Haushalte verschwenderischer oder sparsamer mit Ökoenergie?
Wie können Rebound-Effekte vermieden oder gar umgekehrt werden?
Zahlreiche Haushalte in Deutschland sind auf Ökostrom-Anbieter umgestiegen oder erzeugen mit eigenen Erneuerbare-Energien-Anlagen selbst Strom oder Wärme. Das Forschungsprojekt „EE-Rebound“ untersucht, ob und wie sich der Wechsel auf erneuerbare Energien auf den Energieverbrauch auswirkt. Sinkt etwa durch das gute Gewissen – „ich beziehe ja umweltfreundlichen Strom“ – oder durch Einsparungen bei den laufenden Kosten – die Bereitschaft zum Energiesparen? Oder beeinflusst der Umstieg den Energieverbrauch nicht oder führt sogar zu einer Reduktion? In dem vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderten Projekt arbeiten das Institut für ökologische Wirtschaftsforschung, die RWTH Aachen und das Fraunhofer ISI daran, Wege zu finden, wie Rebound-Effekte, die der Umwelt schaden, vermieden werden und Haushalte ihren Energieverbrauch weiter senken können. weiterlesen…
Im Rahmen der RWE-Hauptversammlung hat Vorstandschef Rolf Martin Schmitz eine Neuausrichtung hin zu erneuerbaren Energien angekündigt. „Sauberen und sicheren Strom zu erzeugen – dieses Ziel treibt uns an“, sagte der Manager. „Wir wollen der Wachstumsmotor für die Energiewelt von morgen sein“. Er versprach, mit Milliardeninvestitionen das Ökostrom-Geschäft auszubauen. RWE stehe zu den nationalen und europäischen Klimaschutzzielen. „Wir werden nicht mehr in neue Kohlekraftwerke investieren.“ Aktuelle Luftaufnahmen von Greenpeace zeigen aber laut einer Medienmitteilung (Mailzusendung) von Greenpeace hingegen, dass die RWE-Schaufelbagger in den vergangenen Monaten immer näher an den Hambacher Wald heran graben.
Im Dreiländereck Bolivien, Chile, Argentinien sollen 70 Prozent der weltweiten Lithium-Vorkommen lagern. Der Rohstoff wird gebraucht, um E-Auto-Batterien herzustellen. In Zeiten der Energiewende wächst der Bedarf nach Lithium rasant. Doch dessen Abbau zerstört die Lebensgrundlage der indigenen Bevölkerung.
beschleunigen – so der parlamentseigene Pressedienst
Dresden bietet seinen Bürgern unter allen ostdeutschen Städten und Landkreisen die kürzesten Wege zu Bus und Bahn. In der sächsischen Landeshauptstadt ist der öffentliche Verkehr laut offiziellen Daten des Bundesinstituts für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) sogar besser erreichbar als in Berlin oder in den westdeutschen Millionenstädten Köln und Hamburg. Unter den ostdeutschen Landkreisen belegt Wittenberg den ersten Platz und lässt mit seinem dichten Netz an Haltestellen und Bahnhöfen auch die Stadt Suhl hinter sich. Den folgenden Ländervergleich hat
Als erste deutsche Stadt in Deutschland hat Konstanz 
Mit England, Schottland und Wales haben in den vergangenen Tagen europaweit die ersten Staaten den Klimanotstand ausgerufen – inzwischen auch die Stadt Konstanz. Auch andere Staaten sind aufgerufen, diesem Beispiel zu folgen, rät der deutsche Bundesverband WindEnergie. Durch die Ausrufung des Klimanotstandes sollten politische Maßnahmen zum Klimaschutz leichter umsetzbar werden. Während das Vereinigte Königreich beim Klimaschutz vorangehe, tue sich die deutsche Regierungskoalition weiterhin schwer, Absichtserklärungen in konkrete Maßnahmen umzusetzen. Ein Kommentar von
Plötzlich ist er da, der Preis auf Kohlendioxid – zumindest in der politischen Debatte. Bei Bürgerdialogen haben sich Kanzlerin und Vizekanzler dieser Tage der Frage gewidmet, beide noch mit leisen Zweifeln. Eine Steuer auf CO2 wolle sie nicht, erklärte Angela Merkel in Schwedt, einem Raffineriestandort. „Mein Ansatz ist, über Zertifikate zu gehen.“ Und in Erfurt befand Olaf Scholz, Vizekanzler und als Finanzminister für jede Art von Steuer zuständig: „Es gibt viele Vorschläge, aber noch keinen, der überzeugt.“ Vor allem dürfe das Unterfangen nicht „zu einer realen Mehrbelastung der Leute“ führen. Wie aber könnte es gehen? Ein Überblick von
Im Winter 2019/2020 werden Erzeugungskapazitäten aus Netzreservekraftwerken von 5.126 MW gebraucht. Verglichen mit dem für den vergangenen Winter festgestellten Bedarf in Höhe von 6.600 MW reduziert sich der Netzreservebedarf um 1.474 MW. Jochen Homann, Präsident der Bundesnetzagentur, dazu laut einer