalten. Das Deutsche GeoForschungsZentrum war über ein Team um Torsten Sachs an der Erarbeitung der Übersichtsstudie beteiligt. weiterlesen…